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VfL Duderstadt mit neuem Coach und Ambitionen in neue Saison

Neuer Trainer versprüht Selbstbewusstsein VfL Duderstadt mit neuem Coach und Ambitionen in neue Saison

Mit neuem Trainer und frischem Selbstbewusstsein geht der VfL Olympia Duderstadt, Aufsteiger in die 1. Fußball-Kreisklasse Mitte, die im August beginnende Saison an.

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Gehen gut gelaunt in die neue Saison: Duderstadts neuer Trainer Werner Freitag, Julian Wahmke, Jan Grobecker, Betreuer Sven Heimbrodt, Co-Trainer Stefan Thies (hintere Reihe von links), Behar Tahiri, Nils Senge und Tobias Handt (vordere Reihe von links).

Quelle: Roeben

Duderstadt. Werner Freitag, der zuvor Kreisligist RSV Göttingen 05 betreut hatte, konnte als neuer Coach gewonnen werden und freut sich auf die „reizvolle Aufgabe“ im Eichsfeld. Lange überzeugen musste der Vorstand um den 1. Vorsitzenden Elmar Müller den 62-jährigen Übungsleiter nicht. „Die Gespräche verliefen sehr gut“, beteuert Freitag, der sich bereits erste Eindrücke über den Kader verschaffte und der Gruppe „viel Potenzial“ bescheinigt.

Dieser Meinung ist auch Elmar Müller. „Ich sehe uns gut aufgestellt“, bekräftigt der 1. Vorsitzende und will deshalb auch „um Platz eins bis fünf“ mitspielen. „Der Fokus liegt aber nicht auf dem Aufstieg. Priorität besitzt für mich, die Mannschaft zu festigen und die jungen Spieler heranzuführen. Ein dritter Platz und die Integration von drei A-Jugendlichen sind für mich mehr wert als Platz eins.“ Mit Julian Wahmke, Tobias Handt, Michael Vehe, Nils Senge, Jan Grobecker, Moritz Deppe und Clemens Kaltenborn schlossen sich gleich sieben A-Junioren dem Liganeuling an. Mit Besar Tahiri (SC Eichsfeld II) und Behar Tahiri (SC Eichsfeld III) kamen auch zwei externe  Zugänge. Von der Anlage auf dem Westerborn samt des Kunstrasenplatzes zeigte sich Neucoach Freitag schon begeistert „Da müssen sich andere Vereine ganz schön strecken.“

Das müssen sich auch seine Jungs in den kommenden Tagen, denn der Vorbereitungsplan hat es in sich. Neben zahlreichen Trainingseinheiten steht auch die Teilnahme am Hahle-Cup an. „Die ersten drei Wochen werden für die Jungs haarig“, gibt Freitag, der in Göttingen-Geismar wohnt, zu. Dann steht die konditionelle Grundlagenarbeit im Mittelpunkt.

Allerdings soll das Spielerische nicht vernachlässigt werden. „Ich verfolge die Philosophie, möglichst viel Ballbesitz zu haben“, erklärt Freitag, der früher unter anderem in Rosdorf und Friedland tätig war. „Wir wollen den Gegner immer wieder anlaufen, pressen und schnell umschalten“, gibt Freitag seine taktische Vorgabe preis. Lange Schläge nach vorne will der erfahrene Coach nicht sehen, lieber sind ihm ein gepflegter Aufbau und „sauberes Spiel“ schon von hinten heraus. „Ohne Zweikämpfe geht es aber nicht“, mahnt Freitag zugleich aber auch ein körperbetontes Vorgehen an. Seine Elf soll im 4-4-2 oder 4-2-3-1 agieren, im Optimalfall „gerne mit Viererkette. Mal sehen, ob wir das auch umsetzen können.“

Die Liga schätzt der Vorruheständler als „sehr ausgeglichen und stark“ ein, vertraut jedoch den fußballerischen Vorzügen seiner Jungs: „Wir passen da gut rein, da wir technisch gut sind.“ An der Motivation, betont Elmar Müller, werde es von Beginn an ohnehin bei keinem mangeln: „Die Spieler kennen den Trainer noch nicht und umgekehrt. So muss sich jeder beweisen.“

Von Christian Roeben

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