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Wadenbeinbruch bei Natalie Jung

Fußball-Bezirkspokal Frauen Wadenbeinbruch bei Natalie Jung

Aus für den SV Bernshausen in der 2. Runde des Frauen-Fußball-Bezirkspokals: Am Sonnabend haben die Schwarz-Weißen gegen den FC Eintracht Northeim mit 2:3 (2:2) verloren.

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Bis zu ihrer schweren Verletzung zeigte die Bernshäuserin Natalie Jung (vorn) im Spiel gegen den FC Eintracht Northeim eine starke Leistung.

Quelle: Niklas Richter

Seeburg. Überschattet wurde die Partie von der schweren Verletzung (Wadenbeinbruch) von Natalie Jung, die per Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Es war ein spannendes und ordentliches Spiel, in dem der Bezirksligist dem Landesligisten und hohen Favoriten zwar nicht ganz ebenbürtig war, über lange Zeiten aber sehr gut mithielt. Bereits in der zurückliegenden Saison hatten sich die beiden Teams im Pokal gegenübergestanden, da hatte es für die Bernshäuserinnen eine 0:6-Klatsche gegeben. Insofern hätten sie den Platz nach der knappen Niederlage hoch erhobenen Hauptes und mit einem guten Gefühl für den Saisonauftakt - es stehen vier Heimspiele an - verlassen können. Taten sie aber nicht.

Zu sehr überwog der Schock über das schreckliche Ereignis, das sich drei Minuten vor Abpfiff im Northeimer Strafraum abspielte. Natalie „Natti“ Jung will an ihrer Gegenspielerin vorbeiziehen, tritt dabei auf den Ball. Ein Schrei, die Mittelfeld-Regisseurin geht zu Boden und wälzt sich schreiend auf dem Rasen. Mitspielerinnen, Coach Dennis von Ahlen und Familienmitglieder kümmern sich um die 29-Jährige, die schließlich per Rettungswagen ins Krankenhaus Duderstadt eingeliefert wird. Danach pfeift Schiri Reinhard Plüschke die Begegnung nur noch der Form halber wieder an: Eine Northeimerin schießt den Ball weit weg, anschließend stehen die Spielerinnen betreten herum, bis nach kurzer Zeit der Schlusspfiff ertönt.

Nach dem 2:3 habe seine Elf den Ball nicht mehr häufig genug in Nähe des gegnerischen Strafraums gebracht, resümierte von Ahlen, aber insgesamt sei er mit dem Spiel „zufrieden“. „Nati wird uns sehr fehlen“, sagte von Ahlen abschließend.

Eine Szene sei noch besonders erwähnt: Wie Katrin Schneemann in Minute elf den Ball per Freistoß aus 22 Metern über die Mauer hob und genau im Winkel platzierte - das war ganz große Klasse. - Tore: 0:1/1:2 Blaschnig (7./20.), 1:1 Schneemann (11.), 2:2 Henkel (30.), 2:3 Kirchhoff (53.).

SV Bernshausen: Ulbrich - Friederici, Bömeke, Kaczmarek, M. Henkel - Kellner, Fromm, Jung, Nolte - L. Henkel, Schneemann.

Elfmeterschießen entscheidet

SV Germania Breitenberg: Richtig spannend haben es die Fußball-Frauen des SV Germania Breitenberg gemacht. In der zweiten Runde des Bezirkspokals setzten sie sich erst nach Elfmeterschießen mit 6:5 (1:1/0:0) vor eigenem Publikum gegen die FSG Eisdorf/Hattorf durch. Alles lief nach Plan für die Gastgeberinnen, die kurz nach der Halbzeit in der 48. Minute durch Kiara-Marie Freckmann in Führung gingen. Bis zur 70. Minute hatte dieses 1:0 auch Bestand, ehe die FSGerin Christiane Rütters (70.) den Ausgleich markierte. Beide Mannschaften bemühten sich anschließend, in der regulären Spielzeit den Siegtreffer zu erzielen. Doch es sollte nicht sein. Im anschließenden Elfmeterschießen hatten die Eichsfelderinnen die besseren Nerven und setzten sich eine Woche vor Saisonauftakt durch. – Tore: 1:0 Freckmann (48.), 1:1 Rütters (70.). vw

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