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„Wenn die Null lange steht, werden die unruhig“

Fußball-Kreisliga „Wenn die Null lange steht, werden die unruhig“

Reizvolle Duelle bietet der anstehende Spieltag der Fußball-Kreisliga für die Eichsfelder Mannschaften. Neben dem Derby Hilkerode gegen Desingerode empfangen die SG Bergdörfer und der TSV Seulingen die Topteams der Liga. Während der TSV Spitzenreiter Bovenden erwartet, will Aufsteiger Bergdörfer versuchen, dem Zweiten SG Lenglern Punkte abzuknöpfen.

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Wird am Sonntag von Tabellenführer Bovenden gefordert: Seulingens Timon Habenicht (am Boden), hier gegen Hagenberg.

Quelle: CR

Eichsfeld. Auch der FC Mingerode tritt zu Hause an. Ab 14.30 Uhr empfängt der Fünfte den TSV Groß Schneen auf eigenem Terrain. Auch alle anderen Spiele werden zu dieser Uhrzeit angepfiffen.

FC Hertha Hilkerode – DJK Desingerode. Erst einen Sieg und ein Remis hat die Hertha bisher eingefahren. Das ergibt mit vier Punkten den vierzehnten und damit letzten Platz. „Wir spielen oft zu hektisch und machen zu viele individuelle Fehler“, bemängelt Hilkerodes Trainer Rainer Ballhausen. Im Derby gegen die DJK wäre Ballhausen deshalb schon mit einem Punkt zufrieden. Dazu, so der Hertha-Coach, müsse man „unbedingt die Fehler abstellen“. Mittelfeldspieler Stefan Schütz hat am Dienstag zwar mittrainiert, gesichert ist sein Mitwirken aber noch nicht. „Ich hoffe, Stefan kann spielen. Er bringt Ruhe in unser Spiel“, erläutert Ballhausen.

Die Desingeröder lieferten dem FC Lindenberg-Adelebsen in der Vorwoche einen großen Kampf, unterlagen nach 4:2-Halbzeitführung aber noch mit 4:5. „Das steckt mir noch immer etwas in den Knochen“, gibt Desingerodes Spielertrainer Timo Diederich zu. In Hilkerode erwarte sein Team jetzt jedoch ein völlig anderes Spiel. „Wir müssen die Köpfe wieder hoch bekommen und mit der richtigen Einstellung in die Partie gehen, dann gewinnen wir auch, aber nur dann“, betont er. Jan Diedrich muss wegen einer Oberschenkelblessur passen, dafür hofft Diederich auf den Einsatz von Hendrik Otto.

SG Bergdörfer – SG Lenglern. Das vergangene spielfreie Wochenende nutzte Bergdörfers Trainer Marko Weiß, um sich den kommenden Gegner bei seinem 4:0-Sieg in Diemarden anzuschauen. „Das Spiel hätte auch 9:0 ausgehen können“, berichtet Weiß, der eine gewohnt starke SG-Offensive, aber auch einige Lücken in der Abwehr des Zweiten ausgemacht hat. Auch wenn den Gastgeber arge Personalsorgen plagen: „Wir sind immer für ein Tor gut“, unterstreicht Weiß. „Lenglern ist klarer Favorit, aber wir können frei aufspielen und haben durchaus die Möglichkeit, einen Punkt zu holen.“ Torwart Daniel Rexhausen fällt mit einem ausgekugelten Finger aus, auch Martin Gläse (Oberschenkelprobleme) und Jonas Ballhausen (Bänderdehnung im Sprunggelenk) stehen Weiß nicht zur Verfügung.

TSV Seulingen – Bovender SV. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer, der in zehn Spielen bereits 56 Mal traf, sind die Platzherren krasse Außenseiter. Vielleicht, so hofft Seulingens Trainer Daniel Thiele, liegt darin aber auch eine Chance für seine Mannschaft: „Bovenden wird sicher zu uns fahren und sagen: Die schießen wir locker ab. Vielleicht können wir ja für eine Überraschung sorgen. Wenn die Null lange steht, werden die unruhig.“ Wichtig ist Thiele die Einstellung seiner Truppe: „Wir müssen diszipliniert spielen, eng bei den Leuten stehen. Wenn die Einstellung nicht stimmt, dann kann es auch schnell böse enden.“

FC Mingerode – TSV Groß Schneen. Die bittere 0:9-Pleite gegen den Bovender SV täuscht etwas – nach schleppendem Start hat sich der FC Mingerode als Fünfter hinter dem Spitzenquartett Bovenden, Lenglern, Lindenberg-Adelebsen und der SV Groß Ellershausen-Hetjershausen etabliert. Die hohe Niederlage gegen den Tabellenführer sei vor dem Spiel gegen Groß Schneen kein Thema mehr, versichert Mingerodes Fußball-Obmann Daniel Engelhardt: „Da hängt nichts mehr nach, in Bovenden kann man verlieren.“ Trotz einiger angeschlagener Akteure ist Engelhardt „guter Hoffnung“, am Sonntag gegen den Achten den nächsten Sieg unter Dach und Fach zu bringen. „Wir spielen zu Hause, da sollte es uns eigentlich gelingen, mit etwas Rückenwind den nächsten Heimerfolg einzufahren.“ Marcel Bömeke, der in Bovenden noch fehlte, kann wieder auflaufen, dafür stehen hinter den Einsätzen der angeschlagenen Christopher Meyna und Florian Maur noch Fragezeichen.

Von Christian Roeben

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