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22. Sparkasse & VGH Cup: 1. FC Köln feiert gelungenes Lokhallen-Debüt

Tadellose Vorstellung 22. Sparkasse & VGH Cup: 1. FC Köln feiert gelungenes Lokhallen-Debüt

Mit schnellem Kombinationsspiel, gutem Auge für den Teamkollegen, Spielwitz und Abgezocktheit vor dem Tor begeisterte die U-19-Mannschaft des 1. FC Köln beim Sparkasse & VGH-Cup in der Lokhalle. Die Geißböcke zeigten auch kämpferisch eine tadellose Vorstellung bei ihrem Debüt in der Lokhalle.

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Warum in die Ferne schweifen? Manfred Schadt, Trainer des 1. FC Köln, bildet am liebsten Spieler aus der Region aus.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Hinter dem überzeugenden Spiel der Kölner steckt eine besondere Frühförderung. Das Leistungszentrum Geißbock-Akademie, das die Spieler besuchen, verfolgt das Ziel, talentierte Kinder und Jugendliche auszubilden und an die Lizenzkaderprofis heranzuführen.

„Wir achten darauf, möglichst Spieler aus dem Nahbereich Kölns auszubilden“, erläutert Manfred Schadt, Trainer des 1. FC Köln, die Philosophie der Fußballschule, „die Nachwuchsarbeit ist uns überaus wichtig“.

Durch das Leistungszentrum sei es einfacher, Kontinuität bei den Spielern herbeizuführen. Wer die verschiedenen Jugend-Teams durchlaufe, könne sich natürlich besser auf die Spielsysteme einstellen als solche Spieler, die mehrmals den Verein wechseln.

„Erstklassig besetzt und hervorragend organisiert“

„Taktik ist auch in der Halle unabdingbar“, betont Schadt, sie habe einen größeren Stellenwert, als die Zuschauer annehmen würden. „Die Laufwege der Spieler werden festgelegt und durch viele Wechsel die Belastung der Akteure reguliert“, erläutert Schadt. Natürlich soll dadurch auch die Verletzungsgefahr minimiert werden.

„Das Göttinger Turnier ist erstklassig besetzt und hervorragend organisiert“, lobt Schadt. Das Team sei sehr freundlich empfangen worden, das Umfeld und die Betreuung ohne Makel. „Die Location ist klasse, die Zuschauer gehen richtig mit“, ist er von der Lokhallen-Atmosphäre angetan. „Super finde ich die Mischung aus Profi- und Amateurteams“, sagt er. Verblüfft war er von der fußballerischen Klasse der regionalen Teams.

Neben der fußballerischen Ausbildung betreibt der 1. GC Köln mit seinen Talenten auch Karriereplanung. Neben sieben Trainingseinheiten und individualtechnischen Übungseinheiten haben die Jugendlichen Schulunterricht.

„Fußball ist ein Beruf wie jeder andere auch“, so Schadt. Alternativen sollten nicht vernachlässigt werden. Der Verein müsse hier Fürsorgearbeit leisten: „Ein Tritt kann schließlich alles kaputt machen.“

„Manchmal kann der Wille entscheidend sein“

„Diese Zweigleisigkeit ist gerade in der heutigen Zeit enorm wichtig“, führt Schadt aus, denn „der Friedhof der Talente ist groß“. „Mit dem Talent ist es allerdings so eine Sache“, schmunzelt der Trainer.

Begabung allein reiche nicht aus, „manchmal kann der Wille entscheidend sein“, um Karriere zu machen. Die Spieler vertrauen dem Trainer, Extrawürste gibt es keine: „Alle erhalten die gleiche Förderung“, stellt er klar.

Dass die Talentschmiede funktioniert, belegt der Erfolg: Spieler wie Bienvenue Basala-Mazala, Christian Clemens, Stephan Salger und Reinhold Yabo haben allesamt den Sprung von der Jugendmannschaft in den Profikader des FC geschafft. Gecoacht wurden sie in der U 19 von Schadt.

Ob aus dem diesjährigen Kader wieder einige seiner Spieler den Aufstieg schaffen können? „Vielleicht“, sagt er. Und lächelt.

Von Tobias Christ

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