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22. Sparkasse & VGH Cup: JSG Bergdörfer fairste Mannschaft

Gelungenes Wochenende 22. Sparkasse & VGH Cup: JSG Bergdörfer fairste Mannschaft

Es war ohne Zweifel ein rundum gelungenes Wochenende für die A-Junioren der JSG Bergdörfer. Nicht nur, dass sich das Team von Trainer Andreas Eckermann beim Göttinger Sparkassen & VGH-Cup sportlich richtig stark präsentierte und nur knapp den Sprung in die Zwischenrunde verpasste – der Tabellenführer der A-Jugend Bezirksliga Süd wurde außerdem als fairste Mannschaft des Turniers ausgezeichnet.

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Zweikampfsieger: Phillipp Sommer (JSG Bergdörfer, rechts) erobert in der Vorrundenpartie gegen FC Fulham den Ball.

Quelle: Pförtner

Göttingen.  „Das ist für die Jungs natürlich ein tolles Erlebnis“, freute sich der Trainer, der seiner Truppe einen „Supercharakter“ bescheinigte. „Mir war wichtig, wie sich die Jungs außerhalb des Platzes verhalten. Wir sind einheitlich aufgetreten und haben uns insgesamt sehr gut verkauft.“

Nach Siegen gegen Sparta (2:1), Auetal (5:0) und Dransfeld (3:2) sah es lange danach aus, als ob Kapitän Philipp Ernst und seine Teamkollegen auch am Sonntag noch um einen Viertelfinalplatz spielen dürften, doch Spartas Punktgewinn gegen den aktuellen deutschen A-Jugend-Meister FSV Mainz 05 pulverisierte die Hoffnungen der Bergdörfer.

„Schade, aber wir haben eine schwere Gruppe erwischt, in der Sparta verdient weitergekommen ist“, zollte Eckermann dem regionalen Konkurrenten ein Lob. „Ich habe den Jungs vorher gesagt, sie sollen Spaß haben. Die Fans haben uns super getragen, für alle war es vor dieser Kulisse ein Riesenerlebnis.“

Mit vier Punkten gegen starke Konkurrenten war auch Höhbernsees Trainer Christian Heldt mehr als einverstanden. „Vom Papier her waren wir die schwächste Mannschaft, auf dem Platz hat man davon aber nichts gesehen“, versicherte er.

„Sowas hat man wahrscheinlich nur einmal im Leben“

Die 2:4–Niederlagen gegen den SC Hainberg sei „sehr unglücklich“ gewesen, auch gegen Dortmund habe man trotz eines 0:8 gut mitgehalten und in den ersten fünf Minuten kein Gegentor kassiert.

„Natürlich haben wir uns vorgenommen, eine Runde weiterzukommen, aber meine Jungs sollten dieses Erlebnis genießen. Sowas hat man wahrscheinlich nur einmal im Leben“, sagte Heldt und gab vor dem letzten Gruppenspiel gegen den Nachwuchs von Werder Bremen seinen Mannen mit auf den Weg, nicht die Köpfe hängen zu lassen, auch wenn man ein paar Gegentore hinnehmen müsse.

„Klar ist man nervös, wenn es gegen so große Namen geht, aber es überwiegt doch die Vorfreude“, erklärte Heldt und durfte am Sonnabend zum Abschluss beim wackeren 2:5 gegen die Werderaner noch über zwei Treffer jubeln.

Zu einem Punktgewinn in der starken Lotto–Gruppe reichte es für den SV Bilshausen, der bereits zum sechsten Mal in der Lokhalle an den Start ging, zwar nicht, trotzdem verbreiteten die Spieler von Jörg Streicher gute Laune.

„Dabeisein ist alles“

„Die Jungs hatten trotz der Niederlagen Riesenspaß“, beteuerte der Coach, der zuvor insgeheim auf den einen oder anderen Punkt gegen die regionalen Konkurrenten FC Grone, SVG Göttingen und Werder Münden gehofft hatte. Da man mit vielen jüngeren Spielern an den Start ging sei es alleine schon körperlich schwer gewesen, mit den anderen Teams mitzuhalten.

Für zu viel Respekt vor den großen Namen hätte es jedoch keinen Grund gegeben, sagte Streicher: „Schalke 04 oder Wien waren sehr stark. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir mit dem älteren Jahrgang auch gegen manchen Bundesligisten wettbewerbsfähig gewesen wären.“

Ohne Zähler begab sich auch der TSV Seulingen wieder auf den Heimweg. „Dabeisein ist alles“, sagte Coach Wolfgang Hübenthal anschließend. „Es war ein tolles Event, nicht nur für die Spieler. Hut ab vor den Verantwortlichen, die dieses Turnier auf die Beine stellen.“ Den Ausfall der Leistungsträger Nils Hübenthal und Ramon Busch habe man leider nicht auffangen können: „Wir haben eben nicht die großen Techniker.“

Von Christian Roeben

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