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22. Sparkasse & VGH Cup: RSV 05 muss sich erst im Halbfinale 96 beugen

Dramatisches Spiel 22. Sparkasse & VGH Cup: RSV 05 muss sich erst im Halbfinale 96 beugen

Im Zeichen der regionalen Vertreter stand der Sparkasse & VGH-Cup, der am Sonntagnachmittag mit dem Sieg von Hannover 96 in der Lokhalle zu Ende ging: Als erstes regionales Team schaffte Landesligist RSV 05 beim größten europäischen Hallenfußballturnier für A-Junioren den Sprung ins Halbfinale, wo gegen den späteren Sieger nach einem dramatischen Spiel und einem knappen 0:1 Endstation war.

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Umkämpftes Halbfinale: Der RSV 05 mit Daniel Washausen (r.) unterliegt Giacomo Serrone und Hannover 96 nur knapp.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Außerdem sicherte sich der Spartaner Jwan Yousif als erster regionaler Spieler mit 13 Treffern die Torjägerkanone. Mit 2900 Zuschauern war die Lokhalle am dritten Tag hintereinander ausverkauft, insgesamt fanden seit Donnerstag damit 11 450 Zuschauer den Weg an die Bahnhofsallee – Rekord.

Die Fans, unter ihnen der niedersächsische Innenminister und Schirmherr Uwe Schünemann (CDU) sowie BG-Trainer John Patrick, der den Jubelpegel „fast genauso laut“ einstufte wie bei einem Veilchen-Sieg, sahen gestern ein an Höhepunkten armes Finale.

Nach dem schnellen 1:0 für 96 durch Hartmann muss Hannover-Keeper Büyükbülüter bei einem Schuss von Sanli seine ganze Klasse aufbieten, um den Gegentreffer zu verhindern. Im direkten Gegenzug sorgt Rusteberg dann für die Entscheidung.

Halbfinale nimmt hektischen Verlauf

„Ich ziehe meinen Hut, dass die Jungs im Finale noch einmal so ein Spiel abgeliefert haben“, sagte 96-Trainer Hartmut Herold. „Wir haben uns heute von Spiel zu Spiel gesteigert, diszipliniert gespielt.“

Einen hektischen Verlauf nahm das Halbfinale gegen den RSV 05. Nach dem 0:1, bei dem sich Rusteberg schön durchsetzt und den deutschen U-17-Nationalspieler Serrone bedient, versucht der RSV, angefeuert von den Göttinger Fans, alles, doch Rudolf trifft nur die Latte. In der letzten Spielminute unterläuft Hannover ein Wechselfehler.

Schiedsrichter Hauke Rüther zeigt zunächst eine Zwei-Minuten-Strafe an, entscheidet dann aber regelkonform auf gelbe Karte – 96 darf vollzählig weiterspielen. Das Publikum pfeift, weil in anderen Spielen Wechselfehler mit „Zwei Minuten“ bestraft wurden. Die Ausschreibung sieht jedoch eine Verwarnung vor.

Hannover rettet den Sieg über die Zeit. Der RSV 05 unterliegt im Spiel um Platz drei nach einer 1:0-Führung durch Dogan dem dritten niedersächsischen Team unter den „Top Four“, Wolfsburg, noch mit 1:2.

„Das mit der nicht gegebenen Zeitstrafe ist ein bisschen schade, aber ansonsten sind alle Spieler auf ihre Kosten gekommen“, sagt Cheftrainer Hans-Jörg Ehrlich. Umso motivierter fliege man nun am 28. Januar ins Trainingslager in die Türkei, das ein Sponsor möglich macht.

Im Viertelfinale gegen über weite Strecken etwas passive Baseler hatte 05 die Sensation geschafft: Rudolf und Klien-Reyes trafen zum 2:0-Sieg. Mit 2:3 gegen Köln verabschiedete sich der heimliche Favorit Schalke 04 aus dem Wettbewerb.

„Mit Köln hatte keiner gerechnet"

Köln, das kaum jemand auf der Rechnung hatte, sollte später im Halbfinale Wolfsburg mit 3:0 schlagen. „Auch ich habe uns als Mitfavorit gesehen, wir waren selten so nah dran wie diesmal, aber Köln hatte das nötige Quäntchen Glück“, sagte Schalke-Trainer Norbert Elgert.

Wenigstens verbuchte Schalke einen 6:1-Zwischenrundensieg gegen den Erzrivalen Dortmund. Wie für den BVB war auch für Fulham, Bremen oder den HSV in der Zwischenrunde Schluss. „Sonntag fängt das Turnier neu an“, kommentierte Holger Jortzik vom Veranstalter Fest GmbH.

„Mit Köln hatte keiner gerechnet. Hochgewettet waren Bremen, Dortmund und Schalke.“ Als bester regionaler Spieler wurde RSV-Keeper Dominick Theune ausgezeichnet, als fairste Mannschaft die JSG Bergdörfer.

Von Eduard Warda

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