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Sparkasse & VGH-Cup: Auslosung ergibt für Neuling schwere Gruppe

Vergeht Chinesen das Lächeln? Sparkasse & VGH-Cup: Auslosung ergibt für Neuling schwere Gruppe

Die chinesischen Gäste werden sich bedanken: Ghuangzhou Evergrande, vor kurzem erst chinesischer Meister geworden, ist zum ersten Mal dabei, und hat beim Sparkasse & VGH-Cup vom 7. bis 10. Januar gleich die stärkste Gruppe erwischt. Das ergab die Auslosung.

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Deutscher U-19-Pokalsieger beim Göttinger Sparkasse & VGH-Cup
Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. In der Weender Soccer-Arena stöhnten am Donnerstagabend außerdem die regionalen Vertreter in der Rewe-Gruppe über die Schwere der Aufgabe. Beim internationalen A-Juniorenturnier in der Lokhalle heißen die Konkurrenten von Ghuangzhou VfL Wolfsburg, der Deutsche U-19-Pokalsieger Hertha BSC, JFV Northeim (Niedersachsenliga), 1. SC Heiligenstadt (Verbandsliga Thüringen), JFV Eichsfeld (Bezirksliga) und Tuspo Petershütte (Landesliga). „Wir haben eine Hammer-Gruppe erwischt. Da muss viel passieren, dass wir weiterkommen“, sagte Tuspo-Trainer Kevin Zarins.

Nichts zu meckern hatte dagegen Jan-Philipp Brömsen, Trainer des Niedersachsenligisten 1. SC 05, dem neben den überregionalen Teams drei Kreisligisten zugelost wurden: „Natürlich sind wir von den regionalen Mannschaften der Favorit aufs Weiterkommen. Aber wir nehmen jeden Gegner ernst.“

Ganz so leicht hat es dagegen der Kreisligist Bovender SV nicht, dessen Trainer Daniel Vollbrecht mit der Flippo-Gruppe und Mönchengladbach und dem HSV geliebäugelt hatte. „Ganz gut getroffen“ habe es der BSV angesichts zweier Bezirks- und einem hessischen Kreisligisten.

Immerhin sei der Kelch der „Hammer-Gruppe Rewe“ am BSV vorbeigegangen. „Das wäre nicht schön gewesen“, fand auch Sparta-Trainer Mirko Mücke. Die Rot-Weißen spielen in der Move-100-Gruppe und sind mit ihrem Los einigermaßen zufrieden, genauso wie der Eichsfeld-Vertreter JFV Rhume-Oder. Dessen Kapitän Kapitän Jannis Hungerland bemängelte lediglich, dass für den JFV ausschließlich am Donnerstag und Freitag Spiele anstehen – „wir hätten auch gern am Sonnabend gespielt“.

Umso größer ist die Motivation, den Sprung in die Zwischenrunde am Sonntag zu schaffen. „Gerade für unsere vielen Fans wäre das schön“, sagte Co-Trainer Jörg Hungerland.

Zu Beginn hatte Lutz Renneberg, Geschäftsführer des Veranstalters Fest GmbH, Landrat Bernhard Reuter (SPD) als neuen Schirmherrn vorgestellt. Dieser lobte die Fest GmbH dafür, dass sie 100 Freikarten für Menschen spendiert, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren: „Das ist eine große Ermutigung.“ Die Eröffnungspartie bestreiten Wolfsburg und Northeim, ein Restkontingent an Karten geht am 15. November in den Vorverkauf.

Von Eduard Warda

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