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Sparkasse & VGH-Cup: SVG will „für Göttingen“ spielen

Schwarz-Weiße trainieren akribisch auf das Lokhallen-Turnier hin Sparkasse & VGH-Cup: SVG will „für Göttingen“ spielen

Wenn die A-Junioren der SVG am 8. Januar 2015, dem ersten Turniertag des Sparkasse & VGH-Cups, auf die JSG Uslar/Solling treffen, werden sie annähernd 30mal auf Kunstrasen geübt haben. „Wir trainieren schon seit Ende Oktober in der Soccer-Arena“, verrät Wolfgang „Wolle“ Zimmer, der seit einem halben Jahr Trainer des Kreisliga-Teams ist.

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Trainieren seit Oktober auf Kunstrasen: die A-Junioren der SVG mit Trainer „Wolle“ Zimmer (rechts) und Betreuer Karl Würzberg (links).

Quelle: EF

Göttingen. Der Coach, der zugleich die Gaststätte im Stadion der SVG am Sandweg betreibt, betont: „Ich verlange viel von den Spielern. Wir sind zwar Außenseiter, aber werden das Beste geben.“

Für Zimmer persönlich wird das zweite Spiel der Schwarz-Weißen im Turnierverlauf, gegen Hannover 96, ein ganz besonderes sein: Schließlich ist der SVG-Trainer in der Saison 1970/71 selbst für Hannover aufgelaufen und hat sogar im Kader der ersten Herrenmannschaft gestanden.

„Gegen die großen Teams ist vor allem die Taktik entscheidend“, weiß er – und ist sich sicher: „Wenn wir hinten aufmachen, verlieren wir.“ Dementsprechend schwebe ihm in den Partie gegen die überregionalen Teams sowie gegen den Titelverteidiger FK Austria Wien ein 3-1-System mit nur einem Angreifer vor.

Um das System unter originalen Spielbedingungen zu verinnerlichen, werde bald auch auf dem Kunstrasenplatz bei Sparta trainiert. Schließlich ist die Soccer-Arena in Weende mit 30 mal 15 Metern kleiner als das Turnierfeld, das 40 mal 20 Meter misst. Am Greitweg können die passenden Maße abgesteckt werden – wobei diese Akribie verdeutlicht, wie sehr die SVG danach strebt, in der Lokhalle bestmöglich abzuschneiden.

Auf die intensive Vorbereitungsphase verweist auch Karl Würzberg, der Betreuer des Teams und zweite Vorsitzende der SVG: „Wir trainieren wirklich schon lange auf Kunstrasen und haben in den Einheiten vor allem an der Taktik gearbeitet“, sagt er. Erstmals seit vier Jahren sind die Schwarz-Weißen wieder in der Lokhalle mit dabei. „Wir spielen – wie auch die anderen Göttinger Teams – für die Stadt“, verdeutlicht Würzberg.

Das Erreichen der Zwischenrunde wäre für ihn ebenso wie für „Wolle“ Zimmer natürlich das i-Tüpfelchen der Turnierteilnahme. Wobei der größte regionale Konkurrent auf dem Weg zu diesem Vorhaben laut Würzberg der JFV Eichsfeld sein dürfte: „Die schätze ich als sehr gut ein. Als Kreisligist werden wir da krasser Außenseiter sein“, glaubt er.

Allerdings, verdeutlicht Würzberg, sei der Einzug in die Zwischenrunde für die SVG nicht zwingend erforderlich, um das Turnier rückblickend als Erfolg zu bewerten: „Wenn wir uns gut verkaufen, fair und ordentlich spielen, und somit unser Auftreten als positiv wahrgenommen wird“, sagt Würzberg, „dann haben wir unser Ziel erreicht.“

Von Timo Holloway

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