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Sparkasse & VGH-Cup: Sparta nutzt Kaltstart des Hamburger SV

Heiligenstadt schlägt Mainz Sparkasse & VGH-Cup: Sparta nutzt Kaltstart des Hamburger SV

Mit drei Überraschungen in der beliebten Kategorie David ärgert Goliath wartete der zweite Vorrundentag des Sparkasse & VGH-Cups auf. 3000 Zuschauer in der ausverkauften Lokhalle bejubelten in der Rewe-Gruppe das 3:3 der JSG Uslar/Solling gegen Borussia Mönchengladbach, Spartas 1:1 gegen den Hamburger SV und Heiligenstadts sensationellen 1:0-Sieg gegen Mainz 05 .

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Der Bovender Felix Weicher (links) versucht vergeblich, Eindhovens Sam Lammers zu stoppen. Der Kreisligist unterliegt 0:5.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Entgegen ersten Verlautbarungen der Veranstalter waren die Ränge auch am ersten Tag voll besetzt. Am Donnerstagabend wurden 2900 Besucher als offizielle Zahl genannt.

Mit viel Glück rettete die von Arie van Lent gecoachte Borussia den Punkt gegen den Bezirksligisten aus dem Solling. Einen 0:1-Rückstand drehte die JSG zur 3:1-Führung, konnte zwei Gegentreffer in den letzten eineinhalb Minuten aber nicht verhindern. Kurios der Treffer zum 3:3, als ein Gladbacher im Strafraum gefoult wurde und auf den Ball fiel, der daraufhin ins Tor trudelte.

Sparta profitierte vom Kaltstart des Hamburger SV, der erst eine Viertelstunde vor seinem ersten Spiel in der Lokhalle eintraf. Das war eh schon mit halbstündiger Verspätung angepfiffen worden, was den Zeitplan um eine Viertelstunde nach hinten schob.

„50 Kilometer südlich von Hamburg haben wir zwei Stunden im Stau gestanden, weil die A 7 nach einem LKW-Unfall voll gesperrt war“, berichtete Betreuer Peter Menzel. „Es ist nicht leicht für die Jungs, aus dem Bus zu steigen und sofort loslegen zu müssen, zumal Sparta in den vergangenen Jahren immer ein starkes Team aufgeboten hat.“

„Wir wollten den Gegner nicht demütigen“

Menzel sollte recht behalten. Nicht zuletzt dank der tollen Paraden von Sparta-Keeper Torben Nickel gelang dem HSV erst eineinhalb Minuten vor Schluss durch Sebastian Haut das 1:0. Das allerdings reichte nicht, da sechs Sekunden vor dem Ende Julius-Damian Meyer nach einer Ecke den Ball aus dem Gewühl heraus zum umjubelten 1:1 in die Maschen drosch.

„Endlich hatten wir mal Glück, nachdem wir schon beim 1:2 gegen Kopenhagen einen Punkt ganz knapp verpasst haben. Natürlich war das 1:1 glücklich, aber wir haben es uns vollauf verdient“, sagte Sparta-Trainer Mirko Mücke.

Eindrucksvoll ihre Ambitionen auf den Turniersieg unterstrichen Pokalverteidiger Austria Wien mit 7:0 gegen Moringen und 8:0 gegen Uslar sowie Schalke 04. Die Königsblauen feierten mit dem 11:0 gegen den JFV Rotenberg den höchsten Sieg des Tages. „Wir wollten den Gegner nicht demütigen. Unser Ziel ist, kein Tor zu fangen und möglichst viele Treffer zu erzielen“, erklärte Trainer Norbert Eigert.

Sparta Göttingen nutzt Kaltstart des Hamburger SV. © Pförtner

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