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Austria Wien gewinnt Sparkasse & VGH Cup

Turniergeschichte Austria Wien gewinnt Sparkasse & VGH Cup

Austria Wien hat am Sonntag beim Sparkasse & VGH-Cup Turniergeschichte geschrieben: Bei der 27. Auflage des internationalen Hallenfußballturniers für A-Junioren gewannen die Österreicher als erstes Team zum dritten Mal hintereinander und dürfen damit den Pokal behalten.

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Quelle: HW

Göttingen. Vor 2850 Zuschauern in der ausverkauften Lokhalle hatte die Austria im Finale den Bundesliga-Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach mit 3:1 besiegt. Der österreichische U-19-Nationalspieler Dominik Prokop hatte als fliegender Torwart wie bereits in den Partien zuvor das Wiener Spiel aufgezogen, und der 18-Jährige brachte sein Team auch in Führung.

Dann jedoch nutzte Szymanski einen Aufbaufehler des Pokalverteidigers zum 1:1, und es wurden Erinnerungen an das 2:4 in der Zwischenrunde gegen Wolfsburg wach, als sich die Austria an der VfL-Defensive regelrecht die Zähne ausbiss. Doch gegen die „Fohlen“ blieb Wien geduldig und fuhr durch Tore von Kobald und den besten Turnier-Torjäger Fitz einen verdienten Sieg ein.

„Wir hatten nicht so daran geglaubt wie im letzten Jahr, denn wir hatten viele krankheitsbedingte Ausfälle“, sagte Austria-Trainer Cem Sekerlioglu. „Aber dann sind wir bis zum Finale immer stärker geworden und dürfen jetzt nach 27 Jahren als erstes Team den Pott behalten.“  Das Geheimnis des Wiener Erfolges war für Spielmacher Prokop die Geduld, die das Team an den Tag gelegt haben: „Wir haben noch ruhiger gespielt, ohne zu viel Risiko.“

Mönchengladbach hatte in einem dramatischen Halbfinale Hannover 96 mit 6:4 nach Neunmeterschießen geschlagen. Kurios war, dass ausgerechnet der fliegende 96-Torwart Marcel Langer nach einer Zwei-Minuten-Strafe, von der bei Spielschluss noch zwei Sekunden ausstanden, nicht ins Tor gehen konnte. Damit rächte sich, dass der etatmäßige 96-Keeper Marlon Sündermann zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers zu Hause gelassen worden war.

Im zweiten Halbfinale hatte Wien die diszipliniert, aber nicht spektakulär spielenden Leverkusener mit 3:2 besiegt. Die eine oder andere Überraschung hatten die Zuschauer bereits im Viertelfinale gesehen, in dem der hoch gehandelte VfL Wolfsburg sang- und klanglos gegen Hannover und der FC Kopenhagen, der ebenfalls als Mitfavorit galt, gegen Mönchengladbach die Segel streichen mussten. Dass Leverkusen sich am Ende souverän mit 4:0 gegen Sparta durchsetzte, konnte nicht überraschen.

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