Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
65:100 - BG in Frankfurt chancenlos

Basketball-Bundesliga 65:100 - BG in Frankfurt chancenlos

Die BG Göttingen hat ihren Abwärtstrend in der Basketball-Bundesliga nicht beenden können. Das Team von Headcoach Johan Roijakkers unterlag vor 4380 Zuschauern bei den hoch favorisierten Fraport Skyliners Frankfurt mit 65:100 (31:51).

Voriger Artikel
BG Göttingen in Frankfurt chancenlos
Nächster Artikel
„Als Team eine Lösung finden“

Lange Gesichter nach dem Spiel bei Robert Kulawick, David Godbold, Ruben Boykin und Malte Schwarz.

Quelle: Jan Huebner

Frankfurt. Von einem kleinen Teil der mitgereisten Fans musste das Team Schmähgesänge ertragen. Vollkommen überraschend hatte Roijakkers den NBBL-Akteur Johannes Menzel nicht nur in den Kader, sondern sogar in die Startformation beordert. Der 19-jährige Guard hatte den Niederländer zuletzt in der U19-Bundesliga überzeugt. „Johannes hat in dieser Woche erstmals mit uns trainiert, und er hat im Training dominiert. Er versteht das Spiel, macht viele Sachen intuitiv richtig“, begründete Roijakkers seine Entscheidung.

BBL-Niveau erreichte das BG-Eigengewächs jedoch noch nicht. Nach fünf Ballverlusten beendete Roijakkers das Experiment nach gut fünf Minuten Spielzeit vorerst. Malte Schwarz stand fortan auf dem Parkett, während Kapitän David Godbold und der zuletzt hart kritisierte Terrell Everett noch auf ihre Einsätze warten mussten. „Natürlich hat sich Johannes viel zu viele Ballverluste erlaubt, aber er ist eben auch kein Point Guard, ich musste ihn aber auf dieser Position spielen lassen“, so Roijakkers.

Hatte sich der Niederländer durch diesen Schachzug eine Trotzreaktion von Everett und Godbold erhofft, so blieb diese aus. Beide erhielten im zweiten Viertel ihre Chance, wurden nach Fehlern aber sofort wieder auf die Bank verbannt. Godbold spielte in der zweiten Hälfte zwar mehr, agierte aber weiter oft unglücklich. Everett bekam noch Spielzeit gegen Ende der Partie.

Deutlich stärker agierte Ruben Boykin, nachdem Roijakkers ihm vergangene Woche mangelnden Trainingseinsatz vorgeworfen hatte. Mit 16 Punkten war erzweitbester BG-Angreifer. „Er hat diese Woche gut trainiert, das wurde belohnt“, so Roijakkers. Gegen die talentierten und routinierten Frankfurter war die ohne ihren verletzten Star-Aufbauspieler Khalid El-Amin angetretene BG Göttingen allerdings früh chancenlos. So kämpften sich die Gäste nach einem schwachen Auftakt im zweiten Viertel zwar bis auf 26:32 heran (15.), doch dann setzte sich der Eurocup-Teilnehmer wieder ab und erhöhte mit drei Dreiern in Folge auf den Halbzeitstand von 51:31.

Nach der Pause wurde die BG phasenweise zum Spielball des Tabellenvierten. Das war zu viel für einige mitgereiste BG-Fans, die der Mannschaft zuerst mangelnde Einstellung vorwarfen. Wenig später fand sich eine Handvoll von ihnen im Frankfurt-Block wieder, um fortan die Gastgeber anzufeuern. „Wir wollen die 100 sehen“ und „Wir steigen ab und keinen stört es“ skandierten sie sarkastisch. „Unsere Fans haben das Recht dazu. Sie investieren Geld und Zeit, um gute Leistungen von uns zu sehen. Allerdings sind die Erwartungen von einigen noch immer viel zu hoch“, sagte Roijakkers. Per Dreier stellte Doornekamp den 100:65-Endstand her, so viele Punkte hatte Frankfurt in dieser Serie noch nicht erzielt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Matchday: Göttingen gegen Vechta
BG Göttingen - Das Team 2016/17
Spielplan der BG

Teamlogos

Die Logos der Beko-Basketball-Teams aus der aktuellen Saison 214/15.