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84:94 gegen Hagen - BG Göttingen wartet weiter auf Heimsieg

Basketball 84:94 gegen Hagen - BG Göttingen wartet weiter auf Heimsieg

Trotz des langersehnten Debüts von Spielmacher Marque Perry hat die BG Göttingen auch ihr viertes Heimspiel verloren. Vor 2924 Zuschauern unterlagen die Veilchen Phoenix Hagen verdient mit 84:94 (63:71, 35:49, 20:17).

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Auch Kamp konnte trotz seiner 23 Punkte die BG-Niederlage nicht verhindern.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Obwohl Perry endlich seine Basketball-Bundesliga-Premiere feiert, dirigiert Headcoach Johan Roijakkers die ersten Angriffe von der Seite gestenreich. Und dabei gibt er seiner Unzufriedenheit reichlich Raum zur Entfaltung: Er ärgert sich über den falsch postierten Terrell Everett, und auch Mathis Mönninghoff bekommt eine kurze Nachhilfe-Lektion. Die Punkte von Everett von der Freiwurflinie zur 2:0-Führung können Roijakkers‘ Stimmung nicht verbessern. Phoenix Hagen geht durch drei Freiwürfe von David Bell in Führung und baut diese auf 14:8 aus.

 

Foto: Pförtner

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Angeführt vom eingewechselten Shane Edwards wendet die BG das Spiel jedoch wieder. Mit sechs Punkten startet er einen Lauf, der im 20:17 zum Viertelende endet. Da fängt sich Perry noch mal einen heftigen Rüffel ein, als er die Uhr nicht konsequent herunterspielt. So hätte Hagen nur etwa vier Sekunden für den letzten Angriff gehabt.

 
Die kurze Pause bekommt den Veilchen überhaupt nicht. Trotz zwei schnellen Auszeiten von Roijakkers legt Hagen einen 13:0-Lauf hin. Besonders den Rebound kontrollieren die Gäste nun und spielen so ihr gefürchtetes Fastbreak-Spiel. Die BG leistet sich zudem teilweise unerklärliche Ballverluste und wirkt im Angriff so sortiert wie eine Frauen-Handtasche. In der Verteidigung bekommt sie vor allem Bell und den kleinen quirligen Spielmacher Brandon Jefferson nicht in den Griff. Da hilft es auch nur wenig, dass Perry in der 17. Minute der erste erfolgreiche Dreier für die BG gelingt. Es war der achte Versuch. Mit 15:32 verlieren die Veilchen den zweiten Abschnitt und bringen sich so um jede reelle Siegchance.

 
Im dritten Viertel ist nach einem zwischenzeitlichen 16-Punkte-Rückstand (25.) eine Energieleistung nötig, um sich wieder in Schlagdistanz zu bringen. Einen kurzen Run der Göttinger unterbindet Hagens Coach Freyer schnell mit einer Auszeit. So geht die BG mit einem Zehn-Punkte-Rückstand ins Schlussviertel. BG-Topscorer Harper Kamp sorgt beim 70:73 für kurzfristig aufflammende Euphorie (34.), doch angeführt vom nicht zu stoppenden Bell spielt Hagen den Eiswasserkübel. Bei der BG läuft jeder Angriff über Perry, der am Ende auf 20 Würfe kommt, aber nur neun trifft. Deutsche Punkte blieben beinahe komplett Mangelware. Roijakkers ist nach dem Spiel sichtlich enttäuscht: „Wir haben alles gegeben, aber unser Basketball-IQ ist nicht hoch genug, um auf BBL-Niveau zu spielen.“ Zu Perrys Debüt sagte er: „Wir müssen zufrieden sein, er hat erst seit Donnerstag trainiert. 20 Würfe sind zu viel, er muss auch seine Mitspieler besser machen.“
 

Von Mark Bambey und Michael Geisendorf

 

Statistik

84:94
20:17 / 15:32 / 28:22 / 21:23

BG: Kulawick (0 Punkte /0 Dreier/3, Rebounds/1 Assist), Perry (19/1/3/7), Kamp (23/0/6/2), Spohr (3/0/0/0), Godbold (5/1/2/0), Boykin (4/0/1/0), Everett (10/1/4/0), Mönninghoff (0/0/1/0), Edwards (17/1/5/1), Schwarz (3/0/1/1).
Teamwerte: Feldwürfe: 34/76 (45 %), Dreier: 4/20 (20 %), Freiwürfe: 12/16 (75%), Rebounds: 31 (15 Off/16 Def), Assists: 12, Ballverluste: 10, Fouls: 26.
Hagen: Jefferson (20/4/5/4), Elliott, (12/1/9/3), Bell (25/2/1/3), Klassen, (14/0/9/0), Grof (0/0/3/1), Mann (5/1/3/2), Geske (4/0/1/5), Covington (11/0/2/0), Hess (3/1/2/0).
Teamwerte: Feldwürfe: 28/54 (52%), Dreier: 9/18 (50%),
Freiwürfe: 29/33 (88%),
Rebounds: 38 (9 Off/29 Def), Assists: 18, Ballverluste: 19, Fouls: 18.

 

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