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Es knirscht an der BG-Basis

Basketball-Bundesliga Es knirscht an der BG-Basis

Basketball-Bundesligist BG Göttingen droht seinen wichtigsten Kooperationspartner zu verlieren. Hintergrund: BG-Gesellschafter ASC Göttingen 46 hat sämtliche Kooperationsvereinbarungen gekündigt. Massiv betroffen sind die Erstliga-Nachwuchs-Teams. Aktuell wird über die künftige Zusammenarbeit verhandelt.  

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Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Kurzfristig hatten die beiden  Göttinger Klubs vier Lizenzen für die U19- und die U16-Bundesliga beantragt. Zusätzlich zum ASC 46 auch die BG. Die Veilchen gaben nun ihre Spielgenehmigungen zurück. Das ließ das Gerücht sprießen, dass die BG ihre Jugend zurückzieht. Dem widersprachen jedoch alle beteiligten Funktionäre. „Es besteht kein Zweifel, dass Göttingen in der NBBL und der JBBL spielen wird. Wir sind in diese missliche Lage geraten, weil der ASC 46 kurzfristig alle Kooperationsvereinbarungen aufgekündigt hatte“, sagt BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen.

Finanziell mehr Aufwand nötig

Die Probleme sind allerdings vorerst geregelt. Die Lizenzen verbleiben bei den Königsblauen, die BG schließt mit dem ASC 46 einen Lizenzüberlassungsvertrag für die Serie 2017/18 ab. „Wirklich viel ändert sich nicht. Wir ­haben sämtliche Rechte und Pflichten, das war auch so ähnlich in der vergangenen Serie der Fall. Jetzt besitzen wir aber auch die Namensrechte“, so Meinertshagen. Finanziell müsse die BG mehr aufwenden, das „tut zwar weh, ist aber realisierbar“.  
Es gibt allerdings weitere Meinungsverschiedenheiten. Alles fing mit dem Wechsel von Meinertshagen zur BG an.

Der Geschäftsführer war in Doppelfunktion auch beim ASC 46 tätig, dort als Geschäftsführer Freiwilligendienste. Meinertshagen habe sich immer stärker in Richtung  BG-Geschäftsführer entwickelt, beschreibt ASC-Vorsitzender Jörg Schnitzerling die Konstellation: „Ich musste etwas verändern. Die Trennung war der richtige Zeitpunkt, alles zu hinterfragen. Eine Kooperation muss für beide Seiten interessant sein. Ich habe alle Kooperationsvereinbarungen gekündigt. Dabei gab es allerdings nie einen Zweifel, dass die JBBL- und NBBL-Lizenzen beim ASC 46 bleiben.“

Künftige Kooperationen nicht ausgeschlossen

Für die Misstöne macht Schnitzerling „einige unglückliche zeitliche Umstände“ verantwortlich. „Es mussten einfach ein paar wesentliche Details geklärt werden. Das haben wir dann getan“, so der ASC-Boss. Seit einigen Wochen sind beide Parteien in Gesprächen, wie es zukünftig gemeinsam weitergehen kann.  Streitpunkte sind unter anderem Einsätze von BG-Lizenzspielern im Regionalliga-Team des ASC 46 sowie der Einsatz von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Trainern.
„Wir bekennen uns klar zur Jugendarbeit. Man darf nicht vergessen, dass in den Klubs tolle Arbeit geleistet wird. Wir haben immerhin zehn Jahre lang die NBBL und auch die JBBL ehrenamtlich ohne die BG Göttingen erfolgreich organisiert. Ich schließe aber keinesfalls aus, dass wir auch künftig Kooperationen mit der BG schließen werden“, so Schnitzerling.

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