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Acha Njei will starke Leistungen trotz Maske bestätigen

„Mein Kopf ist frei“ Acha Njei will starke Leistungen trotz Maske bestätigen

Acha Njei ist gezeichnet: Sein rechtes Auge ist noch immer blutrot unterlaufen, das Hämatom auf seinem Jochbein wechselt gerade die Farbe – von blau zu grün-gelb. Nachwirkungen des Nasenbein-Anbruchs, den er sich im Duell mit Bremerhaven zuzog.

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Trotz angebrochener Nase im Einsatz: Acha Njei spielt mit Maske.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Doch die Verletzung hindert den 29-Jährigen nicht daran, am Training des Basketball-Erstliga-Aufsteigers BG Göttingen teilzunehmen. Eine für ihn angepasste Gesichtsmaske soll ihm einen gewissen Mindestschutz für nicht auszuschließende Kollisionen geben.

„Mir geht es gut. Die Maske stört mich kaum“, sagt Njei. Bei seinem zweiten Training mit dem Plastik-Schutz am gestrigen Donnerstag ist zu sehen, dass Njei Recht hat. Furchtlos pflügt der Forward durch die Zone der fliegenden Ellenbogen zum Korb und springt ohne Angst vor Kontakten jedem vom Brett abspringendem Ball nach. „Im Spiel und Training ist mein Kopf frei. Ich denke nicht daran, dass meine Nase lädiert und ein Schlag schmerzhaft ist“, sagt Njei.

Seinem Einsatz am Sonntag um 17 Uhr in der Volkswagenhalle in Braunschweig stehe nichts im Wege, betont der gebürtig aus Lilienthal bei Bremen stammende Deutsch-Kameruner. Dem Duell blickt er aufgrund des Derby-Charakters mit besonderer Vorfreude entgegen. „Wir können dort was holen, die Atmosphäre in der Halle macht mir keine Angst“, sagt Njei, der bereits mit den Artland Dragons und den EWE Baskets Oldenburg bei den nicht gerade für ihre phänomenale Fan-Unterstützung bekannten Braunschweigern gespielt hat.

In Göttingen habe sich der zuerst nur als Trainingsspieler im Kader stehende Njei gut eingelebt, und er sei sehr froh, dass er Teil des Teams ist. „Göttingen hat in mein Profil gepasst. Ich habe einen Klub gesucht, bei dem ich größeren Einfluss nehmen kann“, so Njei. Mit starken Leistungen hat er sein Potenzial angedeutet – stand sogar zwischenzeitlich für David Godbold in der Startformation.

„Ich möchte noch konstanter werden. Unsere Mannschaft ist stark und die Teamchemie super. Wir haben trotz der vielen Verletzungen einen guten Start hingelegt, doch wir müssen aufpassen. Noch kann es in dieser Saison nach oben oder unten gehen“, warnt Njei. Mit einem Sieg gegen die Basketball Löwen soll die Tendenz mit Hilfe des 1,95-Meter-Manns in Richtung Mittelfeld bestätigt werden.

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