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Alba Berlins Akeem Vargas freut sich auf Duell mit Ex-Klub BG Göttingen

„Ohne Johan wäre ich nicht bei Alba“ Alba Berlins Akeem Vargas freut sich auf Duell mit Ex-Klub BG Göttingen

Akeem Vargas hat eine Bilderbuch-Karriere hingelegt. Vor zwei Jahren war der Guard in der 2. Liga noch der Kopf der von Cheftrainer Johan Roijakkers gecoachten Veilchen. Nun ist er Leistungsträger im Team des amtierenden Pokalsiegers und Vizemeisters Alba Berlin. Seine imposanten Leistungen haben ihn in diesem Sommer zum Nationalspieler gemacht.

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Will der beste Verteidiger in der Liga werden: Akeem Vargas – hier im Playoff-Finale gegen Bayerns Ex-Spielmacher Malcolm Delaney.

Quelle: dpa

Berlin/Göttingen. Zum Auftakt der Saison 2014/15 der Basketball-Bundesliga (BBL) empfängt er nun mit Meisterschaftsmitfavorit Alba am Donnerstag, 2. Oktober, um 18.30 Uhr in der Berliner O2-World seinen Ex-Klub BG Göttingen.  

„Ich freue mich mächtig auf diese Partie. Natürlich sind wir der hohe Favorit. Bekannt ist aber auch, dass die beste Zeit, einen Top-Klub zu schlagen, der Saisonbeginn ist. Und Johan kann die Gegner mit seinem unorthodoxen Spielsystem wie der Motion-Offense vor erhebliche Probleme stellen. Doch wir werden gut vorbereitet sein“, sagt Vargas.

Mit seinem Ex-Coach steht der Senkrechtstarter noch regelmäßig in Kontakt. „Ich habe nur gute Erinnerungen an Göttingen und habe die BG im vergangenen Jahr natürlich verfolgt. Johan ist noch immer ein besonderer Mensch für mich. Seine Meinung ist mir sehr wichtig. Ohne Johan wäre ich heute nicht hier bei Alba oder in der Nationalmannschaft. Der Schritt, damals in die 2. Liga zu gehen, war goldrichtig“, betont Vargas.

In Berlin habe er sich mittlerweile sehr gut eingelebt. „Ich habe ein sehr schönes Apartment in Berlin Mitte. Mein Mitspieler Reggie Redding wohnt im selben Haus und die meisten Mannschaftskollegen leben auch gleich um die Ecke“, sagt Vargas. Die Chemie im Team stimme, jeder arbeite hart, um Erfolg zu haben.

Image des Bad Boys

„Wir wollen eine erfolgreiche Saison spielen – auch im Eurocup. Unser Ziel ist es, in der BBL die Hauptrunde mindestens als Vierter abzuschließen. Dann müssen wir sehen, wen wir in den Playoffs bekommen. Wir haben eine gute Chance, wieder um die Meisterschaft zu spielen – auch wenn die Konkurrenz sehr stark ist. Mit Sasa Obradovic haben wir einen der besten Coaches in Europa“, sagt Vargas.

Dass er in der Liga wegen seiner enorm physischen Verteidigung das Image des Bad Boys hat, stört den selbstbewussten 24-jährigen Deutsch-Amerikaner nicht.

„Die Defense ist mein Steckenpferd. Ich habe den Anspruch, der beste Verteidiger der Liga zu werden. Das Image wird von bestimmten Medien stilisiert, damit kann ich leben. Natürlich gehören provokante Sprüche zu meinem Spiel. Ich habe aber das Gefühl, dass die Top-Amerikaner in der 2. Liga damit besser umgehen konnten als die Amis in der BBL“, sagt Vargas.

Gegen Göttingen erwartet er 40 harte Minuten. „Johans Teams  brechen ihre Gegner über 40 Minuten mit einer starken Verteidigung, doch das machen wir auch, und wir machen es besser“, meint Vargas. Er freue sich auf die Partie und hoffe darauf, „ein paar lila Vargas-Trikots“ in Berlin zu sehen. „Richtig heiß bin ich aber auf das Spiel in der S-Arena.“

Basketball-Lexikon
Motion-Offense

Im Gegensatz zum klassischen Systembasketball, mit dem zum Beispiel Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann durch die Vorgabe von Spielzügen und Aktionen sehr erfolgreich war, basiert die Motion-Offense darauf, dass sie keine starre Struktur hat.

Sie ist eher eine Angriffsphilosophie, bei der verschiedene Regeln für verschiedene Spielsituationen vorgegeben sind. Aus diesen Regeln kann dann jeder Spieler aus einer Vielzahl von Optionen wählen.

Grundvoraussetzung ist daher ein gutes Spielverständnis – auch Basketball-IQ genannt. Die Spieler müssen selbst Entscheidungen fällen, anstatt ein vorgegebenes System zu befolgen.

Weil es keine festgelegte Struktur gibt, ist es enorm wichtig, dass jeder Akteur eine gute technische und taktische Grundfertigkeit besitzt: passen, sich frei laufen, den Gegner blocken, die Verteidigung lesen und sich mit und ohne den Ball richtig bewegen.

Es gibt nicht zwingend festgelegte Positionen für die einzelnen Spieler, sondern jeder muss unterschiedliche Positionen spielen können.

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