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„Als Team eine Lösung finden“

Basketball-Bundesliga „Als Team eine Lösung finden“

„Wir haben Tacheles geredet. Die Aussprache war wichtig. Wir haben uns eingeschworen und ziehen alle am selben Strang in dieselbe Richtung“, betont Robert Kulawick. Mit seiner BG Göttingen gastiert er am 28. Spieltag der Basketball-Bundesliga bei den Eisbären Bremerhaven. Tipoff des Kellerduells ist am Sonntag um 15 Uhr.

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Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. Mit dem Saisonverlauf können beide Klubs nicht zufrieden sein. Die Veilchen rangieren punktgleich mit dem Vorletzten Mitteldeutscher BC auf dem drittletzten Platz, Bremerhaven hat zwei Punkte mehr auf dem Konto und ist Viertletzter. „Bremerhaven ist kein Abstiegsendspiel, aber ein enorm wichtiges Duell, das wir gewinnen sollten“, sagt Kulawick. Die letzten beiden Big Points gegen die Abstiegskonkurrenten MBC und Tübingen ließ das Team von Headcoach Johan Roijakkers trotz Heimvorteil teilweise fahrlässig ungenutzt.

Während Göttingen aufgrund des geringen Etats fest einplanen muss, zum Dauergast des Nichtabstiegskampfs zu gehören, hat das finanziell deutlich besser situierte Bremerhaven mit seinem individuell stark besetzten Kader deutlich höhere Ziele. „Die haben Talent ohne Ende“, unterstreicht Kulawick. Und doch hat er gegenen seinen Ex-Klub eine Lösung parat. „Die Spiele zeigen, dass sie schlagbar sind, wenn man sich als Team gegen sie stemmt. Das muss unser Ziel in Defense und Offense sein. Denn nur dann ist die individuelle Klasse nicht ausschlaggebend.“

Im Hinspiel hatten die Veilchen der individuellen Klasse nichts entgegenzusetzen. Bei der 77:99-Niederlage erzielte Liga-Topscorer Kyle Fogg 35 Punkte, Jerry Smith kam auf 18 Zähler. Die beiden Guards sind auch im Schnitt die besten Punktesammler der Bremerhavener und kommen auf 16,6 und 13,4 Zähler. Larry Gordon (10,3), der zudem bester Rebounder seiner Mannschaft ist (5,4), ist ein weiterer Top-Akteur. Center Jannik Freese, Lorenzo Williams, Robbie Sihota, Brandon Curry und Philip Zwiener komplettieren das Team.

Den Eisbären ist es trotz schon drei eingesetzter Trainer bisher nicht gelungen, eine Einheit aus den individuell bärenstarken Akteuren zu formen. Mitte November 2015 übernahm Assistenz-Trainer Chris Harris den Chefposten von Muli Katzurin und wurde Anfang Januar 2016 offiziell vom Interims- zum Chefcoach befördert. Zwei Monate später musste Harris den Stuhl aber schon wieder räumen - Sebastian Machowski ist nun Headcoach, Harris wieder Assistent. Auch wenn der große Befreiungsschlag bisher ausblieb ist sich Roijakkers sicher: „Nach zwei Siegen aus den vergangenen vier Spielen werden sie mit viel Selbstbewusstsein in die Partie gehen.“

Mit Blick auf das eigene Team bangt Roijakkers weiter um den Einsatz seines unangefochtenen, aber verletzten Führungsspielers Khalid El-Amin. „Sein Einsatz ist sehr fraglich, er wird am Sonntag selbst entscheiden, ob er spielen kann“, sagt Roijakkers und fügt an: „Wir hatten im Team intensive Gespräche, und ich hoffe, dass wir die Lücke als Team schließen können, denn individuell können wir Khalid nicht ersetzen. Gegen Bremerhaven müssen wir als Team eine Lösung finden, auch wenn David Godbold und Terrell Everett besonders gefordert sind.“

Nach dem Spiel können Sie wieder die Leistung der BG-Spieler, ihres Trainers und der Schiedsrichter bewerten. Machen Sie unter gturl.de/vote mit. Jeder Klick zählt.

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