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Andrej Mangolds Saison-Aus schockt die BG

Basketball Andrej Mangolds Saison-Aus schockt die BG

Hiobsbotschaft für die BG Göttingen: Der neu verpflichtete Leistungsträger Andrej Mangold hat sich schwer verletzt. Der 29-Jährige wird in der am 23. September beginnenden 51. Basketball-Bundesliga-Saison wohl nicht zum Einsatz kommen.

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Andrej Mangold

Quelle: CH/Archiv

Göttingen. „Andrej hat sich im Training am Sonnabend einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Das haben die MRT-Bilder am Montagmorgen bestätigt“, sagte BG-Cheftrainer und Sportdirektor Johan Roijakkers. Der 35-jährige Niederländer macht die wechselnden Trainingshallen für die Verletzung mitverantwortlich. „Diese Verletzungen passieren immer dann, wenn wir in einer anderen Arena trainieren müssen. Das habe ich vor zwei Jahren schon einmal angesprochen“, schimpft Roijakkers. Zuletzt hatten die Veilchen regelmäßig in der FKG-II-Halle trainiert, die Verletzung zog sich Mangold dann beim Training in der S-Arena zu.

Mit Malte Schwarz und Mathis Mönninghoff ist die BG Göttingen auf der Position zwei nun sehr dünn besetzt. Ohnehin fehlt auf der kleinen Flügelposition ein starker ausländischer Spieler. „Jetzt müssen wir dringend handeln“, betont Roijakkers. Und der Headcoach hat auch einen Wunschspieler ausgemacht. „Wir müssen versuchen, Robert Kulawick zurück nach Göttingen zu holen. Wir benötigen jetzt die Hilfe von Sponsoren, damit wir Robert ein gutes Angebot vorlegen können“, unterstreicht Roijakkers.

Diese Einschätzung teilt BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen nicht: „Wir müssen jetzt erst einmal abwarten. Zuerst müssen wir sehen, was Andrej plant und dann die Kosten analysiert werden. Wir werden auf keinen Fall so viel Geld übrig haben, dass wir Robert Kulawick zurückholen können. Er hat zudem einen Vertrag in Bernau unterschrieben. Das alles ist also sehr, sehr unrealistisch.“

Mangold spielte im System von Roijakkers eine wichtige Rolle. Der Verteidigungsspezialist sollte in der BG-Defensive eine tragende Rolle spielen. Der 29-Jährige sollte neben Athletik auch seine Routine einbringen. Fünf Jahre lang war er der Verteidigungsminister der Telekom Baskets Bonn gewesen, überzeugte dabei nicht nur in der Basketball-Bundesliga, sondern auch auf europäischer Ebene. Vor zwei Jahren war Mangold sogar für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft nominiert worden. Mangold war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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