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Angeschlagen in die Drachenhöhle

Basketball-Bundesliga Angeschlagen in die Drachenhöhle

Ein scheinbar einfaches Auswärtsspiel steht Basketball-Bundesligist MEG in Quakenbrück bevor. Nur ein Sieg gelang den Artland Dragons in den vergangenen zehn Partien, die letzten vier Heimspiele gingen verloren. 

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Der Papierform nach ist der Tabellenzweite gegen den bereits sechs Punkte Rückstand auf einen Playoff-Platz aufweisenden Tabellenvierzehnten also hoch favorisiert. Doch so einfach darf es sich der Betrachter nicht machen, denn den Veilchen steht heute ab 20 Uhr in der ausverkauften Artland-Arena ein Top-16-Team des Euro-Cups gegenüber, dass Deutschland bravourös vertrat und erst am vergangenen Dienstag ausschied. Zudem hießen drei der letzten vier Heimspielgegner der Drachen Alba Berlin, Telekom Baskets Bonn und EWE Oldenburg.

"Das wird ein unglaublich schweres Spiel", warnt MEG-Headcoach John Patrick Team und Fans eindringlich davor, den Vizemeister von 2007 zu unterschätzen. "Quakenbrück wird sehr hungrig sein, die Negativserie zu beenden. Auf dem Team lastet immenser Druck. Vom Potenzial gehört Quakenbrück zu den besten Teams der Liga und ist für mich noch immer ein sicherer Playoff-Kandidat", unterstreicht Patrick.

"Nicht blenden lassen"

Die enormen Leistungsschwankungen zwischen Auftritten auf europäischer Bühne und auf BBL-Parkett führt Patrick auf Konzentrationsprobleme zurück. Dies passiere sogar Alba Berlin, das auch überraschende Niederlagen in der Bundesliga hinnehmen musste, wenn ein wichtiges Spiel in der Euroliga anstand. "Wir dürfen uns nicht blenden lassen. Da stehen zwölf erfahrene Profis unter Vertrag, von denen zehn das Potenzial haben, pro Spiel 20 Punkte und mehr zu erzielen", betont Patrick.

Dass Artland alles daran setzt, sich noch für die Playoffs zu qualifizieren, zeigt die Verpflichtung der BBL-erfahrenen Ronald Ross und Toby Bailey. Beide absolvierten am vergangenen Spieltag ihr Debüt, aber auch sie konnten das 70:77 in Ulm nicht verhindern.

Die Dragons gelten als schwer zu verteidigendes Team. Mit Fenn und Hall, der beim 79:88 in Charleroi mit einem Double-Double - 18 Punkte, 11 Rebounds - glänzte, haben sie ein starkes Centerduo. Im Backcourt gilt es, die Distanzschuss-Spezialisten Prewitt und Topscorer Hess aus dem Spiel zu nehmen. Neitzel hat sich als Spielmacher etabliert, und mit McIntosh haben sie einen gefürchteten Shooting Guard.

"Ich hoffe, dass wir zehn gesunde Spieler aufbringen können. Die hatten wir zuletzt im Training nicht, deswegen ist die Vorbereitung nicht optimal gewesen. Wir hatten gute Resultate, kämpfen jetzt aber mit Verletzungen von Schlüsselspielern", dämpft Patrick noch einmal die Euphorie. Welche Akteure gesundheitlich gehandicapt sind, wollte er aus "taktischen Gründen" nicht verraten.

Von Mark Bambay

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