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Auf Augenhöhe mit den Profis

Basketball Auf Augenhöhe mit den Profis

Auch wenn beim Basketball nur fünf Akteure pro Mannschaft auf dem Feld stehen, kann es eng werden in der Halle des Basketballzentrums am Schützenplatz: Mehr als 40 Spieler der drei Teams der BG Göttingen haben am späten Mittwochnachmittag gemeinsam trainiert: Die Altersspanne reichte vom 14-jährigen JBBL-Spieler bis zum 32-jährigen Profi Brion Rush.

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Mehr als 40 Spieler der drei Teams der BG Göttingen haben am späten Mittwochnachmittag gemeinsam trainiert: Die Altersspanne reichte vom 14-jährigen JBBL-Spieler bis zum 32-jährigen Profi Brion Rush.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Was als Appetizer und Motivation für die Nachwuchsspieler gedacht war, entpuppte sich als eine lockere Trainingseiheit, die allen Beteiligten Spaß machte. Verschiedene Spielformen wurden ausprobiert, am Ende gab es ein Shootout und Applaus. Die Trainingsshirts waren durchgeschwitzt, die Spieler zufrieden. Auch BG-Chefcoach Johan Roijakkers, der die Regie beim Aufwärmen Kraft- und Konditionstrainer Domenik Theodorou und bei den Übungen mit Ball dem NBBL-Trainer Hylke van der Zweep überlassen hatte. „Es ist gut, dass alle drei Mannschaften jetzt unter gleichem Namen und in der gleichen Farbe spielen“, sagte der Holländer und ließ den Blick über viele, viele Spieler in lila Trainings-Outfits schweifen. „Da werden irgendwann Spieler dabei sein, die als zehnter, elfter oder zwölfter Mann in unserem Team spielen werden. Dann müssen keine jungen Spieler mehr von anderen Vereinen geholt werden. In den vergangenen sieben Jahren ist in diesem Bereich viel falsch gelaufen. Und es wird auch noch ein wenig dauern, bis das Konzept greift.“ Dass seine Bundesliga-Profis offensichtlich sehr viel Spaß hatten, freute ihren Trainer auch: „Mit Kindern zu arbeiten, macht immer Spaß. Auch meine Spieler sind mal so jung gewesen, kennen diese Situation.“

Jan Sauerbrey, sportlicher Leiter Jugend bei der BG Göttingen, gefiel „Johans Idee zu diesem Training“. Für die Nachwuchsakteure sei es ein tolles Erlebnis, das aber auch die Möglichkeiten des neuen Trainingszentrums aufzeige. Wo die beiden Jugend-Mannschaften am Ende der Saison stehen werden, vermochte er nicht zu sagen: „Die Jungs sollen Spaß haben, wo wir landen, wird sich zeigen.“ Während das JBBL-Team (U16) im Vergleich zur vergangenen Saison in großen Teilen zusammengeblieben ist, hat es aus Altersgründen bei der NBBL-Mannschaft (U19) Abgänge gegeben. Und mit Philipp Hadenfeldt hat ein Leistungsträger die BG in Richtung Würzburg verlassen. „So ein gemeinsames Training ist auch ein Aufbruchsignal und fördert die Identifikation der jungen Spieler mit dem Verein“, sagt Jan Schroeder, der Co-Trainer des NBBL-Teams.

Nach gut einer Stunde gehen alle wieder getrennte Wege in eigene Kabinen. Die Kabine der NBBL-Spieler ziert jetzt ein Schild „BG-Juniors“, nebenan bei den jüngeren Basketballern hängt eines mit der Aufschrift „BG-Youngsters“. Was alle Nachwuchsspieler mit den Profis schon jetzt gemeinsam haben: Das Trainings-Outfit bleibt im Basketballzentrum, es liegt vor der nächsten Einheit frisch gewaschen wieder bereit.

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