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Auftakt mit vielen neuen Gesichtern

Erstes Training der BG Göttingen Auftakt mit vielen neuen Gesichtern

Darf es ein bisschen mehr sein? Beim Trainingsauftakt des Basketball-Bundesligisten BG Göttingen gab es am Sonnabend Überraschungen - ausnahmslos positive. Headcoach Johan Roijakkers und sein beinahe komplett neuformiertes Team gaben gleich eine beeindruckenden Kostprobe ihres Könnens.

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Melsahn Basabe beim Training

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Der längste Mann im neuen BG-Kader ist US-Amerikaner Scott Eatherton. Der 24-Jährige wirkt ruhig und unaufgeregt. Kurios ist, dass der Center beim Nachvermessen an Größe zugelegt hat. 2,06 Meter werden ihm nun attestiert, angereist ist er mit 2,03 Metern. „Das ist durchaus ungewöhnlich. In der Regel sind die Spieler eher ein wenig kleiner als ausgewiesen. In Telefonaten mit seinem italienischen Team habe ich aber schon erfahren, dass er ein wenig größer ist“, sagte Roijakkers.

Wesentlich robuster als erwartet ist Melsahn Basabe, der im Sommer offensichtlich noch ein paar Kilogramm Muskelmasse drauf gepackt hat. Ohnehin schon als sprunggewaltiger Athlet bekannt, ließ der 24-Jährige 2,01-Meter-Mann die Korbanlage bei wuchtigen Dunkings mächtig wackeln. „Sein Körper überrascht mich auch. In der Verfassung kann er in der BBL auch problemlos viele Center verteidigen“, sagt Roijakkers.

Nach einer Einheit mit Athletik-Trainer Domenik Theodorou übernahm Roijakkers das Kommando auf dem Parkett. Zum Auftakt gab es eine recht lockere Einheit mit einigen Spielformen. „Intensität und Umfang werden jetzt aber zunehmen. Wir werden auch viel auf der Tartanbahn am Uni-Sportzentrum laufen, das haben wir zuletzt nicht gemacht. Ich bin sehr froh, dass wir das Team zum Trainingsauftakt komplett in Göttingen haben“, sagt Roijakkers. Bis zum ersten öffentlichen Testspiel am 20. August um 18.30 Uhr gegen Gotha in der S-Arena stehen den Veilchen nun zahlreiche schweißtreibende Einheiten bevor.

Das sagen die Neuzugänge:

Jesse Sanders: „Ich wollte unbedingt zurück in die BBL, denn ich bin hier noch nicht fertig. In Tübingen war es nach meiner Erkrankung schwer, meine Position im Team zu bekommen. Wir hatten einen neuen Coach und mit Jared Jordan einen weiteren Point Guard verpflichtet. Ich will zeigen, dass ich ein BBL-Team als Spielmacher führen kann. Ich habe viel mit Johan Roijakkers gesprochen. In Belgien habe ich unter Brian Lynch bei Limburg ebenfalls die Open Offense gespielt.

Darius Carter: „Das wird Spaß machen. Mein erster Eindruck vom Team ist sehr gut. Beim Mannschaftsessen am Freitagabend haben wir schon viel gesprochen und wie ich hier beim Training sehe, haben wir einiges an Talent und Athletik im Team. Ich freue mich auf die BBL, es ist eine richtig starke Liga geworden. Ich freue mich besonders darauf, gegen die Top-Teams zu spielen. Ich bin für einen Center zwar eher klein, aber ich habe in der griechischen Liga und im Europe-Cup gezeigt, dass ich hart spielen kann. Ich habe mich gut an den europäischen Basketball gewöhnt und will in der BBL nun den nächsten Schritt machen.“

Melsahn Basabe: „Die BBL soll für mich der nächste Schritt sein. Ich habe in Belgien gut gespielt, mich dann zum Ende der Saison leider verletzt. Es war nur eine Knochenprellung am Knie. Klub und mein Agent kamen zum Entschluss, dass ich besser früher zurück in die USA fliege, um richtig zu regenerieren. Jetzt bin ich hier und fit. Die BBL habe ich in Belgien verfolgt. Mit Gabriel Olaseni und Aaron White habe ich im College gespielt und noch guten Kontakt.“

Scott Eatherton: „Die Basketball-Bundesliga ist eine große Herausforderung für mich, ich möchte mich täglich verbessern und möglichst viel Spielzeit bekommen. Die Liga wird von Jahr zu Jahr stärker, ich verfolge die BBL schon länger. Meine ersten Eindrücke von Göttingen sind ausgesprochen gut. Es scheint eine schöne und freundliche Stadt zu sein. In Italien lebte ich in einem viel kleineren Ort, ich bin aber ein Typ, der Städte mag.“

Leon Williams: „Ich freue mich auf einen spannenden und aufregenden Wettkampf. Die BBL wird bei uns in den Niederlanden schon stark verfolgt, ich kenne die Teams. Der niederländische Basketball wird langsam stärker, zuletzt haben wir seit 25 Jahren mal wieder bei einer EM teilgenommen. Ich freue mich sehr, dass ich die Chance habe, mich im Team von Johan Roijakkers zu beweisen.“

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