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BG 74 steigt wieder ins Rennen ein

Basketball-Bundesliga BG 74 steigt wieder ins Rennen ein

Nachdem sich die Basketballer der BG 74 beim Pokalsieg über die Bremen Roosters die fast dreiwöchige Spielpause aus den Knochen geschüttelt haben, steigen sie am heutigen Sonnabend, 8. November, wieder in den Meisterschaftskampf der 1. Bundesliga ein. Beim krisengeschüttelten Vorletzten LTi Giessen 46ers wollen die Veilchen um 20 Uhr den vierten Saisonsieg einfahren.

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Zwangspause und Brown-Ausfall gut verkraftet

Kraftvoll und dynamisch: Charles Lee (Mitte) – hier gegen Bamberg – will in Gießen ebenso auftrumpfen wie zuletzt in Bremen.

Quelle: CR

Mannschaft und Trainer der BG sind heilfroh, dass die lange Zwangspause vorüber ist und sie wieder ins Geschehen eingreifen dürfen. "Zuviele Spiele sind besser als gar keines", stellt John Patrick klar und hofft, dass der durchwachsene Auftritt am Donnerstag in Bremen nur die Aufwärmphase für eine überzeugendere Vorstellung seines Teams in Gießen war. "Wir müssen vor allem noch körperbetonter spielen und konsequenter zum Rebound gehen", fordert der Coach.

Da Toprebounder Clif Brown (Handbruch) sowie Robert Dill (Bronchitis) weiterhin fehlen werden und Center Jason Miller von einer Magen-Darm-Grippe geschwächt ist, müssen die anderen Langen im Veilchenteam - Jason Boone, Chris Oliver und Peer Wente - mehr Verantwortung übernehmen. Ihre Aufgabe ist es, die routinierten Center und Power Forwards der 46ers, Robert Maras (2,15 m), Gerrit Terdinge und Florian Hartenstein (beide 2,05 m) sowie Corey Rouse (2,03 m), von den Körben fernzuhalten.

Mindestens ebenso entscheidend wird sein, die drei Gießener Kunstschützen in den Griff zu bekommen. Gegen die Guards Michael Umeh (12,3 Punkte im Schnitt), Heiko Schaffartzik (11,8) - beide exzellente Dreierwerfer - und Maurice Jeffers (11,4) müssen Kyle Bailey, Ben Jacobson, Charles Lee, Rocky Trice, John Little und Marco Grimaldi über 40 Minuten hellwach agieren, um keine böse Überraschung zu erleben.

Davon können die Telekom Baskets Bonn, denen Schaffartzik mit einem Dreier Sekunden vor Schluss zum 70:67 für Gießen das Genick brach, ebenso ein Lied singen wie die Eisbären Bremerhaven. Ihnen machte Umeh beim 90:84-Erfolg mit 24 Punkten den Garaus. Den beiden Heimsiegen stehen zwar sechs Niederlagen gegenüber, das Team von Trainer Simon Cote zeigt aber seit Wochen ansteigende Form. Zuletzt mit dem souveränen 77:58-Pokalerfolg bei Erstliga-Absteiger Jena.

Pokalspiel am 12. November

Offenbar haben die abgewendete Insolvenz und die Erlaubnis der BBL, die Saison weiterführen zu dürfen, neue Kräfte freigesetzt. Deshalb sieht Patrick die BG trotz besserer Ausgangsposition und der Siege in der Vorsaison und der Vorbereitung auch nicht in der Favoritenrolle. Zumal er nicht weiß, ob Bailey (Bein-) und Trice (Handprobleme) 100-prozentig fit sind.

Vorverlegt haben die Brose Baskets Bamberg das BBL-Pokalspiel gegen die BG. Die Achtelfinalpartie steigt jetzt am Mittwoch, 12. November, 19.30 Uhr. Am ursprünglichen Termin (18. November) steht die Jako-Arena nicht zur Verfügung.

Von Michael Geisendorf

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