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Der Titel führt nur über Bamberg

Thema des Tages Der Titel führt nur über Bamberg

An diesem Wochenende geht's los: Die Basketball-Bundesliga startet in die neue Saison. Auf goettinger-tageblatt.de finden Sie alle Teams im Tageblatt-Check.

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BG Göttingen bringt Sieg aus Hagen mit
  • Brose Bamberg : Den Meisterkader fast gehalten, MVP Brad Wanamaker durch Top-Aufbau Fabien Causeur ersetzt. Trotz Euroleague-Belastung und stärker gewordener Konkurrenz: Die Titelchancen sind größer als die von allen anderen Teams zusammen.
  • Ratiopharm Ulm : Der Vizemeister hat seine wichtigsten Akteure weiterverpflichtet und sich in der Spitze nochmals verstärkt. Ulm löst Alba als dritte Kraft in Deutschland ab.
  • Fraport Skyliners Frankfurt : Der Europe-Cup-Sieger und Hauptrundenzweite hat im Sommer vier seiner Starter verloren. Der Absturz droht, die Playoffs dürften ohne Frankfurt stattfinden.
  • FC Bayern München : Neuer Top-Trainer, neue Stars: Die Bayern greifen Bamberg an. Die Differenz zwischen den mit Abstand stärksten deutschen Mannschaften ist geschrumpft. Nur München kann den Champion in einer Playoffserie ernsthaft gefährden.
  • EWE Baskets Oldenburg : An der Hunte wird auf Kontinuität gesetzt, der Kader punktuell verbessert. Damit dürfte Oldenburg um Heimrecht in den Playoffs kämpfen.
  • MHP Riesen Ludwigsburg : Trotz Komplettumbruchs in der Offseason ein sicherer Playoffkandidat. Das liegt vor allem an der hohen Defensivqualität. Mehr als Runde eins dürfte aber schwierig werden.
  • Alba Berlin : Die Ära der „drei großen B‘s“ ist passé. Finanziell kann Alba nicht mit Bamberg und Bayern mithalten. Bis ins Halbfinale der Meisterrunde könnte es unter dem neuen Coach dennoch gehen.
  • s.oliver Würzburg : Im Vorjahr als Aufsteiger in die Playoffs. Alles andere als eine erneute Teilnahme bei gestiegenem Etat und verbessertem Kader wäre enttäuschend und unwahrscheinlich.
  • Giessen 46ers : Unsicher, ob die US-Importe ähnlich einschlagen wie vorige Serie. Daher dürften die Hessen weniger mit den Playoffs als mit dem Abstieg zu tun haben.
  • Basketball Löwen Braunschweig : Der Etat ist deutlich geschrumpft. Auf den deutschen Positionen wurden Talente verpflichtet, die kein BBL-Niveau aufweisen. Abstiegskandidat Nummer eins.
  • Telekom Baskets Bonn : Eigentlich auf den hinteren Playoffrängen verortet. Doch Trainer Silvano Poropat ist kurz vor Saisonbeginn schwer erkrankt. Sein Nachfolger Predrag Krunic übernimmt ein geschocktes Team, das nicht von ihm zusammengestellt wurde.
  • Medi Bayreuth : Die Kaderzusammenstellung lässt einen Aufwärtstrend erwarten. Die Franken haben nichts mit dem Abstieg zu tun. Stattdessen ist eine Platzierung zwischen Rang acht und elf realistisch.
  • Phoenix Hagen : Ein wildes Team, das Gegnern eine Klatsche beibringen, aber ebenso gut untergehen kann. Tendenziell schwächer besetzt als in den Vorjahren. Für die Feuervögel heißt es Abstiegskampf.
  • Walter Tigers Tübingen : Beim leicht verbesserten Abonnement-Beinahe-Absteiger wird sogar das Wort Playoffs in den Mund genommen. Das dürfte übertrieben sein. Prognose: Rang zehn bis 14.
  • Eisbären Bremerhaven : Nichts deutet darauf hin, dass die Eisbären erneut um den Klassenverbleib bangen müssen. Ob das umformierte Team aber gut genug harmoniert, um einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen? Eher nicht.
  • BG Göttingen : Passt die verhältnismäßig wenig athletische Mannschaft zum angestrebten Run&Gun-Spielstil? Den Veilchen steht ein erbarmungsloser Überlebenskampf bevor.
  • Science City Jena: Die Oldie-Truppe dürfte in Ostthüringen einige Ü-30-Partys aufmischen und in der Liga aufgrund ihrer Erfahrung genug Siege einheimsen, um den Klassenverbleib als Neuling mit ein wenig Glück knapp zu realisieren.
  • Rasta Vechta : Kein klassischer Aufsteiger. Die Rastamen verfügen über gute Strukturen und das nötige Kleingeld, um frühzeitig für ein weiteres Jahr Erstklassigkeit planen zu können. Mehr ist allerdings nicht drin.

Fans erwarten Platzierung im Mittelfeld

Wenn es in Göttingen eine Konstante gibt, dann sind sie es: die enthusiastischen Fans der Veilchen. Selbst wenn der erbitterte Klassenkampf zum spieltäglich Brot wird, stehen die violett gekleideten Anhänger wie eine Wand hinter ihren Lieblingen. 3412 Zuschauer pilgerten in der Vorsaison durchschnittlich zu den Heimspielen. Die Auslastung betrug 97 Prozent – ein Spitzenwert. Aber: In diesem Jahr darf es mehr sein. Die Erwartungen sind gestiegen, die Testpartien schüren die Hoffnung.
Nicht weniger als „Platz elf bis 13“ erwartet Christian Zigenhorn vom Fanclub Veilchen-Power. „Für die Playoffs reicht es nicht. Aber in den Testspielen war erkennbar, dass die Mannschaft füreinander kämpft, und eine tolle Stimmung herrscht. Das stimmt mich zuversichtlich“, begründet der Bahnangestellte. Apropos Bahn: Für eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld muss die BG in der Fremde regelmäßig punkten. Unterstützung der eigenen Fans? Erwünscht! Dafür organisiert Reiseleiter Zigenhorn in gewohnt routinierter Manier die Trips zu den Auswärtsspielen.

Christian Zigenhorn

Christian Zigenhorn

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In diesem Jahr feiert Veilchen-Power sein zehnjähriges Bestehen. Unter dem Motto „10 Jahre lila Support!“ sind im November große Feierlichkeiten geplant. „Darüberhinaus gibt es während der Saison immer wieder Neues am Fanstand bei den Heimspielen“, informiert Veilchen-Power-Präsidentin Maike Josuks.
Wehmut schwingt mit, wenn sich die neuformierte BG am 3. Oktober erstmals dem heimischem Publikum in einem Pflichtspiel präsentiert, denn der bisherige Publikumsliebling wird fehlen: Robert Kulawick ist nicht mehr dabei. Gesucht wird ein würdiger Nachfolger. Dabei hat sich ein neuer Akteur in die Pole-Position befördert. „Jesse Sanders ist ein toller und schneller Spielmacher. Er passt hervorragend zur Spielweise unseres Trainer“, schwärmt Josuks. Als leidenschaftliches Kämpferherz hat Sanders in den Tests für Standing Ovations gesorgt. Auch Darius Carter und Adam Waleskowski stehen hoch im Kurs. „Mit Benas Veikalas ist Johan Roijakkers zudem ein Coup gelungen. Ergänzt werden diese Spieler durch unsere tollen deutschen Jungs“, sagt Josuks.
Es scheint, als wäre eine Aufbruchstimmung im Fanlager zu spüren, wenn die rührige Präsidentin ergänzt: „Die letzte Saison war durch den personellen Wechsel sehr schwierig, ein richtiges Team konnte nicht entstehen. Die neue Mannschaft lebt vom Spirit. Ich bin mir sicher, wenn die Jungs so zusammenbleiben, bestehen sie als Team in diesem Jahr.“ Sollte dem so sein, sollten die Zugänge ihre Stimmbänder auf ihren Einsatz bei der Sieges-Humba vorbereiten.

Ava liebt Göttingens Hunde, ihre Eltern die Restaurants

„Wow, wie gut das hier riecht. Ich liebe deutsche Bäckereien. Davon muss ich unbedingt meiner Frau berichten“, schwärmt Jesse Sanders nachdem er das Café Hemer betreten hat. Der offenherzige Neuzugang der BG Göttingen wirkt glücklich, als er sein Croissant verspeist. Und dann erzählt er mit Begeisterung, wie gut sich seine Familie in Göttingen eingelebt hat.

Erkunden gemeinsam die Göttinger Restaurantszene: Courtney, Ava und Jesse Sanders (v.l.) lassen es sich im Steakhouse schmecken.

Erkunden gemeinsam die Göttinger Restaurantszene: Courtney, Ava und Jesse Sanders (v.l.) lassen es sich im Steakhouse schmecken.

Quelle:

„Uns gefällt die Innenstadt mit den alten Gebäuden. Das Leben läuft hier entspannt ab“, sagt der 27-Jährige, der aus dem texanischen Sugar Land stammt. Sanders‘ Frau Courtney begleitet ihren Mann seit jeher an alle Destination, zu denen ihn seine Karriere führt. „Sie bringt viele Opfer für mich. Da kann ich nicht nach Hause kommen und Play Station spielen, sondern muss ihr etwas bieten“, erklärt der Aufbauspieler. Für das Paar sei es spannend, neue Kulturen kennenzulernen und schmackhafte Restaurants zu entdecken.
Seit eineinhalb Jahren gehört Töchterchen Ava zur sympathischen Familie. Auch ihr hat es Göttingen angetan. „Sie liebt Tiere, und hier laufen überall Hunde umher. Wir waren mit ihr in Hannover im besten Zoo, den ich jemals besucht habe. Und Schwimmbäder wie die Eiswiese gibt es in den USA nicht“, betont Sanders.
Seine erste Profistation führte das Kreativzentrum der Veilchen nach Italien ins ländlich geprägte Jesi. Dort wusste Sanders die Ruhe und Nähe nach Rom zu schätzen. Weniger hingegen die Effizienz italienischer Dienstleister. „Wenn etwas in meiner Wohnung oder mein Handy kaputt waren, wurde mir Hilfe versprochen. Zwei Wochen später hatte sich immer noch nichts getan.“ Der krasse Gegensatz sei anschließend das Jahr in Sydney gewesen – einer „wunderschönen, sonnigen Stadt, wäre da nicht der massive Verkehr“. Die australische Lebensart sei zudem überaus angenehm. „Die Leute sind den ganzen Tag nur am Witze erzählen. Es ist ähnlich cool wie in Deutschland.“

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