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Spohr: „Keiner bekommt Nervenflattern“

Basketball-Bundesliga Spohr: „Keiner bekommt Nervenflattern“

Vier Spiele in neun Tagen. Zum Hauptrunden-Abschluss zündet die Basketball-Bundesliga den Turbo. Für die BG geht es am Freitag gegen Ulm (20.30 Uhr in der S-Arena) und am Sonntag in Hagen im Kampf um den Klassenverbleib ums sportliche Überleben.

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„Im Abstiegskampf zählen harter Kampf und unbedingter Wille. Das spielt mir in die Karten.“ Dominik Spohr (l.) glaubt fest an die BG.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. In Hagen steht an seinem 27. Geburtstag Dominik Spohr im Fokus.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in der Liga bleiben, weil wir das größere Kämpferherz haben. Am Ende werden sich Team-Chemie und Zusammengehörigkeitsgefühl durchsetzen, und da sehe ich mindestens zwei Teams hinter uns“, betont Spohr. Dabei geht der Power Forward mit dem unbändigen Einsatzwillen davon aus, dass die BG zwei Spiele gewinnen muss, um weiter in der deutschen Beletage zu spielen. Ausgerechnet bei seinem Heimatverein Hagen ist die BG dabei wohl zum Siegen verdammt. „Es ist natürlich immer schön zurückzukehren. Ich werde sicher von den Fans als Hagener Jung‘ begrüßt. Doch bei aller Freundschaft: Am Sonntag bin ich Göttinger, und dieses Mal benötigen wir dort unbedingt einen Sieg, egal wie der zustande kommt.“

Mit Phoenix Hagen hat der 1,96 Meter große Modell-Athlet zweimal den Kampf gegen den Abstieg bestanden. „Wir sind jeweils mit einem blauen Auge davongekommen. Einmal gab es ein richtiges Endspiel gegen Gießen, das wir dann glücklich gewonnen haben“, erinnert sich Spohr, der seit drei Jahren für die BG spielt und Göttingen „sehr lieb gewonnen“ hat. Ein Lieblingsort ist für ihn das Cafe Cron und Lanz geworden, wo er gerne mal ein Stückchen Torte isst und einen Milchkaffee trinkt. „Das muss man sich zwischendurch auch mal gönnen dürfen“, sagt das Kraftpaket.

Dass Spohr seinem Team Tricks und Strategien für den Abstiegskampf geben muss, glaubt er nicht. „Wir sind alles erfahrene Spieler und keine Rookies. Bei uns bekommt keiner Nervenflattern, weil auch jeder weiß, dass dies jetzt nicht die Zeit für Zauberbasketball ist“, sagt Spohr. Dass nun zweimal zwei Spiele binnen 48 Stunden anstehen, empfindet Spohr nicht als optimal: „Die Vorbereitung auf einen Gegner leidet dabei immer ein wenig. Dabei sind gerade jetzt die Spiele sehr wichtig.“

Er versichert, dass die BG auch das Spiel gegen Ulm am Freitagabend in der S-Arena sehr ernst nimmt, verheimlicht allerdings auch nicht, dass es die realistischsten Chancen auf Siege wohl bei den Spielen in Hagen (Sonntag, 15 Uhr) und Gießen (Freitag, 29. April) gibt. Sollte die letzte Saisonpartie am Sonntag, 1. Mai, gegen Würzburg ein Alles-oder-nichts-Spiel werden, sieht er die Veilchen auch nicht chancenlos. „Die Göttinger Fans sind gigantisch, Braunschweig war zuletzt ein Heimspiel. Mit ihrer Unterstützung schaffen wir das, und sie haben ohne Zweifel ein Erstliga-Team verdient.“

Dass Khalid El-Amin erneut wegen Rückenproblemen auszufallen droht, hält Spohr für einen erhebliche Schwächung: „Er ist unser unangefochtener Führungsspieler. Wenn er fehlt, müssen wir das als Team lösen. Es gibt keinen Spieler bei uns, der uns alleine zum Sieg führen kann.“

Nach dem Spiel können Sie wieder die Leistung der BG-Spieler, ihres Trainers und der Schiedsrichter bewerten. Machen Sie unter gturl.de/vote mit. Jeder Klick zählt.

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