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BG Göttingen am Ostermontag bei Eisbären Bremerhaven zu Gast

Basketball-Bundesliga BG Göttingen am Ostermontag bei Eisbären Bremerhaven zu Gast

28 Spieltage lang ist es ein verbotenes Wort gewesen. Nun endlich spricht Johan Roijakkers, Trainer des Basketball-Erstliga-Neulings BG Göttingen, von den Playoffs. „Natürlich spielen wir um die Playoffs. Es ist wunderbar, dass wir die Chance dazu haben“, erklärt Roijakkers. Achtung: Die Partie wurde auf 15 Uhr vorgezogen!

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Lässt Eisbär Myles Hesson im Hinspiel in der Sparkassen-Arena keine Chance: BG-Allrounder David Godbold (links).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Um das kleine Wunder, als finanzschwacher Aufsteiger in die Meisterrunde einzuziehen, wahr werden zu lassen, benötigen die Veilchen aus den verbleibenden sechs Spielen mindestens vier Erfolge.

Achtung: Die Partie wurde auf 15 Uhr vorgezogen!

Das Duell bei den tabellarisch deutlich schwächeren Eisbären Bremerhaven am Ostermontag um 17 Uhr ist so gesehen ein Pflichtsieg. Doch davon will Roijakkers nichts wissen. „Bremerhaven hat drei der letzten vier Spiele gewonnen und durch Verpflichtungen enorm an Qualität gewonnen“, sagt der Niederländer.

So stießen die NBA-erfahrenen Jerry Smith und DeAndre Liggins – „ein Verteidiger auf europäischem Topniveau“ – sowie der athletische Deutsche Sergio Kerusch in den vergangenen Wochen zu den Norddeutschen. Der wichtigste Transfer ist jedoch jener von Trainer Muli Katzurin gewesen.

Seit der Israeli Dompteur im Eisbärenzwinger ist, zeigen die zuvor unter Calvin Oldham dem Abstieg entgegen trudelnden Bremerhavener wieder Biss. Dem erfahrenen Trainer, der zuvor unter anderem Alba Berlin und die Frankfurt Skyliners coachte, gelang es, die Siegquote beinahe zu verdoppeln – wenngleich auf niedrigem Niveau.

Das Abstiegsgespenst wurde dank des Acht-Punkte-Abzugs der TBB Trier von der Nordsee an die Mosel vertrieben. Bei drei Siegen Vorsprung auf die Abstiegsränge und noch fünf ausstehenden Begegnungen dürften die Eisbären gerettet sein. Am Donnerstag besiegte Bremerhaven daheim Medi Bayreuth deutlich mit 91:66. Topscorer in Katzurins Team ist Small Forward Moses Ehambe, der durchschnittlich 13,7 Punkte erzielt.

„Wir werden alles geben, um die Playoffs zu erreichen“

Mit 45,6 Prozent von der Dreierlinie ist der US-Amerikaner einer der herausragenden Schützen der Bundesliga. Effektivster Spieler ist der 2,08 Meter große Center Devin Searcy (11,8 Punkte/8,3 Rebounds). Leistungsträger sind zudem der frühere Gießener Myles Hesson (12,0) und der routinierte Aufbauspieler Lorenzo Williams (10,7), der als ligaweit drittbester Assistgeber (5,9) die Offensive des Vierzehnten dirigiert.

„Wir werden uns aber nicht auf einzelne Akteure fokussieren. Da die Eisbären sieben Ausländer im Kader haben, ist ohnehin unklar, wer auflaufen wird“, verrät Roijakkers. Ob er wieder auf Jamal Boykin, der an einer Verletzung des Syndesmosebands leidet, verzichten muss, entscheide sich am Montag nach dem Aufwärmen.

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verteidigung, mit der Roijakkers seit der knappen Niederlage gegen Alba Berlin sehr zufrieden ist. „Die Intensität und Hilfen haben sich wesentlich verbessert. Damit haben wir Trier sofort den Wind aus den Segeln genommen“, unterstreicht der 34-Jährige. Es scheint, als komme die seit drei Spielen unbesiegte BG zur entscheidenden Saisonphase richtig in Fahrt.

„Wir werden alles geben, um die Playoffs zu erreichen“, verspricht Roijakkers. Ob dafür vier, fünf oder sechs Siege notwendig sind, kalkuliert er nicht. Rechenspielchen bleiben verboten.

Unmittelbar nach dem Spiel können Sie die Leistung der BG-Spieler, ihres Trainers und der Schiedsrichter bewerten. Machen Sie unter gturl.de/vote mit. Jeder Klick zählt.

Von Rupert Fabig

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