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„Furchtbare Trainingswoche“

BG vor dem Spiel gegen Oldenburg „Furchtbare Trainingswoche“

„Für mich steht Oldenburg in diesem Jahr direkt hinter Bamberg.“ BG-Headcoach Johan Roijakkers sieht den kommenden Basketball-Bundesliga-Gegner der Göttinger neben Meister Brose Baskets als heißesten Favoriten auf die Finalteilnahme.

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Blickt vor dem Duell mit dem Tabellendritten EWE Baskets Oldenburg auf eine schwierige Trainingswoche zurück: Johan Roijakkers.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Die mit einer Siegesserie von zehn Partien anreisenden Oldenburger gastieren am Sonntag um 15 Uhr in der S-Arena. Bei der BG drohen drei Leistungsträger auszufallen.

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„Wir hatten eine furchtbare Trainingswoche“, betont Roijakkers, was die ohnehin geringe Chance auf einen Coup noch einmal deutlich schmälere. Zwar habe der nach seiner Oberschenkel-Verletzung an Knieproblemen laborierende Khalid El-Amin Fortschritte gemacht, diese seien jedoch sehr klein gewesen. „Dominik Spohr hat weiter Muskelprobleme, er wird wohl nicht spielen können. Robert Kulawick habe ich die ganze Woche nicht im Training gesehen, er hat eine starke Erkältung. Auch sein Einsatz ist fraglich“, so Roijakkers.

Im Vergleich zum Duell mit Bremerhaven muss der Coach sein Team auf einen komplett anderen Basketballstil einstellen. Während die Nordseestädter auf wenige Spielzüge und reichlich individuelle Klasse vertrauen, was sie auf den vorletzten Platz hat abrutschen lassen, spielen die EWE Baskets enorm attraktiven Team-Basketball. Durchschnittlich 20 Assists verteilen die Baskets um Top-Vorlagengeber Chris Kramer (4,9). Aus dem ausgeglichenen Kader sticht dabei kein Akteur so richtig hervor. „Oldenburg spielt sehr gut als Team zusammen“, sagt Roijakkers. „Sie können von allen Positionen punkten.“ Effektivster Profi ist Center Brian Qvale mit 14,9 Punkten und 6,2 Rebounds pro Spiel. Ihm folgen Vaughn Duggins (14,6 Punkte), Rickey Paulding (13,0), Klemen Prepelic (10,3) und Kramer (10,0). Nach Qvale holen Nemanja Aleksandrov (4,7) und Robin Smeulders (4,4) die meisten Rebounds.

Die letzte BBL-Niederlage des Teams von Mladen Drijencic liegt zweieinhalb Monate zurück. Bei den Fraport Skyliners Frankfurt unterlag der Tabellendritte im Januar mit 68:80. Mut macht der BG allerdings, dass sich die Oldenburger hin und wieder gegen Außenseiter eine Blöße gaben.

Hagens Strafe lässt Roijakkers kalt

Zu Wochenbeginn hatte Johan Roijakkers im Tageblatt betont, dass er sich im Kampf um den Ligaverbleib ausschließlich auf sein Team konzentriert. Es gebe zu viele äußere Einflüsse, die den Abstiegskampf beeinflussen können. Der BG-Headcoach hatte Verletzungen vor Augen, nun erweitert Phoenix Hagen aufgrund von Lizenzverstößen den Abstiegskampf.

Doch das, worüber die Basketball-Gemeinde bisweilen bissig diskutiert, kommentiert Roijakkers teilnahmslos nüchtern. „Interessiert mich nicht“, sagt der 35-Jährige und fügt an: „Da wird sich sowieso noch etwas ändern. Hagen wird Einspruch einlegen, und ich denke, die Liga wird die Strafe wie im vergangenen Jahr bei der TBB Trier senken. Wir schauen auf das, was wir beeinflussen können.“ Sechs Punkte sind Hagen abgezogen worden, zudem muss der verschuldete Klub 40000 Euro zahlen.

Vor einem Jahr sah es in Trier ähnlich aus. Dort gelang es trotz Umstrukturierungen und Gesellschaftsneugründungen nicht, die Verbindlichkeiten in Griff zu bekommen. Durch fehlerhafte Angaben bezüglich der aktuellen finanziellen Lage Ende Dezember 2014 und durch die Insolvenz der Treveri Basketball AG wurden der TBB acht Wertungspunkte abgezogen. Nach erfolgreichem Einspruch sind diese dann zwar auf sechs Zähler reduziert worden, der Abstieg war allerdings besiegelt.

Hagen hat unterdessen einen Einspruch angekündigt. Die Liga wird diesen in Kürze prüfen. Ausgang: ungewiss. Roijakkers‘ Aussage zu Wochenbeginn „alles entscheidet sich in den letzten beiden Wochen der Hauptrunde“ hat an Aktualität also nichts eingebüßt.

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