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BG Göttingen empfängt in der Lokhalle Ulm

„Eigentlich unmöglich, sie zu schlagen“ BG Göttingen empfängt in der Lokhalle Ulm

Trainer und Spieler der BG Göttingen fiebern den drei Basketball-Bundesliga-Partien in der Lokhalle ebenso entgegen wie die Fans. Allerdings glaubt Veilchen-Coach Johan Roijakkers nicht daran, dass der Euphorie-Faktor Lokhalle ausreicht, um am Sonnabend um 15.30 Uhr gegen den Tabellenvierten Ratiopharm Ulm, am Montag, 22. Dezember (20 Uhr), gegen den Dritten aus Brose Baskets Bamberg und am Dienstag, 30. Dezember (18.30 Uhr), gegen den Fünften EWE Baskets Oldenburg für eine Überraschung zu sorgen. „Eigentlich ist es unmöglich für uns, sie zu schlagen“, prognostiziert er.

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Freut sich auf sein erstes Lokhallen-Spiel im Veilchen-Dress: Dominik Bahiense de Mello (links) mit Jamal Boykin.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Den Hinweis auf den Sensationssieg beim Deutschen Meister Bayern München am 19. Oktober lässt der Niederländer nicht gelten.

„Wir müssen realistisch sein: So etwas passiert vielleicht einmal in 30 Jahren“, sagt er. Die Ulmer etwa seien auf allen Positionen besser besetzt als die Göttinger, die durch Bayreuths 85:70-Erfolg am Donnerstag gegen Tübingen vorerst vom neunten Platz verdrängt wurden.

„Ulm hat mit Jaka Klobucar und Per Günther zwei ganz starke Point Guards und verfügt über weitere hervorragende Werfer, allen voran Topscorer Will Clyburn. Und Boris Savovic ist unter den Brettern ein Monster“, nennt Roijakkers einige Beispiele.

Khalid El Amin wieder fitt

Der von Bayern München gekommene Serbe Savovic ist mit seinen 2,10 Metern einer von vier Ratiopharm-Akteuren, die länger sind als die größten BG-Spieler. Raymar Morgan, Jamal Boykin und der erst in drei Wochen wieder einsetzbare Harper Kamp messen alle 2,03 Meter und sind damit auch kleiner als Tim Ohlbrecht, Jonathan Maier (beide 2,10 m) und Maarten Leunen (2,06 m).

Gegen die Übermacht der seit sechs Spielen ungeschlagenen Gäste unter den Körben setzt Roijakkers auf die bewährte Veilchen-Strategie mit aggressiver Verteidigung, Fastbreaks nach Ballgewinnen und Spielkontrolle. Für sie soll neben Alex Ruoff vor allem Khalid El Amin sorgen, der, so der Trainer, wieder vollkommen fit ist.

Wie sein Coach hält es auch Dominik Bahiense de Mello, der die Lokhalle aus den Gastspielen seiner ehemaligen Klubs EWE Baskets Oldenburg und Skyliners Frankfurt zwischen 2007 und 2012 gut kennt, für ungemein schwierig, dem deutschen Vizemeister von 2012 ein Bein zu stellen.

„Es war schon geil, in den letzten Tagen hier zu trainieren. Um so mehr freue ich mich darauf, wieder in der Lokhalle spielen zu dürfen.“

„Die Ulmer haben sich extrem verstärkt und viele Waffen, mit denen sie die Gegner unter Druck setzen können. Sie sind schnell, treffsicher von außen sowie defensiv und offensiv ungemein stark und unter dem Korb nur schwer zu stoppen. Da wird uns Harper Kamp sehr fehlen“, befürchtet der 29-Jährige, der von den Ulmer Akteuren Center Tim Ohlbrecht am besten kennt. „Tim war mein Zimmergenosse beim Nationalteam“, verrät er.

Die Hoffnung vieler BG-Fans, die einzigartige Atmosphäre in der Lokhalle könnte den Gegner einschüchtern, teilt er nicht. „Wenn ich mit Frankfurt oder Oldenburg hier war, waren wir immer sehr beeindruckt und fanden es toll, in einer Halle zu spielen, die so viel Charakter besitzt. Das hat uns als Gäste aber eher motiviert als gehemmt“, versichert Bahiense de Mello.

„Es war schon geil, in den letzten Tagen hier zu trainieren. Um so mehr freue ich mich darauf, wieder in der Lokhalle spielen zu dürfen.“

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