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BG Göttingen erwirtschaftet Rekord-Budget

Basketball-Bundesliga BG Göttingen erwirtschaftet Rekord-Budget

„Wir werden in dieser Saison einen Umsatz erzielen, den es im Göttinger Basketball noch nicht gegeben hat“, sagt Frank Meinertshagen. Gut 2,3 Millionen Euro wird der Basketball-Bundesligist erwirtschaften und damit seinen Etat im Vergleich zur vergangenen Spielzeit um gut 300 000 Euro steigern.

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BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen – hier im Telekombasketball-Interview – legt starke Wirtschaftszahlen vor.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Das entspricht einem Plus von gut 15 Prozent. Trotz der guten Zahlen ist beim BG-Geschäftsführer von Euphorie nichts zu spüren.

„Die Zahlen sind gut. Wir haben unser Budget im Vergleich zu unserem Beginn 2012 mehr als verdoppelt. Doch wir müssen wachsen, sonst ist Erstliga-Basketball nicht möglich. Wir sind mit der Entwicklung zufrieden, es könnte aber schon noch ein wenig mehr sein“, sagt der Ex-Profibasketballer. Gespräche mit einem Namenssponsor fänden derzeit nicht statt, ebenso seien vor allem die hoch attraktiven Werbeflächen Mittel- und Freiwurf-Kreise noch nicht vermarktet. Mit Sartorius, Zufall und der Sparkasse Göttingen gebe es nur drei Partner, die sich mit mehr als 75 000 Euro pro Jahr engagieren.

Und dennoch ist der Anteil der Sponsoring-Einnahmen im Budget mit etwa 1,5 Millionen Euro am größten. Es folgen Eintrittsgelder (483 000), VIP-Klub (270 000) und Sonstiges (50 000). Den größten Part bei den Ausgaben benennt Meinertshagen mit den Spielergehältern. „Das sind für uns nicht ganz 500 000 Euro netto. Dazu kommen noch Autos und Wohnungen. Die Verträge laufen durchschnittlich über zehn Monate“, skizziert der BG-Geschäftsführer. Der Etat für den Trainer und die Spieler mache so gut eine Million Euro brutto aus.

Im stark wachsenden Umfeld Basketball-Bundesliga sei der Traditionsstandort Göttingen noch immer ein wackeliges Projekt. „Wir sind noch längst nicht etabliert und müssen Abstiege einkalkulieren. Sportlich läuft es ja noch nicht wie gewünscht. Vieles ist noch immer zu knapp auf Kante genäht, besonders bei den Mitarbeitern benötigen wir mehr Beständigkeit. Die Fluktuation ist noch zu groß, und das liegt daran, dass wir mit unseren Gehältern noch immer recht weit unten rangieren“, so Meinertshagen.

Sorgen bereitet dem Manager vor allem ein Punkt: „Die Räumlichkeiten sind eine Wachstumsbremse. Im kleinen VIP-Raum der Sparkassen-Arena können wir nur 250 Personen bewirtschaften. Das Interesse ist viel größer, und so müssen wir Interessenten absagen. Attraktive, weil viel Geld einspielende Logenplätze können wir nicht anbieten“, verdeutlicht der 47-Jährige.

Die Lokhalle sei dabei, selbst wenn sie zur Verfügung stehen würde, keine denkbare Alternative. „Der VIP-Bereich ist größer, würde uns helfen. Doch die Kosten sind einfach zu hoch. Wir tragen Spiele in der Lokhalle allein wegen des Images und den VIP-Tickets aus. Die Einnahmesituation ist für uns bei sehr gut besuchten Sparkassen-Arena deutlich besser, weil die Kosten viel geringer sind“, so Meinertshagen.

Um mehr Einnahmen generieren zu können, sei nun wieder die Diskussion über einen zweiten VIP-Bereich aufgekommen. „Der Gymnastikraum der S-Arena wird ebenso diskutiert wie ein Zelt. Doch eine Entscheidung ist noch in weiter Ferne. Wichtig ist erst einmal, dass wir die Liga halten“, sagt Meinertshagen.    

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