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BG Göttingen gastiert beim FC Bayern München

Basketball-Bundesliga BG Göttingen gastiert beim FC Bayern München

Fragt man die Fans der BG Göttingen nach dem Höhepunkt der Vorsaison, kommt fast ausschließlich die gleiche Antwort: die beiden Siege gegen den FC Bayern München. Am Sonntag um 17 Uhr stehen sich die Basketball-Bundesligisten im Münchener Audi-Dome erneut gegenüber. Robert Kulawick, der zu den Überraschungssiegen beitrug, hält den dritten Streich nicht für ausgeschlossen.

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Weiß, wie man die Bayern schlägt: Robert Kulawick (M.), hier in der Vorsaison gegen Anton Gavel (r.) und den Ex-Münchener Jan Jagla.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Im Vergleich zu letzter Saison haben die Bayern richtig draufgelegt. Sie spielen noch schneller und athletischer. Außerdem werden sie uns nicht unterschätzen“, sagt Kulawick und fügt verschmitzt an: „Favorit bleibt also der FCB.“ Spricht „Kulle“ über die Mannschaft des zigfachen Meistertrainers Svetislav Pesic, gerät er ins Schwärmen. „Sie verfügen über europäisches Spitzenniveau und haben Top-Deutsche im Kader. Es ist absolut kein Leistungsabfall zu bemerken, sobald die Bankspieler das Parkett betreten“, betont der 29-Jährige. Und wer Ausnahmespieler wie Alex Renfroe von Alba Berlin und K.C. Rivers von Real Madrid verpflichtet, sei ohnehin über jeden Zweifel erhaben.

Besonders Renfroe präsentiert sich derzeit in atemberaubender Verfassung. Der Aufbauspieler dirigiert den FCB-Angriff mit durchschnittlich 12,4 Punkten und 7,0 Vorlagen. Dazu greift der Linkshänder 4,8 Rebounds ab und trifft überwältigende 61,1 Prozent aus dem Feld. Ihn zu stoppen – fast eine Mission Impossible, die auf Kulawick zukommen könnte. „Als er 2014/15 bei Alba gespielt hat, musste ich ihn ziemlich lange verteidigen. Dafür ist die richtige Einstellung vonnöten sowie die Hilfe meiner Mitspieler.“ Da sich neben Renfroe und Rivers (12,6) im homogenen Bayern-Kader Akteure wie Dusko Savanovic (14,6), Nihad Djedovic (13,8), John Bryant (9,6) und Deon Thompson (8,8) befinden, seien rechtzeitige Defensiv-Rotationen unerlässlich. „Im Eins-gegen-eins haben wir keine Chance. Besonders unseren Centern müssen wir gegen Bryant und Thompson aushelfen“, so Kulawick.

Für gänzlich chancenlos erklärt der Scharfschütze seine Göttinger jedoch nicht. So hofft er unter anderem, dass dem Tabellensechsten (4 Siege, 1 Niederlage) die Euroleague-Partie gegen Straßburg IG vom Freitagabend noch in den Knochen steckt. „Mit ihrem breiten Kader müssten sie das eigentlich wegstecken. Wenn wir gegen München als Team funktionieren, alle zu 150 Prozent da sind, und Bayern einen schlechten Tag hat, ist eine Überraschung allerdings möglich.“

Seinen Beitrag dazu leisten möchte erstmals der nachverpflichtete Terrell Everett. Von ihm dürfe niemand Wunder erwarten, mahnt Kulawick: „Langfristig bringt er mit seinem extravaganten Stil aber Kreativität in unser Spiel, wird die Bälle gut verteilen und uns sehr helfen.“ Der verletzte Spielmacher Marque Perry ist noch nicht wieder bei 100 Prozent. Sein Einsatz scheint fraglich. „Bei ihm wird kein Risiko eingegangen“, stellt Kulawick klar.

Nach Spielende können Sie die Leistung der BG-Spieler, ihres Trainers und der Schiedsrichter bewerten. Machen Sie unter gturl.de/vote mit. Jeder Klick zählt.

Von Rupert Fabig

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