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BG Göttingen geht gut gerüstet ins Prestigeduell mit den Löwen

Bezirksderby in Braunschweig BG Göttingen geht gut gerüstet ins Prestigeduell mit den Löwen

Am Sonntag geht es für die Erstliga-Basketballer der BG Göttingen nicht nur um Punkte, sondern auch ums Prestige. In der Volkswagenhalle in Braunschweig wird der Aufsteiger um 17 Uhr von den „Basketball Löwen“ zum Bezirksderby empfangen.

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Findet nach Anlaufschwierigkeiten besser in seine Rolle: Robert Kulawick will seinen Aufwärtstrend gegen Braunschweig bestätigen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Gegen die seit Jahren nach Höherem strebenden Löwenstädter und ihren mit Hochkarätern wie Immanuel McElroy, Dru Joyce oder Derrick Allen gespickten Kader will der Neuling wieder in der Rolle des furchtlosen Außenseiters mit Überraschungspotenzial gefallen. Die BG hat dabei alle Akteure an Bord, auch den zuletzt im Training wegen einer Hüftprellung fehlenden Khalid El-Amin.

„Braunschweig hat zwar genau wie wir drei Siege, doch es ist ein Team, das sich deutlich weiter oben einsortieren sollte. Es hat viel Potenzial“, betont BG-Cheftrainer Johan Roijakkers. Die „Basketball Löwen“ sind ein routiniertes Team, die Leistungsträger wie Center Kyle Visser (16,5 Punkte/6,4 Rebounds), Joyce (12,8/6 Assists), Allen (7) und Defensiv-Ass McElroy spielen seit Jahren in der BBL auf Top-Niveau. Hinzu kommen mit Trent Lockett (13,9) und Tim Abromaitis (11,8) starke Zugänge. Ein Schlüssel gegen die auf ihr Setplay im Halbfeld ausgerichteten Gastgeber könnte sein, das Tempo hoch zu halten. Braunschweigs Routiniers sind mit knapp 30 Jahren und drüber nicht mehr die jüngsten.

Ein Spiel unter besonderen Vorzeichen wird das „Bezirksderby“ für Rückkehrer Robert Kulawick sein. „Ich bin gespannt, wie ich dort empfangen werde“, sagt der BG-Guard. Die Erwartungen in Braunschweig seien immer sehr hoch, da werde ein Sieg gegen einen Aufsteiger fest eingeplant sein. Besonders freue sich Kulawick auf die Duelle mit McElroy, mit dem er sich in den vergangen drei Jahren im täglichen Training intensive Duelle geliefert habe.

„Spot-up-Shooter“

„Das ist schon ein besonderes Spiel für mich. Jedoch nicht, weil ich nach drei Jahren in Braunschweig, die für mich wirklich nicht gut gelaufen sind, noch gefrustet bin“, betont der 29-Jährige. Eine Extra-Portion Motivation beziehe der Euro-Challenge-Sieger von 2010 aus dem aktuell herrschenden Teamgefühl. „Der Spaß ist wieder da und unsere Mannschaft klasse. Ich merke von Tag zu Tag, wie ich mein Selbstvertrauen zurückgewinne. Mir wird hier viel Vertrauen entgegengebracht, und ich freue mich, dass meine Leistungen endlich besser werden“, betont „Kulle“.

Seinem sehr soliden Auftritt mit sieben Punkten gegen Bremerhaven, wo Kulawick 2006/07 seine Künste als so genannter „Spot-up-Shooter“ und starker Verteidiger unter Beweis gestellt hatte, ließ er eine starke Trainingswoche folgen. Beim Donnerstagtraining strotzte der 1,95 Meter lange Shooting Guard nach starken Verteidigungsleistungen und guten Entscheidungen in der Offensive geradezu vor Selbstvertrauen.

Nachdem er im Trainingsspiel mehrere Dreier ohne Ringberührung sicher verwandelt hatte, zeigte er mal wieder seine Treffer-Pose mit dem lange Zeit nach oben gestrecktem Wurfarm. Eine Pose, die am Sonntag nicht nur seine Teamkameraden, sondern auch die 400 mitreisenden Veilchen-Fans gerne mehrmals sehen wollen.

Basketball-Lexikon

Als „Spot-up-Shooter“ werden im Basketball Spieler bezeichnet, die über einen sehr sicheren Distanzwurf verfügen, wenn sie angespielt werden. In den meisten Teams sind dies die Shooting Guards und Small Forwards.

In der Basketball-Bundesliga galt über lange Jahre der Ex-Bamberger Casey Jacobsen als Phänotyp eines Spot-up-Shooters. In der NBA ist Ray Allen Drei-Punkt-Rekordhalter.

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