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BG Göttingen gewinnt in Hagen mit 93:88

Triumph nach Kraftakt BG Göttingen gewinnt in Hagen mit 93:88

Vor den Augen von Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz und weiteren 3144 Zuschauern in der Enervie-Arena hat Basketball-Erstliga-Aufsteiger BG Göttingen trotz eines erheblichen Handicaps den fünften Auswärtssieg erkämpft.

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Dominik Spohr setzt sich gegen Keith Ramsey durch.

Quelle: DFM

Hagen.  Mit einer couragierten Teamleistung hat das Team von Headcoach Johan Roijakkers den Ausfall von Leistungsträger Harper Kamp verkraftet und Phoenix Hagen in einem packenden Krimi mit 93:88 (73:73, 45:48, 21:24) geschlagen.

In der Vorbereitung auf die Partie in Hagen musste die BG erneut eine Schock-Nachricht verkraften. BG-Center Kamp hatte sich im Abschlusstraining offensichtlich schwer verletzt. Der 2,03 Meter lange Innenspieler knickte in der Lokhalle heftig um. Sein linker Knöchel ist von einem riesigen Hämatom gezeichnet. Kamp wäre der vierte BG-Profi, der mehrere Wochen ausfiele.

„Aufgrund des Blutergusses hat die erste bildgebende Untersuchung noch keine Ergebnisse geliefert. Am Montag soll eine weitere Computertomographie erfolgen. Es kann alles sein. Vom Bänderriss bis hin zum Wadenbeinbruch. Es sieht aber schlecht aus“, sagte Roijakkers am späten Sonntagnachmittag vor dem Spiel in Hagen. In dieser Serie fielen bereits die Leistungsträger Alex Ruoff, Raymar Morgan und Dominik Bahiense de Mello lange Zeit aus. 

Beim 93:88 in Hagen war Kamp in legerer Streetware in der Halle und unterstützte seine Kameraden. Er humpelte zwar deutlich, konnte aber ohne Unterarm-Gehstützen gehen. Er sah, wie seine Veilchen unbeeindruckt vom erneuten Rückschlag mit viel Energie ins Spiel fanden. Besonders Raymar Morgen war präsent und versuchte, die Lücke zu schließen.

Mit zehn Punkten in den ersten vier Minuten hielt er die BG beinahe alleine auf Kurs, musste dann aber mit dem zweiten Foul auf die Bank. Durch Dreier von Robert Kulawick und David Godbold ging die BG 16:13 in Führung (6.), und Hagens Coach Ingo Freyer nahm die Auszeit. Neu eingestellt ging sein Team mit einem 11:5-Lauf mit 24:21 in die erste Viertelpause.

"Kein einfaches Spiel“

In den zweiten zehn Minuten wechselte die Führung mehrmals, beide Teams boten sich einen offenen Schlagabtausch. Beeindruckend war Hagens 8:0-Lauf binnen 39 Sekunden zum 44:39 (18.), den Nixon sogar zum 46:39 ausbaute (19.). Doch die BG biss sich zurück ins Match und verkürzte durch den nach anfänglichen Problemen stärker werdenden Godbold auf 45:48.

Im dritten Viertel enteilten die Veilchen auf 59:50 (24.), das lag in erster Linie an Alex Ruoff, der zahlreiche sehenswerte Assists verteilte und immens stark verteidigte. Doch Hagen gab sich noch lange nicht geschlagen. Dabei punktete besonders Todd Brown spektakulär. So ging es beim 73:73 ins Schlussviertel.

Und das Tempospiel hielt weiterhin, was es versprach. Die Führung wechselte öfters, doch die Veilchen wirkten entschlossener. BG-Topscorer Morgan brachte die Veilchen wieder mit 85:84 in Front. Wenig später führte er die BG mit einem spektakulären Block und nach Foul folgenden Punkten von der Freiwurflinie endgültig auf die Siegerstraße. „Alex war stark und Raymar überragend. Wir sind sehr glücklich, denn es war kein einfaches Spiel“, resümierte Roijakkers.

Nach dem Thriller in Hagen haben die Veilchen bis Sonnabend Zeit, neue Kräfte zu mobilisieren. Dann steht ein Höhepunkt dieser Saison an. Erstmals seit drei Jahren spielt die BG wieder in ihrem alten „Wohnzimmer“ Lokhalle. Um 15.30 Uhr kommt es dann zum Duell mit Ratiopharm Ulm.

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