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BG Göttingen kämpft gegen die Telekom Baskets Bonn

Nach Offensiv-Gala droht Abwehrschlacht BG Göttingen kämpft gegen die Telekom Baskets Bonn

Die BG Göttingen  möchte sich in Bonn für eine unerwartet starke Hinrunde krönen. Ein Sieg und das Überraschungsteam von Headcoach Johan Roijakkers spielt als eine von vier Mannschaften im Endrundenturnier um den BBL-Pokal (siehe Info-Kasten zum Modus).

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Will mit der BG den turmhohen Favoriten Bonn aus dem Weg räumen: der zuletzt überragende BG-Guard Alex Ruoff.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die zu überwindende Hürde ist allerdings beträchtlich. In der letzten von drei Viertelfinal-Partien treten die Veilchen bei den Telekom Baskets Bonn an. Sprungball ist am Dienstag um 20 Uhr. Auf den Sieger warten beim Endrundenturnier im April Gastgeber Oldenburg, Bamberg und Cupverteidiger Alba Berlin.

„Wir spielen eine fantastische Saison. Wer hätte gedacht, dass wir als Aufsteiger um die Teilnahme an der BBL-Pokal-Endrunde spielen und in der Liga sowohl beim FC Bayern München als auch bei den EWE Baskets Oldenburg gewinnen. Wir haben in Bonn nichts zu verlieren“, betont Roijakkers. Dabei bleibt der Niederländer seiner Understatement-Strategie treu. Im Umkehrschluss baut Roijakkers erheblichen Druck auf den Gastgeber auf. Ein Scheitern gegen die krassen Außenseiter aus Göttingen passt sicherlich überhaupt nicht in die Planungen des nicht nur Meisterschaftsträume hegenden Top-Klubs.

Doch in Bonn und bei dessen akribisch arbeitendem Headcoach Mathias Fischer schrillen sicherlich die Alarmsirenen. Bei drei Aufeinandertreffen in den vergangenenen sechs Monaten setzten sich die Bonner zwar immer durch. Allerdings stellten die Göttinger den turmhohen Favoriten von Spiel zu Spiel vor größere Probleme. Beim Duell vor zehn Tagen im Telekom Dome hatten sie sogar die große Chance, die Punkte zu entführen. Doch beim letzten Angriff versagten den Veilchen sowohl Nerven als auch Kräfte, und so zitterten sich die Gastgeber zu einem mühevollen 66:65. Im Gegensatz zum Match vor zehn Tagen steht nun beim K.o.-Duell in Bonn auch BG-Allstar Raymar Morgen wieder zur Verfügung.

Doch nicht nur die Rückkehr Morgans sowie das enge Duell in Bonn, auch die Offensiv-Gala am Sonnabend beim 115:112-Rekord-Sieg gegen Tübingen lässt in Göttingen den Traum von der zweiten Teilnahme an der BBL-Pokal-Endrunde nach 2010 wachsen. Damals scheiterten die Göttinger im Halbfinale am späteren Pokalsieger Brose Baskets Bamberg. Der Seriensieger der Jahre 2010 bis 2012 bezwang in der Frankfurter Ballsporthalle im Finale Gastgeber Deutsche Bank Skyliners 76:75 (43:32). Die BG verlor das Duell um Rang drei gegen Bremerhaven. Gut 700 Veilchen-Fans sorgten in der an beiden Tagen ausverkauften Arena für eine lautstarke und farbenfrohe Unterstützung. Doch Roijakkers warnt eindringlich und stellt sein Team auf eine Abwehrschlacht ein: „Das wird ein vollkommen anderes Match als gegen Tübingen. Bonn gehört zu den am stärksten Verteidigung spielenden Teams der Liga.“

Trotz des geringen Budgets gönnt sich die am Montag angereiste BG eine Übernachtung in Bonn. Für die Rückrunde sieht der Plan des Managements zwei Duelle in der Fremde mit Hotelbuchung vor. „Ich habe der Mannschaft angeboten, einen Wunschtermin zu formulieren. Das andere Spiel gab ich vor. Das Team wollte unbedingt die zusätzliche Trainingsmöglichkeit im Telekom Dome. Das zeigt, wie wichtig dieses Pokalmatch für die Spieler ist“, unterstreicht Roijakkers.

Pokalmodus

Seit der Saison 2009/ 2010 nehmen unterklassige Teams nicht mehr am BBL-Pokal teil. Der Wettbewerb beginnt mit drei Viertelfinal-Spielen. Der Ausrichter des Top-Four-Turniers ist gesetzt. Die restlichen drei Teilnehmer werden in einer einzigen K.o.-Runde ermittelt.

Sie wird von jenen Klubs ausgespielt, die in einer gesonderten Tabelle, exklusive der Ergebnisse des Ausrichters, nach Abschluss der Hinrunde die Plätze eins bis sechs einnehmen.

Das Top Four 2015 findet am Wochenende 11./12. April in Oldenburg statt. Die Auslosung der Halbfinals erfolgt am Mittwochabend (25. Februar). Das Pokal-Finale wird dann live vom ZDF übertragen.

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