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BG Göttingen kann mit Sieg wieder Kontakt zu Playoff-Plätzen herstellen

Mit Ruoff zum ersten Sieg in Bayreuth BG Göttingen kann mit Sieg wieder Kontakt zu Playoff-Plätzen herstellen

Mit vereinten Kräften hat die BG Göttingen Großes vor. Im sechsten Aufeinandertreffen soll bei Medi Bayreuth der erste Sieg gelingen. Verbuchen die elftplatzierten Veilchen am 26. Spieltag der Basketball-Bundesliga bei den heimstarken Franken zwei Zähler, dann darf der Blick wieder in Richtung Playoff-Plätze wandern.

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Spielt derzeit in bestechender Form: Alex Ruoff will seine Veilchen zum ersten Sieg in Bayreuth führen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Hoffnung, dass es im dritten Anlauf endlich den ersten Sieg in der Oberfrankenhalle zu bejubeln gibt, ruht dabei in erster Linie auf dem bisher überragenden BG-Trio Khalid El-Amin, Raymar Morgan und Alex Ruoff. Tipoff des Duells mit dem Zwölften ist am Freitag um 20 Uhr.

Imposant ist Ruoffs aktuelle Leistungsstärke. Der 28-Jährige entwickelt sich immer mehr zu dem systemrelevanten Akteur, der er auch im Zweitliga-Meisterteam war. Mit im Schnitt 24,7 Punkten und 8,7 Assists in den vergangenen drei Partien hat sich Ruoff sicherlich auf die Liste einiger Top-Klubs gespielt. Wie in der zweiten Liga spielt der 1,98 Meter große Athlet derzeit auch im wesentlich athletischeren Basketball-Oberhaus als klassischer Point Forward. Mit seinen Leistungen bestätigt Ruoff die Einschätzung von Frank Meinertshagen. Zur Verpflichtung des US-Amerikaners hatte der BG-Geschäftsführer im September 2013 gesagt: „Eigentlich ist Alex Ruoff für die Pro A eine Nummer zu groß. Er spielte bisher immer auf einem deutlich höheren Niveau.“

In der Hinserie benötigte der in Ohio geborene und später in Spring Hill (Florida) lebende Ruoff ein wenig, um nach überstandener Knieoperation in der neuen Liga Fuß zu fassen, wurde dann aber immer stärker. Im Hinspiel gegen Bayreuth musste Ruoff allerdings wegen Rückenproblemen pausieren. Ebenso BG-Innenspieler Harper Kamp, der einen Muskelbündelriss auskurierte. 

Seine Stärke will der im Hinspiel kaum in Erscheinung getretene Morgan unter Beweis stellen. Besonders in der Verteidigung fand der BG-Allstar keinen Zugriff auf Bayreuths Javon McCrea. Damals sprang für den indisponierten Morgan sein Backup Boykin in die Bresche. Doch der Sieggarant des Hinspiels hat sich mittlerweile ein wenig zum Sorgenkind der BG Göttingen entwickelt.

Der offensivstarke Innenspieler glänzte Anfang Januar beim überschwänglich bejubelten 88:85-Krimi mit 19 Punkten. Gemeinsam mit Khalid El-Amin hatte der 27-Jährige maßgeblichen Anteil am 22:0-Lauf, als die Veilchen ab der 29. Minute achteinhalb Minuten keinen Korb zuließen und im Angriff überwiegend mit Pick-and-Roll-Angriffen punkteten. Aktuell sitzt der BG-Energizer und vorbildliche Teambasketballer seine Arbeitszeit allerdings überwiegend auf der Bank ab. Zu groß scheinen seine defensiven Defizite zu sein, so dass Roijakkers das Risiko eines Einsatzes scheut. Doch wenn Boykin noch einmal überraschen kann, dann vermutlich am ehesten in der Festspielstadt Bayreuth.

Unmittelbar nach Spielende können Sie wieder die Leistung der BG-Spieler, ihres Trainers und der Schiedsrichter bewerten. Machen Sie unter gturl.de/vote mit. Jeder Klick zählt.
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