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BG Göttingen kassiert zehnte Niederlage in Bamberg

Veilchen blühen in Bamberg nicht BG Göttingen kassiert zehnte Niederlage in Bamberg

Für die BG Göttingen gibt es in Bamberg weiterhin nichts zu holen. Trotz starker erster Hälfte unterlagen die Veilchen am Sonntagabend vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Brose-Arena dem Tabellenzweiten und Meisterschaftsmitfavoriten Brose Baskets verdient mit 75:94 (60:68, 45:47, 24:23). Es war die zehnte Niederlage der Göttinger in Bamberg. 

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Trotz starker erster Hälfte unterlag die BG Göttingen das zehnte mal in der Brose-Arena in Bamberg.

Quelle: Löb

Bamberg. Die BG zeigte zu Beginn keinen großen Respekt vor dem fränkischen Top-Team. Mit einem krachenden Dunking nach Pick-and-Roll-Zuspiel von Alex Ruoff markierte Raymar Morgan die ersten Punkte.

Dann erhöhte Khalid El-Amin trocken per Drei-Punkt-Wurf auf 5:0. In der Folge gerieten die Veilchen eher durch die kleinlich pfeifenden Schiedsrichter ins Straucheln als durch die Spielkunst des turmhohen Favoriten. „Das war doch kein Foul“, schrie zum Beispiel Dominik Bahiense de Mello im Fallen. Doch die Reffs blieben bei ihrer Linie.

17 Mal stand der Tabellenzweite in den folgenden neun Minuten bis Viertelende an der Freiwurflinie und markierte 14 Treffer. Doch die BGer hielten kraftvoll dagegen. Robert Kulawick hatte scheinbar inkognito in der Teambesprechung der Brose Baskets gesessen, denn er kannte jeden Spielzug und fing drei davon sehenswert ab.

Weil vor allem Ruoff weiter sehenswerte Assists verteilte (5!) und stark punktete, blieb die Partie eng, und die Veilchen gingen mit einem knappen 24:23 in die Viertelpause.

Blitzstart im zweiten Viertel

In den zweiten zehn Minuten gelang der BG ein Blitzstart. Nach zwei Dreiern von Kulawick und Ruoff sowie den ersten Punkten des wiedergenesenen Harper Kamp führten die Veilchen 32:23 (12.). Nach einem Traumpass stand der BG-Innenspieler vollkommen frei unterm Korb und punktete läsig per Layup.

Dann war es aber in erster Linie Brose-Topscorer Ryan Thompson, der den sechsfachen deutschen Meister wieder heranbrachte (32:34/15.). Mit einem Zwischenspurt enteilte die BG jedoch wieder auf 45:38, doch die Schlussphase gehörte Bamberg. Angeführt von Brad Wanamaker drehten die Gastgeber das Viertel noch und gingen mit 47:45 in die Pause.

Im dritten Viertel versuchte Roijakkers die Bamberger Dominanz unter den Körben - die auch aufgrund des schnellen vierten Fouls von Morgan zunahm - mit einer 2:3-Zone zu mindern. Doch der Meisterschaftsmitfavorit ließ sich nicht beeindrucken. Brose-Coach Andrea Trinchieri dirigierte sein Team wort- und gestenreich. Der extrovertierte Italiener fand so immer die richtige Antwort auf die wechselnden Aufstellungen der Veilchen.

Mit einem Dreier von Thompson - stark verteidigt von Godbold - gingen die Brose Baskets mit 68:60 ins Schlussviertel. Es war aber besonders die Verteidigung der Bamberger, die die Göttinger verzweifeln ließ. Wie beim Hinspiel im Dezember in der Lokhalle mussten die Veilchen nun abreißen lassen und erlitten so doch noch eine hohe Niederlage. „Bamberg hat den Sieg verdient. Es ist physisch einfach zu überlegen. Wir haben uns gut verkauft“, resümierte Roijakkers.

Impressionen vom Bundesliga-Basketballspiel der BG Göttingen gegen Bamberg. © Löb

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