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BG Göttingen schlägt Tübingen nach Offensiv-Feuerwerk

Duell fürs Geschichtsbuch BG Göttingen schlägt Tübingen nach Offensiv-Feuerwerk

Diese Partie hat das Potenzial, als eine der spektakulärsten ins Jahrbuch der Basketball-Bundesliga einzugehen. 3447 euphorisierte Zuschauer rieben sich in der erneut ausverkauften Sparkassen-Arena verwundert die Augen.

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Lässt sich auch durch unsportliche Aktionen nicht stoppen: BG-Innenspieler Raymar Morgan setzt sich gegen Tübingens Anatoly Kashirov durch.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Sie waren Zeugen eines phänomenalen Offensiv-Feuerwerks geworden, das nicht nur vom Ergebnis her eher an ein Match der nordamerikanischen Elite-Liga NBA erinnerte. Beide Teams setzten voll auf Angriff und lieferten so eine atemberaubende 115:112 (80:84, 59:60, 31:29)-Offensiv-Gala mit dem besseren Ende für die gastgebenden Göttinger. Nie wurden in 40 Minuten mehr Punkte in einer BBL-Partie erzielt.

Wie die meisten Hauptrunden-Duelle in der NBA war das Match gegen die Walter Tigers geprägt von weicher Verteidigung und attraktiven Offensivaktionen. Die Partie erinnerte stark an den 114:109-Triumph vor einem Jahr gegen Science City Jena. Am Duell mit den Walter Tigers fand besonders BG-Guard Alex Ruoff Gefallen.

So verteilte der 28-jährige US-Amerikaner einen sehenswerten Assist nach dem anderen und war für Tübingens Verteidiger nie zu kontrollieren. Egal ob von Cuffee, Rubit oder McKinney verteidigt, er hatte immer die smartere Antwort parat. Ruoff präsentierte sich im „Russell-Westbrook-Modus“. Der Guard der Oklahoma City Thunder wurde jüngst als MVP des Allstar-Wochenendes ausgezeichnet. Eine letztlich mitentscheidende Top-Aktion gelang Ruoff jedoch in der Verteidigung. Beim Stand von 105:104 stoppte er den durchbrechenden Rubit hart.

Am Oskar-Wochenende geht somit kein Weg an Ruoff vorbei, wenn es um die Frage nach dem besten Hauptdarsteller der Partie gegen Tübingen geht. Bei der Vergabe der besten Nebenrolle fällt die Entscheidung hingegen  schwerer. Hier gibt es mit Raymar Morgan (27 Punkte/9 Rebounds) und Khalid El-Amin zwei Bewerber, die gleichauf liegen. Morgan schwächte sich selbst, da er nach 36 Minuten sein fünftes Foul bekam, davon zwei Technische. Somit fehlte er in der packenden Schlussphase. Hier trumpfte El-Amin auf, nachdem er zuvor ungewöhnlich blass geblieben war. Gemeinsam mit Ruoff brachte der Ex-NBA-Akteur die Partie von der Freiwurflinie nach Hause.

Platz drei in der BBL-Historie
Mit 227 erzielten Punkten ist die Partie zwischen Göttingen und Tübingen das Duell in der BBL-Historie mit den drittmeisten Punkten. Auf Platz eins liegt weiterhin die Partie aus dem Dezember 1999 zwischen Trier und Leverkusen (128:133 n.V.). Acht Jahre später legten beide Klubs erneut ein Offensiv-Feuerwerk hin, das Leverkusen zu Hause gegen Trier nach drei Verlängerungen 124:111 gewann. bam
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