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BG Göttingen unterliegt Bayern 63:94

Basketball-Bundesliga BG Göttingen unterliegt Bayern 63:94

Ungebremste Euphorie trotz der ersten Saisonniederlage: Obwohl Basketball-Bundesligist BG Göttingen bei der Heimpremiere Titelaspirant FC Bayern München mit 63:94 (43:67, 32:46, 17:25) nicht ansatzweise gewachsen war, honorierten 3447 Zuschauer in der ausverkauften Sparkassen-Arena den leidenschaftlichen Auftritt ihrer Veilchen mit minutenlangem Beifall.

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Voller Einsatz - am Ende hat es aber nicht gereicht.

Quelle: SPF

Göttingen. Denn wenngleich es das Resultat nicht vermuten lässt: Die Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers verkaufte sich teuer und spielte im Rahmen ihrer Möglichkeiten solide. Dass dies nicht im Entferntesten zum Erfolg reichte, spricht für die immense Qualität der schlicht in allen Belangen drückend überlegenen Bayern. Würden zehn Partien zwischen beiden Teams ausgetragen, die Münchener dürften zehnmal jubeln. Zudem mussten die Gastgeber auf den am Oberschenkel verletzten Benas Veikalas verzichten. „Wir wissen nicht, wie lange er ausfällt, aber es sieht nicht so schlimm aus“, gab Roijakkers Entwarnung.

Der Niederländer war um seinen Job nicht zu beneiden. Denn egal welche Aufstellung er aufs Parkett stellte, die körperlich imposanten Gäste besaßen stets auf mindestens einer Position einen Größenvorteil. Dennoch gelang es den Göttingern, zumindest im ersten Viertel mitzuhalten. Adam Waleskowski, dem die bemitleidenswerte Aufgabe zukam, mit Maxi Kleber den besten deutschen Spieler, der nicht in der NBA aktiv ist, zu verteidigen, punktete konstant, und das Publikum erhob sich öfters als bei einer Fitness-Einheit Kniebeugen. Mit ihrem riskanten Tempospiel und dem sofortigen Attackieren der Gegenspieler verdutzten die Veilchen die Bayern-Stars immerhin kurzzeitig, vermasselten es aufgrund verfehlter offener Würfe allerdings, länger als bis Mitte des zweiten Viertels im Spiel zu bleiben.

Spätestens von da an spielte der Favorit die BG an die Wand. Insbesondere Kleber und der tschechische 2,17-Meter-Gigant Ondrej Balvin ließen die Hausherren verzweifeln. Brach die Veilchen-Verteidigung über einem der bayerischen Innenspieler zusammen, resultierte daraus zumeist ein Wurf der exzellenten Schützen.

Einzig Scott Eatherton, erneut bester Göttinger, behauptete sich. Erfrischend agierte in der zweiten Hälfte zudem Leon Williams. „Für mich ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich komme aus Holland, wo niemand daran glaubt, einmal gegen ein solches europäisches Spitzenteam spielen zu dürfen. Das Resultat ärgert uns, aber es waren gute Ansätze erkennbar. Wir haben nie aufgegeben und hätten das Spiel enger gestalten können, wenn wir uns defensiv einige Aussetzer erspart hätten“, sagte Williams nach der Partie. Ebenfalls hoch einzuschätzen sind die 20 Offensivrebounds der BG, die Bayern-Coach Aleksandar „Sasa“ Djordjevic monierte. Roijakkers kommentierte: „Ich bin nicht unglücklich. Erneut mehr als 20 Freiwürfe gezogen zu haben, gibt uns viel Selbstvertrauen.“

BG Göttingen: Mönninghoff (7 Punkte/1 Dreier/1 Rebound/4 Assists), Eatherton (20/1/11/2), Sanders (2/0/5/2), Spohr (7/2/5/1), Waleskowski (11/1/1/0), Schwarz (6/2/1/1), Williams (6/0/2/2), Carter (4/0/7/0), Borchers (0/0/0/0).

FC Bayern München: Kleber (19 Punkte/3 Dreier/2 Rebounds/4 Assists), Gavel (4/1/5/3), Redding (16/2/1/11), Lucic (10/0/3/1), Booker (4/0/1/4), Taylor (9/1/4/2), King (8/1/0/1), Djedovic (8/1/3/0), Renfroe (0/0/0/2), Balvin (14/0/2/0), Beyschlag (2/0/0/2), Kovacevic (0/0/1/0).

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