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BG Göttingen testet gegen Groningen und Zwolle

Basketball-Bundesliga BG Göttingen testet gegen Groningen und Zwolle

Die letzte Chance, Basketball-Erstligist BG Göttingen vor dem Saisonstart in der S-Arena zu sehen, bietet sich an diesem Wochenende. Den Testspielen gegen den niederländischen Meister 2014 Donar Groningen und Landstede Zwolle misst Headcoach Johan Roijakkers hohe Bedeutung zu. Zudem hofft er auf ein Comeback.

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Am Wochenende wieder doppelt gefordert: Armon Johnson und seine Veilchen müssen besonders in der Defensive zulegen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Groningen ist sicherlich das stärkere Team, aber Zwolle ein extrem unangenehmer Gegner“, betont Roijakkers. Auftaktgegner Groningen (Sonnabend, 18.30 Uhr) ist ein Traditionsverein, der regelmäßig 3000 Zuschauer in die eigene Halle lockt. „Und das in Holland. Das ist außergewöhnlich“, betont Roijakkers. Der 34-jährige Niederländer trifft gegen Groningen unter anderem auf seinem ehemaligen Jugendnationalmannschaftsspieler Dexter Hope. Stärkster Akteur im Team sei jedoch Flügelspieler Jason Darrisseau. Der 31-jährige spielte von 2006 bis 2008 in Ludwigsburg sowie in der vergangenen Saison in Würzburg und ist nun nach Groningen zurückgekehrt, wo er zwischen 2009 und 2014 seine größten Erfolge mit je zwei Meister- und Pokalsiegen gefeiert hatte.

 
Testspiele gegen Zwolle gehören offensichtlich fest ins Vorbereitungsprogramm der Veilchen. Im vergangenen Jahr gewann die BG den Test gegen den Ehrendivisionär in der S-Arena deutlich, 2013 trafen die Klubs sogar gleich dreimal Mal gegeneinander an.  „Zwolle spielt eine sehr organisierte Offense. Sie sind sehr trickreich und schwer zu verteidigen. Die sogenannte Princeton Offense stellt Gegner vor unangenehme Probleme“, sagt Roijakkers.

 
Ausgerechnet vor dem Spiel gegen die trickreich und variabel angreifenden Niederländer erwartet der 34-Jährige eine deutliche Verbesserung  in der Verteidigung. „Unsere Defense ist einfach zu selten da. Natürlich dauert es, bis die Systeme sitzen, das kennen wir aus den vergangenen Jahren. Aber gerade auf den kleinen Positionen zeigen wir auch erhebliche Schwächen im Eins-gegen-Eins“, so Roijakkers.  

 
Die Fans dürfen sich unterdessen berechtigte Hoffnungen machen, dass Dominik Spohr wieder auf dem Parkett steht. Der 26-jährige Forward, der in seine dritte Saison bei den Veilchen geht,  musste aufgrund von Knieproblemen nach dem Spiel gegen Gotha zwei Wochen pausieren. Zu früh kommen hingegen die Tests für Mathis Mönninghoff. Die Muskelverletzung im Oberschenkel ist offensichtlich doch hartnäckiger. „Er hat Dienstag versucht zu trainieren, musste jedoch abbrechen“, so Roijakkers. Er hofft, dass der Flügelspieler beim Trainingslager in Belgien (19./20.) bei den Tests gegen Aalst und Mons spielen kann. Zum Abschluss der Vorbereitung steht am 26./27. September die Krombacher-Challenge in Hagen an.

 

Fünf Spiele in der Lokhalle

 

Das ist eine Nachricht, die Göttinger Basketball-Fans zum Jubeln bringt: Fünf Heimspiele wird der Basketball-Bundesligist in der kommenden Serie in der 3700 Zuschauern Platz bietenden Lokhalle austragen. Drei finden im Oktober statt, zwei im Dezember.

 
Den Auftakt macht die Partie am Mittwoch, 7. Oktober, gegen Alba Berlin. Tipoff ist um 20 Uhr.  Ebenfalls im altehrwürdigen Industriedenkmal werden die Duelle mit dem Deutschen Meister Brose Baskets Bamberg (18. Oktober) und den Fraport Skyliners Frankfurt (24. Oktober) ausgetragen. Im Dezember gastieren die Eisbären Bremerhaven (23.) und die Basketball Löwen Braunschweig in der Lokhalle. „In der vergangenen Saison waren die Lokhallen-Spiele eine unheimlich tolle Sache für unsere Fans. Dieses Erlebnis wollten wir den Veilchen-Anhängern wieder bieten, auch wenn das für uns ein Zuschuss-Geschäft ist“, sagt BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen.

 
Tickets für die ersten drei BBL-Heimspiele in der Lokhalle gibt es ab sofort in der BG-Geschäftsstelle (Hannoversche Str. 43-47, Göttingen), bei den bekannten AD-ticket-Vorverkaufsstellen, bei der Ticket-Hotline unter Tel.: 0180-6050400 und im Internet. Dauerkarten-Kunden erhalten in den nächsten Tagen separate Tickets für die fünf Spiele in der Lokhalle. Der Kartenvorverkauf für die weiteren Heimspiele startet zu einem späteren Zeitpunkt, der noch nicht feststeht.

 

Princeton-Offense
Die Princeton-Offensive wurde 1967 von Pete Carill entwickelt, der das Basketballteam der Princeton University trainierte. Sein Team war wenig athletisch, aber dafür spielintelligent, laufstark und mit guten Distanzwerfern bestückt. So entwarf Carill ein pass- und laufintensives System, das auf die Stärken dieses Teams zugeschnitten war. Da der Center recht hoch an der Freiwurflinie steht und die anderen Angreifer halbkreisförmig drum herum, entsteht ein freier Raum unterm Korb. Ziel ist es, durch Passen und Freilaufen (Give and Go), Blocken und Abrollen (Pick and Roll) entweder zu leichten Korblegern zu kommen oder bei den Hilfen in der Verteidigung den freien Mann auf der ballfernen Seite zu finden, der dann einen sicheren Distanzwurf hat. Klassische Blöcke (Screens) sind diesem System eher fremd, dafür gibt es viele kurze Sprints unter den Korb (Cuts).  Kritiker nennen das System sehr weich, weil es kaum Eins-gegen-eins-Situationen vorsieht. Bislang gewann kein Team mit der Princeton-Offense den NBA-Titel. bam
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