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BG Göttingen und Gastgeber Hagen setzen beide auf Tempo

Mit Vollgas auf Kollisionskurs BG Göttingen und Gastgeber Hagen setzen beide auf Tempo

Spricht Johan Roijakkers über das Duell mit Phoenix Hagen, dann ist deutlich das Unbehagen zu hören, das ihm diese Aufgabe bereitet. Besonders ein Spieler im Phoenix-Dress scheint ihm dabei geradezu körperliche Pein zuzufügen. Tipoff der Partie des 13. Spieltags der Basketball-Bundesliga (BBL) ist am Sonntag um 20.15 Uhr in der Hagener Enervie-Arena.

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Soll auch gegen seinen Heimatklub den Veilchen viel Energie geben: BG-Forward Dominik Spohr.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Das Aufeinandertreffen der beiden Hochgeschwindigkeitsbasketballteams ist dem Fernsehsender Sport1 eine Liveübertragung wert.  

„Das wird ein Duell, das jeden Spieler auf das Äußerste fordern wird. Ich erwarte ein packendes Match mit sehr vielen Angriffen und entsprechend vielen Punkten“, sagt Roijakkers. Das kraftraubende Tempo-Spiel der Nordrhein-Westfalen vergleicht der BG-Cheftrainer, dessen Teams für ihre überfallartigen Tempo-Einheiten mit offenen Offensivsystemen bekannt ist, mit dem Spielstil von Science City Jena.

Vor einem Duell mit den Thüringern sagte Roijakkers einmal, dass ein Spiel über 40 Minuten wegen der zahlreichen Angriffe wie ein Duell mit doppelter Overtime ist. Daran erinnert, meinte er nun schmunzelnd: „Jenas Stil ist vielleicht noch ein wenig intensiver. Aber ein Spiel mit einer gefühlten Overtime wird es gegen Hagen sicherlich.“

„Wir dürfen sie nicht ins Rollen kommen lassen“

Dass das Team von Headcoach Ingo Freyer zu Hause noch sieglos ist und die Veilchen mit vier Erfolgen in fremden Hallen auftrumpften, sieht Roijakkers nicht als BG-Vorteil an. Durch die Wiederverpflichtung von Dino Gregory, der gegen die BG erstmals wieder zum Einsatz kommen wird, sei Hagen enorm gestärkt, und die bisherigen Leistungen taugten nicht zum Vergleich, so Roijakkers. „Mit Gregory hat Hagen das nötige Puzzleteilchen gefunden. Es wird absolut nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, ist sich der Niederländer sicher.

Ob der Stärke des Gegners ist Roijakkers froh, dass ihm alle Akteure zur Verfügung stehen. Die zweiwöchige spielfreie Zeit habe das Team gut genutzt, um im Training Fortschritte zu erzielen. Ein besonderes Match wird es für Dominik Spohr. Phoenix ist sein Heimatklub. Im Duell mit Hagen komme es nun in erster Linie darauf an, die Drei-Punkt-Würfe der Gastgeber zu verteidigen.

„Wir dürfen sie nicht ins Rollen kommen lassen, sondern müssen sie ins Halbfeld zwingen“, fordert Roijakkers, denn das Tempo bei nicht voll durchgedrücktem Gasfuß behagt den Feuervögeln nicht so sehr.  

„Er ist für mich ein Euro-League-Spieler“

Besonders großen Respekt hat Roijakkers vor Hagens Zamal Nixon. „Ein Klasse-Mann“ ist als Zitat schon eher Understatement. „Er ist für mich ein Euro-League-Spieler. Einer wie Julius Jenkins zu seinen besten Zeiten. Er kann gegen jeden Gegner zuverlässig punkten“, schwärmt der BG-Coach.

Zur Mahnung sagte Roijakkers zu seinen Spielern, dass sie sich nicht von den vielen Gegenpunkten verunsichern lassen sollen und aggressiv ihr Spiel fortsetzen sollen, da es eben normal bei Begegnungen gegen Hagen sei, dass viele Punkte fallen. Und er hat ein gutes Beispiel aus dem Februar dieses Jahres parat.

Im Duell mit Jena lag die BG nach dem ersten Viertel in der S-Arena 24:42 zurück und gewann dann doch noch mit 114:109. Die Vorzeichen stehen nicht schlecht, dass gegen Hagen erneut einen High-Speed-Adrenalin-Kick zur besten Krimizeit gibt – Basketball-Herz was willst du mehr?

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