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BG Göttingen unterliegt Oldenburg mit 74:79

Basketball BG Göttingen unterliegt Oldenburg mit 74:79

Basketball-Bundesligist BG Göttingen hat sich nicht für seinen Kampf belohnen können. Obwohl ohne die verletzten Khalid El-Amin und Terrell Everett agierend, bot der Drittletzte dem Dritten bis in die Schlusssekunden ein Duell auf Augenhöhe, unterlag aber vor 3282 Zuschauern in der S-Arena 74:79 (58:59, 38:39, 22:16).

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Liefern sich ein mitreißendes Duell: BG-Kapitän David Godbold und EWE-Routinier Rickey Paulding.

Quelle: SPF

Göttingen. Nicht nur die Gefühlslage von BG-Headcoach Johan Roijakkers schwankte nach Spielende zwischen Stolz auf das Geleistete und Enttäuschung wegen eines erneut verpassten Überraschungscoups im Kampf gegen den Abstieg. Wieder einmal hatten die Veilchen einen hohen Favoriten ins Wanken gebracht, aber eben auch zum wiederholten Male den Knockout nicht setzen können.  „Ich kann nichts als stolz sein auf meine Mannschaft. Aber es ist schon auch sehr schade, dass wir uns nicht für unser starkes Spiel belohnen konnten“, sagte Roijakkers.  

 
Dass die Veilchen den Meisterschaftsmitfavoriten ohne den mit Rückenbeschwerden pausierenden El-Amin und dem im Freitagtraining umgeknickten Everett so in Bedrängnis bringen können, hatte allerdings kaum jemand zu wagen gehofft. Doch weil die BG „sehr gut auf uns vorbereitet“ war, wie EWE-Coach Mladen Drijencic anerkannte und die Oldenburger zu Beginn nicht immer hochkonzentriert agierten, lag der Gastgeber früh in Front. Trotz der sehr kleinen Rotation bot die BG dem Favoriten so die Stirn, und die Zuschauer sahen ein packendes und phasenweise hochklassiges Basketballspiel.

 
Dass Oldenburg, ähnlich wie Ludwigsburg am Sonnabend gegen Crailsheim, noch den Kopf aus der Schlinge ziehen konnte, lag im Wesentlichen an einer enormen Leistungssteigerung in der Verteidigung. Im Schlussviertel hielten Brian Qvale, Nemanja Aleksandrov und Philipp Schwethelm den zuvor überragend agierenden Ian Hummer weit vom Korb weg. Dem Göttinger Power Forward gelangen im Schlussviertel so nur zwei seiner 21 Zähler. Zudem hatte die BG Pech, dass BG-Topscorer Harper Kamp aufgrund einer blutenden Verletzung für zwei Minuten vom Parkett musste.

 
Bei drei Punkten Rückstand machte dann David Godbold eine unglückliche Figur. Zuvor hatte der Kapitän die Führungsrolle gut ausgeführt, doch nun leitete er mit einem Fehlpass einen EWE-Fastbreak ein, den Vaughn Duggins zum vorentscheidenden 77:72 abschloss.

 
„Bei uns hat man gesehen, dass die Spieler, die die Woche über aufgrund von Krankheiten und Verletzungen nicht trainiert haben, uns nicht das geben konnten, was wir brauchen. Dominik Spohr war noch nicht so weit, wie ich dachte, Robert Kulawick hat die ganze Woche im Bett gelegen. Wir müssen zusehen, dass wir gesund werden, dann bleiben wir in der Liga“, betonte Johan Roijakkers.

 
Dabei helfen soll auch Ex-Veilchen     Nick Livas. Roijakkers holt seinen kampfstarken Forward als Trainingsspieler, um seine hart geforderten Big Men ein wenig entlasten zu können. Livas spielte zuletzt in Griechenland und trainiert Dienstag erstmals mit dem Team.

Statistik

74:79
22:16 / 16:23 / 20:20 / 16:20

BG : Godbold (9 Punkte/3 Dreier/6 Rebounds/4 Assists), Schwarz (8/2/6/7), Mönninghoff (12/2/5/4), Kamp (23/1/2/3), Spohr (1/0/0/0), Hummer (21/1/6/1), Boykin (0/0/4/1), Kulawick (0/0/1/0), Onwuegbuzie (0/0/1/0).
Teamwerte: Feldwürfe: 29/70 (41 %), Dreier: 9/33 (27 %), Freiwürfe: 7/12 (58 %), Rebounds: 35 (10 Off/25 Def), Assists: 20, Ballverluste: 9, Fouls: 17.
Oldenburg : Kramer (12 Punkte/1 Dreier/8 Rebounds/12 Assists), Qvale (8/0/5/0), Paulding (17/1/3/4), Prepelic (6/2/8/1), Schwethelm (11/3/7/0), Duggins (16/2/1/5), Aleksandrov (9/2/2/1), Smeulders (0/0/1/0), Lockhart (0/0/0/0).
Teamwerte: Feldwürfe: 31/62 (50 %), Dreier: 11/26 (42 %), Freiwürfe: 6/8 (75 %), Rebounds: 39 (7 Off/32 Def), Assists: 23, Ballverluste: 13, Fouls: 16.

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