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BG Göttingen unterliegt bei Medi Bayreuth

Basketball-Bundesliga BG Göttingen unterliegt bei Medi Bayreuth

Basketball-Bundesligist BG Göttingen verabschiedet sich mit einer Niederlage aus dem Jahr 2015. Die Veilchen konnten auch bei Medi Bayreuth ihre Negativserie nicht stoppen und unterlagen 70:85 (46:63, 30:42, 9:21).

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Bruchlandung: Selbst Khalid El-Amin kann die Niederlage der BG bei Medi Bayreuth nicht verhindern.

Quelle: Kolb

Bayreuth. BG-Headcoach Johan Roijakkers ließ eingeplante Leistungsträger im zweiten Abschnitt komplett auf der Bank schmoren. In einer Auszeit nach 25:05 Minuten hatte Roijakkers umgestellt. 20 Punkte lag die BG da vor der Rekordkulisse von 3305 Zuschauern in der Oberfrankenhalle zurück. Bis zum Ende der Partie ließ er nur noch einen US-Amerikaner auf dem Feld und positionierte um Harper Kamp, Ruben Boykin oder Shane Edwards vier Deutsche. Drehen konnte diese Formation die Partie erwartungsgemäß nicht mehr, sie verkaufte sich aber teuer. „Ich möchte immer die besten Spieler spielen lassen. Heute waren es die Deutschen. Wenn das so ist, dann ist das eben so“, begründete Roijakkers seine ungewöhnliche Aufstellung. Als Strafmaßnahme sei dies aber nicht zu verstehen.

Das Team von Ex-Europameister Michael „Mike“ Koch kam deutlich besser in die Partie als die Veilchen. Bei den Gästen saßen zwar die ersten beiden Spielzüge, doch bei den Abschlüssen zitterten Ruben Boykin und David Godbold an der Dreierlinie freistehend die Hände. Den ersten BG-Zähler markierte Harper Kamp, er ließ aber seinen zweiten Freiwurf ungenutzt. So lag die BG früh zurück (1:9/4.). Khalid El-Amin traf später dann zwar per Dreier zum  6:9, doch Bayreuths Jake Odum konterte eiskalt. Die Veilchen leisteten sich in der Folge einige Unachtsamkeiten im Angriff, und so spurtete der Gastgeber bis auf 19:9 davon. Roijakkers nahm 2:36 Minuten vor Ende des Viertels die Auszeit. Neu eingestellt konnten die Veilchen zwar offensiv nicht zulegen, ließen dafür aber nur noch zwei Gegenpunkte zu.

Im zweiten Viertel wählte Roijakkers eine kleine Aufstellung und positionierte David Godbold auf der Position vier, der des Power Forwards. Es dauert ein wenig, bis diese Aufstellung überzeugen konnte, denn zwischenzeitlich lag die BG mit 16 Punkten zurück, und Roijakkers justierte erneut nach (15:31/15.). Die BG verteidigte dabei sehr ordentlich und zwang Bayreuth oft zu schwierigen Würfen mit Ablauf der Angriffszeit. Allerdings spielten die Veilchen die Verteidigung auch oft nicht konsequent genug zu Ende. So durfte sich zum Beispiel Kenneth Horton zweimal den Offensiv-Rebound greifen und per Korbleger punkten (16./17.). Mathis Mönninghoff und Harper Kamp brachten die Veilchen gegen Ende des Viertels wieder ein wenig näher heran.

Im dritten Viertel verloren die Veilchen dann den Anschluss, und Roijakkers griff in seiner Auszeit in der 26. Minute durch. Unterstützt von den gut 50 mitgereisten und unermüdlich anfeuernden BG-Fans lieferten die Veilchen den nachlassenden Bayreuthern ein Duell auf Augenhöhe – aber nicht auf BBL-Niveau.

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