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BG Göttingen verliert 63:87 gegen Brose Baskets Bamberg

Basketball BG Göttingen verliert 63:87 gegen Brose Baskets Bamberg

Die Überraschung ist ausgeblieben: Vor 3700 Zuschauern unterlag die BG Göttingen dem Deutschen Meister Brose Baskets Bamberg in der ausverkauften Lokhalle mit 63:87 (50:68, 30:47, 14:24).

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Nach zwei Pflichtspielniederlagen in Folge haben die Franken in Göttingen somit zurück in die Erfolgsspur gefunden. Bester Göttinger war der im Vorfeld geheim gehaltene Neuzugang Chris Jones.

 

Foto: Pförtner

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Die Veilchen kamen nicht gut in die Partie: Einen Dreier von Nicolo Melli konterte Harper Kamp zwar schnell zum 2:3, doch dann waren es Patrick Heckmann und Janis Strelnieks, die den Deutschen Meister auf 8:2 in Front brachten. BG-Headcoach Johan Roijakkers brachte nun seinen Joker Chris Jones für den defensiv weiter zu unkonstanten Lawrence Alexander. Und die Partie wurde in der Tat ausgeglichener. Mit einem sehenswerten Assist bediente der 24-jährige Jones Kapitän David Godbold, der per Dreier auf 5:8 verkürzte. Die BG war nun im Spiel: großartig die Vorlage von Jones mit anschließendem Dunking von Shane Edwards zum 8:9 (6.). Die Göttinger zogen sich eng in der eigenen Zone zusammen, um die körperliche Bamberger Überlegenheit auszugleichen. Dadurch hatten aber die fränkischen Dreierspezialisten Raum, den sie gegen Ende des Viertels mit drei Dreiern in 90 Sekunden nutzten (15:24).

 
Im zweiten Abschnitt punktete Bamberg zuverlässig, doch Coach Andrea Trinchieri war nicht zufrieden und faltete in einer Auszeit den Deutsche Patrick Heckmann heftig zusammen. Und der 23-Jährige zeigte prompt seine Qualitäten. Konsequent zog der Small Forward an der Grundlinie nach Wurffinte zum Korb. So lag Bamberg 47:25 in Front und konnte den letzten Angriff ausspielen. Doch die BG klaute sich den Ball, und mit einem spektakulären Dreier von der Mittellinie brachte Godbold seine Veilchen mit dem Buzzer zur Pause auf 30:47 heran. Die Zuschauer  bejubelten die Punkte frenetisch. 

 
Und die Stimmung sollte noch besser werden. Mit einem Katapult-Start setzte der Herausforderer den hohen Favoriten nach Wiederbeginn mächtig unter Druck. Besonders Jones bekam  Brose nun nicht in den Griff. 44:51 hieß es nach 24:50 Minuten, und die BG hatte anscheinend das Momentum, die Partie drehen zu können. Doch Bambergs Star-Coach Trinchieri schlug zurück: Er setzte volles Vertrauen in sein Guard-Triumvirat. Und Nikos Zisis, Brad Wanamaker und Strelnieks übernahmen nun das Kommando und führten Bamberg zurück auf die Siegerstraße. Eine weitere Hypothek für die Veilchen war das fünfte Foul von Innenspieler Shane Edwards (28.). Im Schlussviertel bewies die BG dennoch weiter Courage und kämpfte beherzt gegen die feststehende Niederlage. Die Zuschauer honorierten dies und sorgten für vollen Support über 40 Minuten.   

 
„Bamberg war die deutlich talentiertere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Jones war heute unser bester Mann, und wir werden so einen Spieler brauchen, um in der Liga zu bleiben“, resümierte Roijakkers. Mit seinem ihm innewohnenden Humor sagte er:  „Er kostet uns derzeit nichts, weil das Hotel Papenberg das Zimmer stellt. Mittwoch ist er wohl wieder weg. Ich würde ihn ja bei mir schlafen lassen. Mein Bett ist groß, und er ist klein, aber ich glaube, das sagt ihm nicht zu. Mit ihm und Marque Perry wären wir super aufgestellt.“ Jones stand kurz bei einem türkischen Erstligisten unter Vertrag, wurde als siebter Ausländer allerdings entlassen. Der Rookie spielte im College für die renommierten Louisville Cardinals und markierte vergangene Saison im Schnitt starke 13,7 Punkte, 4,0 Rebounds und 3,6 Assists. 

 
BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen machte keine allzu großen Hoffnungen, dass die BG den quirligen und defensivstarken Combo Guard halten kann: „Unser Budget ist sehr klein, wir machen sicherlich nichts Verrücktes. Wir werden auf Dauer nicht mit mehr als sechs Ausländern spielen, aber wir prüfen, was möglich ist.“ 

Bundesliga Herren
Alba Berlin – Braunschweig 83:72
Hagen – Giessen 86:83
Frankfurt – Tübingen 92:64
Bonn – Bremerhaven 70:65
Göttingen – Bamberg 63:87
Crailsheim – Ulm 99:90
Ludwigsburg – Oldenburg 82:88
Bayreuth – Mitteldeutscher BC 82:77
 1. Alba Berlin  5 422:341 10
 2. Baskets Würzburg  3 267:254  6
  3. EWE Oldenburg  4 313:326  6
 4. Baskets Bamberg  4 339:256  6
  5. Telekom Bonn  4 339:315  6
 6. Riesen Ludwigsburg  4 339:314  6
 7. Bayern München  3 263:229  4
 8. Skyl. Frankfurt  4 314:282  4
 9. Phoenix Hagen  4 320:347  4
10. Crailsheim Merlins  4 314:352  4
11. Ratiopharm Ulm  5 395:403  4
12. Löwen Braunschweig  4 329:323  2
13. Eisbären Bremerhaven  4 284:287  2
14. Tigers Tübingen  4 299:313  2
15. Giessen 46ers  4 330:348  2
16. Medi Bayreuth  4 299:359  2
17. BG Göttingen  4 281:358  2
18. Mitteldeutscher BC  4 309:349  0

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