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BG Göttingen verliert 65:66 gegen Telekom Baskets Bonn

BG Göttingen verliert 65:66 gegen Telekom Baskets Bonn

Auch ohne ihren Allstar Raymar Morgan hat die BG Göttingen dem hohen Favoriten Telekom Baskets Bonn einen harten Kampf geliefert. Bei der bis zur Schlusssirene offenen Partie vergab die BG aufgrund eines ärgerlichen Ballverlusts die Chance zum Sieg.

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Andy Onwuegbuzie sichert einen verloren geglaubten Ball gegen Bonns Top-Athlet Eugene Lawrence.

Quelle: Wolter

Bonn.  Somit mussten sich die Veilchen vor 6000 Zuschauern im Telekom Dome, darunter Tausende bunt verkleidete Jecken, knapp mit 65:66 (46:49, 28:33, 17:16) geschlagen geben. Somit hat der Basketball-Erstliga-Aufsteiger nach 22 Spieltagen weiterhin zehn Siege auf dem Konto. In der von beiden Seiten extrem engagiert und mit starkem Fokus auf die Verteidigung geführten Partie, leisteten sich beide Klubs in der Schlussphase einige Unzulänglichkeiten. Durch den Sieg festigten die Telekom Baskets ihren Playoff-Platz, sind nun mindestens bis Sonntag Vierter. Wie die BG musste auch Bonn auf einen Leistungsträger verzichten. Der routinierte Dreier-Spezialist Benas Veikalas fehlte wegen einer Beinverletzung.

In der von Beginn an hart umkämpften Partie war es ausgerechnet Bonns Top-Verteidiger Andrej Mangold, der mit fünf Punkten in Folge aus einem 5:6 ein 10:6 für die Gastgeber machte. Tadas Klimavicius und ein weiterer Dreier von Angelo Caloiaro schraubten den Vorsprung auf 15:6 (7.). Doch BG-Trainer Johan Roijakkers nahm die nötige Auszeit, und die BG fand nun mehr Intensität in ihrer 2:3-Zone und agierte selbst in der Offensive variabler. So verkürzten die Veilchen bis zum Viertelende auf 16:17.
Von der Freiwurflinie aus brachte Dominik Spohr die Veilchen dann in Front (18:17), doch die Führung währte nicht lange. Bei den Veilchen fand zunächst kein Spieler Sicherheit im Abschluss, viele offene Jumper und Dreier fanden ihr Ziel nicht. Weil aber auch Bonn einige offene Distanzwürfe ausließ, konnte sich kein Team absetzen. Bonns Coach Mathias Fischer nahm zwei Auszeiten, doch an seinen wütenden Gesten sah man deutlich, dass er nicht zufrieden war. So ging Bonn nur mit einem knappen Vorsprung in die Pause.

Foto: Wolter

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Im dritten Viertel ließ Bonn den Ball gegen die Zone schnell in den eigenen Reihen wandern und fand so oft den freien Distanzwurf aus den Ecken des Feldes – den sogenannten „Corner Spots“. So baute das Fischer-Team seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf 46:35 aus (26.). Doch angeführt von Topscorer Khalid El-Amin kam die BG nach Dreiern von David Godbold, Jamal Boykin und Alex Ruoff bis zum Viertelende wieder auf 46:49 heran.

Somit war die Voraussetzung für einen packenden Schlussabschnitt geschaffen. Die BG hatte weiter das Momentum und ging nach einem weiteren Dreier von Ruoff mit 56:52 in Front (34.). Doch Bonn konterte nach Auszeit, mehr als der erneute zwischenzeitliche Ausgleich von Boykin zum 59:59 gelang nicht. Besonders deswegen, weil Bonns Caloiaro nun groß aufspielte. In der Schlussphase verteilten die Bonner zwar noch großzügig Geschenke, doch die Veilchen wollten im Tollhaus Telekom Dome beim Karnevalsspiel vor 6000 überwiegen bunt verkleideten Jecken anscheinend nicht den Spielverderber spielen. Das größte Geschenk hatte Göttingen mit dem letzten Angriff, doch die BG ließ die Chance unkonzentriert aus. „Göttingen war bockstark. Wir haben zu viele Würfe von außen genommen und den Ball schlecht ans Brett gebracht. Wir hatten dann Glück, dass Göttingen beim letzten Angriff den Ball verdaddelt hat“, resümierte Bonns Co-Trainer Carsten Pohl.

Punkte: Kulawick (5), Ruoff (13), Spohr (2) Godbold (6), kamp (8), El-Amin (21), Boykin (10). - Beste Bonn: Caloiaro (19), Mangold (14), Klimavicius (11).

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