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BG Göttingen ist für Kellerduell gerüstet

Basketball BG Göttingen ist für Kellerduell gerüstet

„Ich bin zufrieden. Wir waren 36 Minuten im Spiel, haben gut gespielt. Am Ende hat Alba uns aber an den Brettern getötet“, resümierte BG-Headcoach Johan Roijakkers. Obwohl die Niederlage bei Alba mit 66:84 (57:66, 40:42, 20:14) noch deutlich ausfiel, macht sie Mut im Kampf gegen den Abstieg aus der Basketball-Bundesliga.

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Albas Elmedin Kikanovic war von der BG – hier David Godbold, Robert Kulawick und Dominik Spohr (v. l.) – kaum zu stoppen.

Quelle: Thonfeld

Göttingen/Berlin. Denn schon in Berlin lag der Fokus spätestens ab der 35. Minute auf dem Kellerderby gegen den Mitteldeutschen BC am Freitag in der Sparkassen-Arena.

Statistik

84:66
14:20 / 28:20 / 24:17 / 18:9

Alba : Taylor (16 Punkte/3 Dreier/5 Rebounds/6 Assists), Kikanovic (20/0/5/1), Cherry (14/4/3/6), Vargas (7/1/3/3), Wohlfarth-Bottermann (1/0/3/0), King (8/0/4/3), Akpinar (0/0/0/1), Loncar (10/1/1/0), Liyanage (0/0/0/0).
Teamwerte : Feldwürfe: 27/69 (39%), Dreier: 9/25 (36%), Freiwürfe: 21/26 (81%), Rebounds: 44  (20 Off./24 Def.), Assists: 20, Ballverluste: 7, Fouls: 20.

 
BG : Godbold (4 Punkte/1 Dreier/1 Rebound/2 Assists), Hummer (17/0/6/4), Kamp (21/1/6/4), Everett (13/1/0/2), El-Amin (17/2/2/9), Kulawick (6/2/3/0), Spohr (0/0/3/4), Mönninghoff (5/1/2/0), Boykin (0/0/3/0).
Teamwerte : Feldwürfe: 30/68 (44%), Dreier: 9/27 (33%), Freiwürfe: 14/19 (74%), Rebounds: 32 (13 Off./19 Def.), Assists: 25, Ballverluste: 13, Fouls: 25.

Die Veilchen hatten in Berlin gebissen, gekämpft und zu Beginn der Partie phasenweise sogar geglänzt. 20:14 gewannen sie das Auftaktviertel, lagen wenig später gar mit 25:16 vorn (12.). Dass es allerdings nicht zum ersten Überraschungscoup der Spielzeit reichen würde, deutete sich schon Mitte des zweiten Viertels an. So glänzte Ian Hummer erst mit zwei Steals, ließ dann aber nach unsportlichem Foul zwei Freiwürfe liegen, und auch den zusätzlichen Angriff nutzte die BG nicht. Dennoch lagen die couragiert, aber nicht fehlerfrei, agierenden Veilchen 31:22 in Front, als Alba-Headcoach Sasa Obradovic nach 14:39 Minuten mit hochrotem Kopf seine zweite Auszeit nimmt.
Und diese Ansprache saß. Die Albatrosse ließen den Ball gegen die 2:3-Zonenverteidigung nun besser unter den Korb wandern, und dieser kam auch wieder hoch an die Dreierlinie, wenn die BG die Zone dicht gemacht hatte. In der Zone dominierte Elmedin Kikanovic, und durch Will Cherry fielen nun die Distanzwürfe.
Es war aber besonders die Alba-Defensive, die den Veilchen zunehmend die Kreativität raubte. An den Brettern dominierten die Albatrosse fortan nach Belieben. Dank phänomenalen 20 Offensivrebounds konnten sie sich sogar eine miserable Wurfquote von nur 39 Prozent leisten. Das genügt in den seltensten Fällen für einen Sieg in der Basketball-Bundesliga. Doch bis zum Spielende erarbeitete sich der hohe Favorit so 17 (!) Angriffe mehr als die BG. Den Großteil davon allerdings erst im Schlussviertel.
Einen imposanten Einstand lieferte Alba-Neuzugang Brandon Ashley. Der erst 21-jährige Power-Forward ist mit Talent offensichtlich ähnlich gesegnet wie sein Headcoach Sasa Obradovic mit Temperament. Beweglich, sprunggewaltig und mit einem erstaunlich starken Positionsspiel war er für die BG-Innenspieler offensiv wie defensiv kaum zu kontrollieren. Acht Zähler und elf Rebounds markierte Ashley in nur 14 Minuten. Da scheint der neue Alba-Sportdirektor Himar Ojeda einen enorm starken Pick (so nennen Basketballer Transfers) gemacht zu haben.
Roijakkers forderte seine Veilchen in Berlin dabei nicht bis zum Ende der Partie, was an den moderaten Einsatzzeiten abzulesen ist. Mit einer großen Rotation und nicht immer mit den an diesem Tag stärksten Akteuren auf dem Parkett musste kein Veilchen mehr als 29 Minuten spielen. So kam Alba beim verdienten Arbeitssieg mit einem Veilchen davon.

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