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BG Göttingen verliert drittes Spiel in Folge

Veilchen geht die Puste aus BG Göttingen verliert drittes Spiel in Folge

Das Happy End ist nicht geglückt: Zum Abschluss der drei Gastspiele in der Lokhalle unterlag Basketball-Erstliga-Aufsteiger BG Göttingen dem hohen Favoriten EWE Baskets Oldenburg trotz sehr starker erster Hälfte noch mit 79:91 (70:73, 53:42, 31:22).

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Zahlt Vertrauen zurück: Andy Onwuegbuzie zieht furchtlos zum Korb.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Roijakkers überraschte mit einer ungewohnten Startformation. Andy Onwuegbuzie – über den er zuletzt sagte, dass er auf Einsatzzeit hoffen kann, da er beginne zu spielen wie ein Mann – war von Beginn an gefordert.

Und das 19-jährige BG-Eigengewächs ließ Taten folgen und schenkte den Donnervögeln im ersten Viertel elf Punkte ein. Um die EWE-Hünen um Star-Center Adam Chubb zu kontrollieren, ließ der BG-Coach mit einer 2:3-Zone agieren, die schnell Erfolg brachte. Da die Oldenburger recht hilflos und mit wenig Intensität gegen die „Motion Offense“ der BG agierten, fanden die Gastgeber in fast jedem Angriff einen freien Schützen.

Besonders Alex Ruoff verteilte in Vertretung für den nicht spielenden Khalid El-Amin eine sehenswerte Korbvorlage nach der anderen. Den Schlusspunkt setzte der US-Profi dann per Dreier mit Erklingen des Buzzers zum 31:22.

Rhythmus verloren

Im zweiten Viertel kam Oldenburg auf 30:33 heran. Doch mit vier Deutschen auf dem Parkett zog die BG wieder auf 40:30 davon und zwang EWE-Coach Sebastian Machowski zur Auszeit. Aber die Veilchen blieben konzentriert und gewannen den Abschnitt knapp mit 22:20.

Nach der Pause hatte der in der in der Vorrunde ausgeschiedene Eurocup-Teilnehmer plötzlich seine Intensität gefunden. Besonders mit einer phasenweise eingestreuten Ganz-Feld-Pressverteidigung stellte der Titelaspirant die BG vor beinahe unlösbare Probleme. El-Amin wurde in diesen Phasen schmerzlichst vermisst. Nach einem 7:15-Lauf nahm Roijakkers die Auszeit (60:57/26.).

Doch der Rhythmus war verloren, und die Oldenburger spielten nun auch ihre Dreierschützen besser gegen die Veilchen-Zone frei. Auch weil sieben der zwölf Distanzwürfe fielen, davon drei binnen 70 Sekunden, gewannen die EWE Baskets das Viertel mit 31:17 und gingen mit einem Drei-Punkte-Polster ins Schlussviertel. Jeweils acht Punkte markierten der nicht zu stoppende Topscorer Casper Ware, Rickey Paulding und Julius Jenkins in diesem Abschnitt.

„Großes Kompliment an meine Mannschaft“

In den letzten zehn Minuten sorgten schnelle Punkte von Acha Njei und Dominik Bahiense de Mello noch einmal für Hoffnung, dass die Lokhallen-Trilogie von einem Happy End gekrönt wird. Doch gegen die konstanten Oldenburger leisteten sich die Veilchen weiterhin zu viele Fehlwürfe, ließen dabei sogar frei Korbleger aus.

Weil mehr als fünf Minuten ohne Punkte geblieben, musste der Aufsteiger den hohen Favoriten ziehen lassen. „Großes Kompliment an meine Mannschaft. Zum Ende hat man jedoch gemerkt, dass unserem kleinen Kader die Kraft ausgegangen ist“, resümierte Roijakkers.

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