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BG Göttingen verliert gegen Baskets Bonn

Traum geplatzt BG Göttingen verliert gegen Baskets Bonn

Bonn. Der Pokaltraum ist geplatzt: Die BG Göttingen hat ihr Viertelfinalspiel im BBL-Pokal bei den Telekom Baskets Bonn verloren. Die Veilchen unterlagen am Dienstagabend vor nur 3800 Zuschauern im Telekom-Dome mit 83:92 (60:76, 37:52, 18:29).

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Von Bonns Ryan Brooks stark verteidigt: Khalid El-Amin und seine BG Göttingen scheitern im Pokal-Viertelfinale.

Quelle: Wolter

Bonn. Das Team von Headcoach Mathias Fischer bleibt somit ein übermächtiger Gegner, denn auch im dritten Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel in dieser Serie verließ die BG das Parkett als geschlagenes Team. In der Basketball-Bundesliga hatten sich die Rheinländer zweimal gegen die Veilchen durchgesetzt.

Durch den Sieg im K.o.-Duell haben sich die Telekom Baskets als viertes Team für das Top-Four-Turnier um den BBL-Pokal am 11./12. April in Oldenburg qualifiziert. Neben dem Gastgeber EWE Baskets, der als Ausrichter gesetzt war, sind noch die Brose Baskets Bamberg und Cupverteidiger Alba Berlin im Wettbewerb.

„Wenn man viermal in einer Saison gegen dieselbe Mannschaft verliert, dann muss man Mann genug sein, um zuzugeben, dass der Gegner einfach stärker ist“, resümierte BG-Headcoach Johan Roijakkers. Im Gegensatz zur hart umkämpften und unglücklichen 65:66-Niederlage zehn Tage zuvor fand die BG keine Mittel, die Bonner Offensive zu stoppen. Besonders der damals verletzt pausieren müssende Benas Veikalas bewies seine Klasse. Egal ob gegen die 2:3-Zone oder später im direkten Duell mit David Godbold: Der 31-jährige routinierte Litauer fand immer einen sicheren Abschluss. Dabei agierte er aus der Distanz ebenso sicher wie beim Zug zum Korb. So avancierte er mit 26 Punkten zum Topscorer der Partie.

Ein wesentlicher Faktor war jedoch auch, dass Bonn seine Innenspieler viel besser in Szene setzen konnte als zuletzt. 38 Punkte markierten die Bonner direkt am Korb. Hier sah Fischer den größten Handlungsbedarf und kündigte nach dem 66:65 „interessante Video-Sessions an, um uns auf das nächste Spiel vorzubereiten. Wir können uns die Frage stellen: Wie greift man eine Zone an? Wie kann ich den Center anspielen?“ Die perfekte Antwort hat sein Team nun gegeben.

Am anderen Ende des Parketts demonstrierte Bonn eindrucksvoll, dass es zu den stärksten Verteidigungs-Teams der Liga zählt. Glänzte die BG gegen Tübingen noch mit 115 Punkten, so mussten sich die Göttinger um Topscorer Harper Kamp und Alex Ruoff ihre Punkte hart erarbeiten. Bonn verteidigte zudem besonders die Passwege konsequent, sodass Khalid El-Amin seine Mitspieler nicht so effektiv bedienen konnte. Erst gegen Ende der Partie gelang den Veilchen, die zwischenzeitlich mit 21 Punkten zurücklagen (43:64/24.) und nie führten, eine Ergebniskosmetik.

In der Basketball-Bundesliga geht es für die BG Göttingen am kommenden Sonnabend, 28. Februar, wieder um Punkte. Um 18.30 Uhr treten die Veilchen dann in der Ratiopharm-Arena in Ulm an.

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