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BG Göttingen verliert gegen FC Bayern

Basketball-Bundesliga BG Göttingen verliert gegen FC Bayern

Die BG Göttingen hat am sechsten Spieltag der Basketball-Bundesliga eine heftige Niederlage verpasst bekommen. Beim Deutschen Vizemeister FC Bayern München unterlagen die Veilchen vor 5598 Zuschauern im Audi-Dome mit 73:114 (34:51).

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Quelle: Kuhl

München. Daran konnte auch der unter der Woche nachverpflichtete und erstmals eingesetzte Terell Everett nichts ändern. Bei den Veilchen steht Everett sofort in der Startformation. Der 31-jährige Combo Guard stieß erst am Dienstag zur BG und ersetzt den wegen einer Knieverletzung abgewanderten Ricky Minard. Und der 1,91 Meter lange athletische Guard gefällt im Audi-Dome zu Beginn besonders mit sehenswerten Assists. Dabei muss er bisweilen sogar auf der Position des Power Forwards gegen Bayern-Schwergewichte wie etwa Deon Thompson helfen.

Dass die Bayern, die in der vergangenen Saison zweimal von den Veilchen vernascht wurden, dieses Mal deutlich konzentrierter spielen, ist von Beginn an zu sehen. Star-Coach Svetislav Pesic hat seine Roten gut auf die unkonventionelle BG-Spielweise eingestellt, gestattet den BGern kaum zweite Chancen. Konsequent den Fastbreak suchend, sowie im Setplay gegen die sich eng unter den Korb zusammenziehenden Veilchen den freien Schützen an der Dreierlinie, zieht der deutsche Vizemeister von Beginn an davon. Die BG punktet durch Harper Kamp und dem endlich wieder präsenteren Shane Edwards zwar solide unter dem Korb, aber die Dreier wollen einfach nicht fallen. So geht die BG beim Stand von 15:21 in die erste Pause.

Das zweite Viertel nutzt Bayerns Königstransfer K.C. Rivers zu einer Machtdemonstration. Bis zur Pause packt er 13 Punkte auf seine bereits fünf Zähler drauf. Dabei bleibt der von Euroleague-Sieger Real Madrid an die Isar gewechselte Shooting Guard von der Dreipunktlinie bei fünf Versuchen fehlerfrei. Weil auch die anderen Bayern ins Laufen kommen und die BG in der Defensive gegen das enorm variable Offensivspiel der Münchener mit sehenswerten Extrapässen immer weniger Zugriff bekommen, enteilt der FC Bayern, der das Viertel mit 30:19 gewinnt. Doch zur Pause war das Schlimmste für die BG noch nicht überstanden.

Das dritte Viertel nutzen die Gastgeber dann ein wenig zum Luft holen. Die Veilchen stellen in der Verteidigung auf eine 2:3-Zone um, doch das hat nur marginal Auswirkung auf das Geschehen auf dem Parkett. Pesic schont schon zunehmend seine Stars. Dusko Savanovic kommt nur auf knapp fünf Minuten Einsatzzeit. Alex Renfroe, Nihad Djedovic und auch Deon Thompson bekommen auch recht wenig Spielzeit nach der Pause. Die Veilchen wehren sich zwar nach Kräften, doch mit ihren Möglichkeiten haben sie gegen die weiterhin sehr konzentriert agierenden Münchener absolut keine Chance. So wirkt die BG auf dem Parkett bisweilen ähnlich verloren wie Reiner Calmund an einem vegetarischen Büfett.

Ab der 31. Minute setzen die Bayern dann auch ohne ihre Topstars noch einmal zu einem phänomenalen Schlussspurt an. In einem ausschließlich durch die Offensivreihen beider Teams geprägten Schlussviertel markiert  Andreas Seifert die umjubelten Punkte zum 100:60. Super-Bayern, Super-Bayern hallt es durch die Arena – der Rest ist rot-weißer Jubel. Da geht auch der Applaus der unter dem Dach sitzenden gut 50 mitgereisten Veilchen-Fans unter.

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