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Schlusslicht MBC zu stark für BG

Bangen um Klassenverbleib Schlusslicht MBC zu stark für BG

Die BG Göttingen muss mehr denn je um den Klassenverbleib in der Basketball-Bundesliga bangen. Gegen das Schlusslicht Mitteldeutscher BC kassierten die Veilchen eine verdiente 77:83 (58:74, 39:55, 20:31)-Heimniederlage vor 3447 enttäuschten Fans in der ausverkauften Sparkassen-Arena.

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Quelle: SPF

Göttingen. Die Bedeutung des Kellerduells ließ sich schon daran bemessen, dass die Telekom die Partie als eines von wöchentlich nur zwei Topspielen auserkoren hatte, mit Mann und Maus vor Ort war und übertrug, wie der MBC mit dem Selbstverständnis eines Bayern-Bezwingers wie ausgewechselt auftrat. Mit einem 11:0-Lauf zwang er BG-Headcoach Johan Roijakkers früh zur ersten Auszeit (5:13/4.). Der schwache Start der Veilchen war aber keineswegs nur auf Schläfrigkeit zurückzuführen, denn der Leistungsunterschied offenbarte sich in Folge noch drastischer. Die Hausherren waren der physischen Präsenz von MBC-Center Chris Otule und besonders dem imposanten, gut zwei Andy Onwuegbuzie breiten TaShawn Thomas kaum gewachsen.

Aus dem 20:31-Loch, das sich die Gastgeber gegraben hatten, kamen sie auch im zweiten Durchgang nicht heraus. Zwar sträubte sich Anführer Khalid El-Amin mit sehenswerten Anspielen gegen die drohende Pleite, doch nun kam auch Pech dazu: Während die Ostdeutschen reihenweise solide verteidigte Distanzwürfe einnetzten, stellte sich die BG selbst bei Korblegern sehr unglücklich an.

Das sollte jedoch nicht über die großen Defensivprobleme bei der Hilfsrotation im Pick&Roll sowie im Umschaltspiel hinwegtäuschen. Sinnbildlich für den Auftritt der BG war eine Szene aus dem dritten Viertel: Im 3:1-Überzahlangriff scheitert MBC-Guard Louis Darby beim Dunking an der Gravitation. Da sich bis auf Robert Kulawick aber kein Veilchen auf den Rückweg gemacht hatte, kann Dominique Johnson den Rebound aufsammeln und zum 69:50 verwerten.

Die folgende Auszeit verfehlte ihre Wirkung nicht. Fortan kämpften die Göttinger leidenschaftlich und kamen in einem wilden Schlussviertel zumindest so nah an die Wölfe heran, dass sie den direkten Vergleich behalten. „Ich bin zufrieden mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben. Ich bin zufrieden, dass wir nur mit sechs Punkten verloren haben. Der MBC ist momentan einfach besser“, kommentierte Roijakkers.

Statistik

BG: Godbold (3 Punkte /1 Dreier/1 Rebound/0 Assists), El-Amin (19/1/3/12), Kulawick (8/2/3/2), Hummer (12/0/5/3), Kamp (15/0/9/1), Everett (13/1/5/2), Spohr (7/1/2/1), Mönninghoff (0/0/2/0), Schwarz (0/0/0/0).

Teamwerte: Feldwürfe: 28/65 (43 %), Dreier: 6/21 (29 %), Freiwürfe: 15/18 (83 %), Rebounds: 35 (10 Off/25 Def), Assists: 21, Ballverluste: 13, Fouls: 17.

MBC: Thomas (22 Punkte/0 Dreier/16 Rebounds/1 Assist), Hatten (6/2/2/7), Johnson (9/1/4/3), Massenat (13/1/2/6), Otule (11/0/2/1), Southerland (11/3/2/1), Darby (11/3/4/2).

Teamwerte: Feldwürfe: 29/63 (46 %), Dreier: 10/24 (42 %), Freiwürfe: 15/18 (83 %), Rebounds: 36 (9 Off/27 Def), Assists: 21, Ballverluste: 14, Fouls: 14.

Die Kopfnoten der einzelnen Spieler finden Sie in der Sonnabendausgabe des Tageblatts.

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