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BG Göttingen verliert gegen Ulm

Basketball BG Göttingen verliert gegen Ulm

Die BG Göttingen kann ihre Negativserie nicht stoppen. Am 9. Spieltag der Basketball-Bundesliga setzte es für die Veilchen vor 6200 Zuschauern in Ulm die achte Niederlage. B

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Quelle: cr

Ulm. Beim bisher enttäuschenden Top-Klub Ratiopharm Ulm verlor die Mannschaft von Headcoach Johan Roijakkers mit 67:95 (49:69, 39:50, 16:29).

Bester BG-Schütze war der defensiv enttäuschende Shane Edwards mit 16 Punkten. Bei Ulm überragten Taylor Braun (24) und Augustine Rubit (23). Ex-Veilchen Raymar Morgan konnte keine Akzente setzen. Dem mit hohen Erwartungen in die Saison gestartete Team von Headcoach Thorsten Leibenath gelang nach fünf Niederlagen in Serie der erhoffte Befreiungsschlag.

Die Veilchen erzielten mit dem Dreier von Mathis Mönninghoff die ersten Punkte der Partie, danach dominierte im ersten Viertel allerdings der hoch favorisierte Gastgeber. Besonders Augustine Rubit und Taylor Braun bekamen die Veilchen nicht in den Griff. Für 21 der 29 Ulmer Zähler zeichneten die beiden Forwards verantwortlich. Bei der BG fielen hingegen einige offene Würfe nicht, doch Ruben Boykins Dreier mit dem Buzzer schon. Somit gingen die Göttinger nur mit einem 13-Punkte-Rückstand in die erste Viertelpause (29:16).

In den zweiten zehn Minuten war die BG besser im Spiel. Eine bisher selten gezeigte Variante einer Raumverteidigung griff zwar nicht perfekt, allerdings nahm sie den Ulmern ein wenig die Sicherheit. Im Angriff bewegte die BG den Ball weiter ordentlich, traf nun aber besser. Mit zwei Runs verkürzte die BG zweimal auf sieben und acht Zähler, doch Ulm gelang zweimal der Konter. Die BG gewann das Viertel zwar mit 23:21, dennoch lag sie 39:50 hinten.

Im dritten Viertel brach die BG-Offense dann allerdings in sich zusammen. Besonders Terell Everett leistete sich viele schlechte Entscheidungen, Spielmacher Marque Perry setzte wenige Akzente. Am Brett wollte es Edwards zu oft erzwingen, Kamp fand nicht ins Spiel und war früh mit Fouls belastet. Und selbst David Godbold fand seinen Wurf nicht, ließ gute Würfe liegen. Ulm reichte somit eine solide Leistung, um bis zur 30. Minute auf 69:49 zu erhöhen.

Im Schlussviertel bekam Kamp früh sein 5. Foul (31.). Die Gegenwehr der Göttinger war spätestens beim 55:80 (35.) gebrochen. Selbst mit Nachwuchskräften auf dem Parkett ließ der Playoff-Halbfinalist des Vorjahres keine Ergebniskosmetik der Göttinger zu. Das Roijakkers-Team blieb vieles schuldig, die erhoffte Entwicklung blieb in Ulm aus. Das erneut deutlich verlorene Rebound-Duell sah Roijakkers nicht als grundlegend für die Niederlage.

„Wir müssen erst einmal die Fehler abstellen, die wir vorher machen, dann können wir uns um ein besseres Rebounding kümmern“, sagte Roijakkers, der von einem klaren Sieg von Ulm sprach. „Wir sind 40 Minuten dominiert worden, auch wenn wir im zweiten Viertel einen kleinen Run hatten“, resümierte Roijakkers.

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