Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
BG Göttingen verliert gegen den Vorletzten Crailsheim

Playoffs in weiter Ferne BG Göttingen verliert gegen den Vorletzten Crailsheim

Die BG Göttingen hat im Kampf um die Playoffs der Basketball-Bundesliga auch den zweiten Big Point liegen lassen. Vor 3447 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena verloren die Veilchen gegen den Tabellenvorletzten und Mitaufsteiger Crailsheim Merlins nach Verlängerung verdient.

Voriger Artikel
BG benötigt Sieg für Playoff-Ambitionen, Crailsheim im Kampf um Klassenverbleib
Nächster Artikel
Johan Roijakkers gerät ins Grübeln

Hart verteidigt: BG-Regisseur Khalid El-Amin muss sein gesamtes Können aufbieten, um Crailsheims Verteidigung auszuhebeln.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Beim 89:93 (84:84, 66:65, 37:45, 17:16) ist es den Veilchen wie bei der deutlichen Niederlage vor einer Woche in Bremerhaven nicht gelungen, am oberen Leistungsniveau zu spielen.

Es war der aufopferungsvoll kämpfende Dominik Spohr, der seine Veilchen in die Verlängerung rettete. Mit einem glücklichen Wurf aus dem Offensiv-Rebound heraus glich der Power Forward mit dem Ertönen der Schlusssirene zum 84:84 aus. Zuvor hatte die BG den Ball bereits beinahe verloren, der dann glücklich zu Dominik Bahiense de Mello kam. Sein verunglückten Dreier sprang von der Oberkante des Bretts zurück ins Feld und in die Hände des heranfliegenden Spohr.

Die Hoffnung der BG-Fans, dass die Veilchen nun mithilfe des glücklichen Ausgleichs Sicherheit und Oberwasser bekommen, wurde schnell enttäuscht. Die ersten beiden Angriffe in der fünfminütigen Verlängerung endeten in Ballverlusten. Und die Crailsheim Merlins punkteten durch Chris Otule und Walter Lemon, so dass es 84:90 stand, ehe dem über weite Strecken des Spiels neben sich stehenden David Godbold die ersten BG-Punkte gelangen. Nach einer Auszeit von Roijakkers verkürzte die BG durch Alex Ruoff zwar noch auf 89:91, doch Sean Mosley behielt an der Freiwurflinie die Nerven und sicherte den verdienten Sieg des Mitaufsteigers.

Die Zuschauer in der S-Arena sahen kein schönes, dafür aber ein sehr spannendes Duell. Die Partie war geprägt von zahlreichen Eigenfehlern und ausgelassenen Chancen der Göttinger.   Wie bereits in Bremerhaven hatte es den Anschein, dass die Veilchen in Drucksituationen zu Fehlern neigen. So schafften es zum Beispiel sowohl Alex Ruoff als auch Raymar Morgan, den Ball beim Dunking auf den Ring zu drücken. Größtes Manko im BG-Spiel war das fehlende Inside-Spiel, also das Agieren in Korbnähe. Das Pick-and-Roll der Göttinger unterband Crailsheim sehenswert. Darunter litt besonders Morgans Spiel, der sich zudem erneut früh in Foulprobleme gebracht hatte. Zudem hatte die BG auch Pech mit unglücklichen Pfiffen des Schiedsrichtergespanns, von denen einige mindestens diskutabel waren. Die Zuschauer quittierten die Leistung der Unparteiischen mit Pfiffen und Schieber-Rufen.

Während BG-Headcoach Roijakkers dem Gegener einsilbig zum „verdienten Sieg“ gratulierte, betone Crailsheims Coach Ingo Enskat den Willen und die Comeback-Qualität seines Teams: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Nach der Pause kamen die Göttinger wie eine Bombe aus der Kabine. Mit einer Ein-Punkt-Führung gehen die Göttingen dann in das letzte Viertel. Das ist so ein Knackpunkt, da scheiterst du dann oft, wenn du das Selbstvertrauen nicht hast. Zu viele Spiele haben wir nicht gewonnen, dass wir mit so viel Selbstvertrauen gesegnet wären. Dass wir dann nochmal dagegengehalten haben, erst mit dem Schlusspfiff den Ausgleich bekommen und dann in der Verlängerung das Match erneut an uns gerissen haben: Gratulation an die Mannschaft.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
BG Göttingen spielt gegen Bayreuth
BG Göttingen - Das Team 2016/17
Spielplan der BG

Teamlogos

Die Logos der Beko-Basketball-Teams aus der aktuellen Saison 2016/17.