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BG Göttingen will Bonns Sorgen vergrößern

Basketball-Bundesliga BG Göttingen will Bonns Sorgen vergrößern

Nach der Sternstunde in München möchte die BG Göttingen auch in der S-Arena glänzen. Erneut sind die Veilchen allerdings Außenseiter. Als Gast erwartet das Team von BG-Headcoach Johan Roijakkers mit den Telekom Baskets Bonn erneut einen Klub, der seine Spielkunst auf der europäischen Bühne präsentieren darf – im Eurocup.

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Duell der Team-Leader: Bereits bei der Krombacher-Challenge liefern sich Khalid El-Amin und Bonns Eugene Lawrence heftige Zweikämpfe.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Hoffnung auf eine weitere Überraschung macht, dass Bonn Probleme mit der Konstanz hat. Tipoff im Duell mit den als sicheren Playoff-Kandidaten gehandelten Rheinländern ist am Sonnabend um 18.30 Uhr.

Wie am vergangenen Sonntag der FC Bayern München werden auch die Telekom Baskets Bonn nach einem Duell auf europäischer Ebene die Veilchen vor der Brust haben. Und das Team von Cheftrainer Mathias Fischer, der 2012 bei den Veilchen als potenzieller Coach auf der Liste gestanden hat, wird nach dem 95:81-Coup der Göttinger in München gewarnt sein. Zumal es bei den Bonnern derzeit alles andere als rund läuft.

Die bisherige Saison der Rheinländer ist geprägt von heftigen Leistungsschwankungen. In der Liga hatten sie nach nur einem Sieg in den ersten vier Spielen mit dem souveränen 99:77-Triumph gegen die bis dahin ungeschlagenen Artland Dragons scheinbar den Knoten gelöst, der ihr Spiel bis dahin des Öfteren so einengte.

Bonn ist eines der Top-Teams

Doch prompt gab es am Mittwochabend im Europapokal wieder einen Rückfall. Beim Ligakontrahenten Brose Baskets Bamberg war Bonn absolut chancenlos und unterlag deutlich mit  79:104 (39:55). Besonders die Bamberger Ryan Thompson (22 Punkte) und Brad Wanamaker (16 Punkte/10 Assists) bekamen die Bonner nicht in den Griff. 

Zudem scheint ihnen derzeit auch das Glück noch nicht hold zu sein. Beim Eurocup-Auftakt vor gut einer Woche lag das Team in Straßburg weniger als zehn Sekunden vor Spielende 83:80 vorn. Doch der französische Vizemeister drehte mit zwei Dreiern das Duell und gewann 86:83.

Im Liga-Alltag gab es vor dem Triumph über Artland nur einen Erfolg bei den sieglosen Tübingern und Niederlagen gegen Ludwigsburg, Berlin und Frankfurt. Wenn am Sonnabend der Zwölfte vom Vierzehnten empfangen wird, dann treffen jedoch nur scheinbar zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander, wie Roijakkers betont: „Bonn ist eines der Top-Teams. Man sollte die Tabellensituation nicht überbewerten.

Dass es Artland so deutlich geschlagen hat, sagt alles über die Qualität aus. Auf jeder Position stehen zwei sehr gute Spieler.“

Sehenswerte Duelle

Interessant verspricht das Duell auf der Aufbauposition zu werden, wenn BG-Teamleader Khalid El-Amin auf Bonns Eugene Lawrence trifft. El-Amin führt die Kategorie Assists derzeit mit durchschnittlich sieben Vorlagen pro Spiel an. Der als „Pass first“ Point Guard bekannte Lawrence kommt derzeit auf durchschnittlich fünf Assists pro Spiel.

Dafür glänzte der 28-Jährige gegen Bamberg ungewöhnlicherweise als Punktesammler, war mit 19 Zählern Bonns bester Scorer.

Bereits bei der Krombacher-Challenge Anfang September in Hagen lieferten sich beide sehenswerte Duelle. Das Spiel um Platz drei gewann der Hauptrunden-Fünfte der vergangenen Saison, der im Playoff-Viertelfinale knapp mit 2:3 an Oldenburg scheiterte, gegen die Veilchen souverän mit 96:70. Doch damit hat die BG sicherlich kein Problem, zumal ja auch der FC Bayern die Veilchen in dieser Serie nur beim Freundschaftsspiel in Hagen bezwingen konnte.

Basketball-Lexikon
„Pass first“ Point Guards werden Aufbauspieler genannt, die als erste Option immer den freien Mitspieler sehen und eher selten selbst den Korberfolg suchen. Als herausragende „Pass first“ Point Guards gelten die nicht mehr aktiven Earvin „Magic“ Johnson und John Stockton. Mit 15 806 Assists führt Stockton die Statistik in der NBA an. Allein in sechs Spielzeiten gab er jeweils mehr als 1000 Vorlagen. Mit durchschnittlich 11,2 Assists pro Spiel liegt jedoch Magic Johnson vorn.
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