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BG verliert 85:101 bei Ratiopharm Ulm

Überraschung ausgeblieben BG verliert 85:101 bei Ratiopharm Ulm

Die Überraschung ist ausgeblieben. Die BG Göttingen verlor am 24. Spieltag der Basketball-Bundesliga ihr spektakuläres Auswärtsspiel bei Ratiopharm Ulm mit 85:101 (68:81, 53:52, 23:23).

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Quelle: Eibner

Ulm. Vor 6200 Zuschauern in der ausverkauften Arena brach der Aufsteiger nach starker erster Hälfte im dritten Viertel ein und musste so die 13. Saisonniederlage hinnehmen. Während die fünftplatzierten Ulmer ihre Playoff-Ambitionen untermauerten, verlieren die Göttinger den achten Platz langsam aus den Augen. Das von vielen erwartete Debüt von Ulms Neuverpflichtung Ian Vougioukas fiel dabei allerdings aus. Der 30-jährige ehemalige griechische Nationalcenter meldete sich mit Grippe krank.

Abtasten? Nein, danke! Beide Kontrahenten stürmten von Beginn an ungestüm aufeinander los und boten den Zuschauern in der Ratiopharm-Arena so ein Hochgeschwindigkeits-Basketball-Event. Mit einem spektakulären Dunking erzielte Raymar Morgan die ersten Punkte der Partie. In Szene gesetzt hatte ihn Alex Ruoff, es war sein erster von sieben Assits in den ersten 20 Minuten. Während die Veilchen gegen die oft zwischen einer 2:3-Zone und klassischer Mann-Mann-Verteidigung wechselnden Ulmer kaum Probleme hatten, sich freie Würfe zu erarbeiten, hatten die Gastgeber bisweilen einige Schwierigkeiten. Doch in der Not trafen die Ulmer Stars hart verteidigte Würfe oder Will Clyburn war zur Stelle. Der Top-Athlet bewegte sich atemberaubend stabil über Ringniveau. Mit spektakulären Flugeinheiten packte er sich zahlreiche Offensivrebounds und nutzte so die zweiten Chancen. Bis zur Pause markierten die Gastgeber so starke 19 Punkte nach Offensivrebounds. Weil die BG jedoch sicher traf, ging sie trotz dieser Defensivschwäche mit einem knappen 53:52-Vorsprung in die Halbzeit.

Im dritten Viertel verloren die Veilchen in der Offense ein wenig ihren Rhythmus, und die Ulmer agierten nun ein wenig sicherer in der Verteidigung. Auch zwei Auszeiten von BG-Headcoach Johan Roijakkers halfen nicht, um die Veilchen wieder auf Kurs zu bringen. Angeführt von Clyburn und dem immer stärker werdenden Brion Rush setzte sich Ulm auf bis zu 18 Punkten ab (79:61/28.). Die Ulmer Fans sangen entzückt: „Und so spielt man Basketball.“

Weil Ulm sich im Schlussviertel keine Blöße gab und den Vorsprung nicht nur sicher verwaltete, sondern teilweise auf 20 Punkte anwachsen ließ, durften die Fans in der 40. Minute noch einmal zu einem besonderen Gesang anstimmen: „Wir wollen die 100 sehen“, sangen sie lauthals und wurden von Rush erhört. Der Schlusspunkt von BG-Topscorer Alex Ruoff ging dann im Ulmer Siegestaumel unter.

„Ulm hat verdient gewonnen. Unsere Offense war phasenweise brillant, aber uns fehlt einfach eine starke Bank, um solche Spiele über 40 Minuten eng zu halten“, resümierte Roijakkers. Ulms Headcoach Thorsten Leibenath sprach von einem guten Spiel, in dem es sich Ulm zu Beginn durch eine „unkluge und überaggressive Verteidigung“ schwer gemacht habe. „Wir haben dann smarter verteidigt und so auch noch den direkten Vergleich gewonnen“, bilanzierte Leibenath.

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